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Emil Frey Racing beendet produktiven Vorsaison-Test für das ADAC GT Masters in Oschersleben

Bild: Emil Frey Racing
Bild: Emil Frey Racing

Unterschiedliche Bedingungen beim ersten Besuch des Teams liefern wertvolle Erfahrung

#19 beendet erstes Training am Dienstag an der Spitze

Fokus liegt nun auf dem Saisonauftakt vom 23. bis 24. April auf derselben Strecke

Emil Frey Racing hat die Vorbereitungen für seine erste Saison im ADAC GT Masters mit dem offiziellen Vorsaison-Test der Serie, der diese Woche in Oschersleben stattfand, abgeschlossen.

 

Nach dem Eröffnungslauf der Fanatec GT World Challenge Europe in Imola am vergangenen Wochenende fuhr das Team direkt im Anschluss zum zweitägigen Test nach Oschersleben, der am Dienstagmorgen begann. Dies liess den Mechanikern nur wenig Zeit, um alle drei Lamborghini Huracán GT3 EVOs vorzubereiten.

 

Oschersleben ist eine von drei neuen Austragungsorten für Emil Frey Racing in der GT Masters-Saison dieses Jahr. Die Herangehensweise des Teams war an diesem Test daher anders als gewohnt. So lag der Schwerpunkt darauf, die Eigenschaften der Strecke sowie das entsprechende Verhalten des Autos kennenzulernen und das passende Basis-Setup anzuwenden.

Vier der sechs Fahrer von Emil Frey Racing haben bereits Erfahrungen in Oschersleben sammeln können: Mick Wishofer, Albert Costa Balboa, Konsta Lappalainen und Franck Perera.

 

Kalte Temperaturen und Regenschauer beeinflussten den ersten Testtag, wobei die Strecke abwechselnd nass und trocken war, was die Bedingungen schwierig machte. Anders als in der GTWC gibt es im GT Masters keine Reifenwärmer. Dies bedeutet, dass das Team die bei diesen Tests gewonnenen Informationen nutzen kann, um die in Imola aufgetretenen Probleme mit der Wärmeverteilung zu lösen.

 

Die #19 von Perera und Arthur Rougier beendete die Vormittagssession mit einer Zeit von 1:37.389 auf P1. Die #63 von Jack Aitken und Albert Costa Balboa wurde Drittschnellster. Das Fahrzeug #14 von Konsta Lappalainen und Mick Wishofer belegte den siebten Platz, da sich das Team weniger auf Rennsimulationen als vielmehr darauf konzentrierte, Erfahrungen auf dieser Strecke zu sammeln.

Costa Balboa war mit dem nassen Set-up am Morgen zufrieden, während Aitken in einer nass-trockenen zweiten Session mit diesem Set-up zu kämpfen hatte, als die Strecke zu trocknen begann. Mit den am Nachmittag aufgezogenen Slickreifen belegte die #63 in dieser Session Platz sechs, während Lappalainen und Wishofer zwei Plätze dahinter auf den achten Platz kamen. Rougier kämpfte zu Beginn der zweiten Session ebenfalls mit dem nassen Set-up, schaffte dann aber starke Zeiten und wurde in der dritten und letzten Session auf trockener Strecke Fünfter.

 

Am zweiten Testtag konnte das Team trotz weniger Zeit auf der Strecke weitere Erfahrungen sammeln. Perera und Rougier kamen am Morgen auf die viertbeste Zeit, Lappalainen und Wishofer fuhren 39 Runden und wurden Neunte. Die #63 beendete 34 Runden und belegte den 16. Platz.

 

Der Fokus liegt nun auf dem ersten Rennen der Saison, das vom 23. bis 24. April ebenfalls in Oschersleben stattfindet. Das Wochenende beinhaltet zwei einstündige Sprintrennen, bei denen 46 Fahrer an den Start gehen werden. Insgesamt werden 23 Autos von fünf verschiedenen Herstellern bei den sieben Rennen der Saison dabei sein.

Fahrerzitate Lamborghini Huracán GT3 EVO #14

 

Mick Wishofer (AUT)

„Wir freuen uns sehr, in Oschersleben zu sein, um unsere GT Masters-Saison zu beginnen. Wir haben gute Fortschritte gemacht und sind gut durch unser Testprogramm gekommen, konnten neue Dinge ausprobieren. Wir freuen uns sehr auf das erste Rennwochenende.“

 

Konsta Lappalainen (FIN)

„Die Tests in Oschersleben verliefen sehr gut, auch wenn das Wetter einige Herausforderungen mit sich brachte. Wir konnten jedoch verschiedene Dinge bei Regen und trockener Strecke testen, was immer gut ist. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, um vor dem ersten Rennen alles zu analysieren.“

Fahrerzitate Lamborghini Huracán GT3 EVO #19

 

Franck Perera (FRA)

„Der Test verlief gut für uns. Ich denke, es war gut, dass wir nasse und trockene Bedingungen hatten. So konnten wir zumindest unter beiden Bedingungen viele Dinge testen. Das Auto sieht gut aus, es gibt noch einige Dinge, an denen wir arbeiten müssen. In zwei Wochen werden wir mehr wissen. Es gibt immer einige Überraschungen, aber im Moment machen wir einen guten Job, Arthur und ich, und wir sehen konkurrenzfähig aus.“ 

 

Arthur Rougier (FRA)

„Ich freue mich sehr, dieses Jahr in diese Serie einzusteigen. Ich fahre zum ersten Mal im ADAC GT Masters und das erste Mal in Oschersleben. Es ist eine wirklich schwierige Strecke. Deshalb ist es gut, dass wir für zwei Tage hier sind. Wir haben viel gelernt und ich habe mit Franck einen wirklich tollen Teamkollegen, der diese Serie, das Auto und die Strecken gut kennt. Ich freue ich mich darauf, dieses Jahr hier zu fahren.“

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