· 

FIA WEC: FÜNFTER PLATZ FÜR PROJECT 1 IN BELGIEN

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Ein Rennen in Spa-Francorchamps so ganz ohne Wetterkapriolen? Dass das nicht geht, zeigte der zweite Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Allein drei Rennabbrüche sowie zahlreiche Gelbphasen machten das Rennen zu einer aufreibenden Angelegenheit für alle Protagonisten. Die Mannschaft von Project 1 versuchte das Beste aus der Situation zu machen und verbuchte einen fünften Platz.

„Was für ein verrücktes Rennen“, sagte Axel Funke wenige Minuten nach der Zieldurchfahrt. „Heute ist so viel passiert und es fällt schwer, alles zu analysieren. Innerhalb kurzer Zeit wechselten die Bedingungen, beispielsweise wegen der vielen Full-Course-Yellow-Phasen. Immer die richtige Entscheidung zu treffen, war da fast gar nicht möglich. Wir haben hart gearbeitet – an der Mechanik und an der Entwicklung der Fahrer.“

Im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 46 lieferte Niki Leutwiler zusammen mit Matteo Cairoli und Mikkel O. Pedersen eine Top-Leistung ab. Unter schwierigsten Bedingungen führte das Trio das Feld der LMGTE Am-Klasse zwischenzeitlich sogar an. „An der einen Stelle der Strecke war es trocken, an anderer Stelle hat es in Strömen geregnet. Kurze Zeit später war es genau andersrum – so etwas habe ich noch nie erlebt“, blickte Routinier Leutwiler zurück.

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Großes Potenzial sieht Hans-Bernd Kamps weiterhin in der Zusammenarbeit mit Optimum Motorsport/Inception Racing. „Wir haben in Spa gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der Teamgründer. „Wir werden dort bei den nächsten Rennen anknüpfen! Das Pech in der Schlussphase war richtig bitter, wir hätten uns eine gute Platzierung nach so einem aufreibenden Rennen mehr als verdient.“

Der Porsche 911 RSR #56, der von Brendan Iribe, Ben Barnicoat und Ollie Millroy pilotiert wird, lag über die gesamte Dauer hinweg auf aussichtsreicher Position. Ein Ausrutscher in der Schlussphase und daraus resultierende Beschädigungen bedeuteten jedoch das Aus für die drei Piloten wenige Minuten vor Rennende. 

Wieso das Gastspiel in Belgien von so hoher Bedeutung war? Weil das sechsstündige Rennen auf der Berg- und Talbahn in den Ardennen auch als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans gilt. Das prestigeträchtige Langstreckenrennen in Frankreich steht vom 11. bis 12. Juni auf dem Programm.

 

Text: Project 1 Pressemeldung

Kommentar schreiben

Kommentare: 0