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Erfolgreiche Nordschleifen-Premiere mit dem BMW M4 GT3: Schubert Motorsport sammelt Erfahrungen und Führungskilometer

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Schubert Motorsport erzielt bei der 67. ADAC Westfalenfahrt den fünften Platz

BMW M4 GT3 und BMW M2 CS Racing meistern herausfordernden Saisonauftakt in der Eifel

 

Teammanager Marcel Schmidt: "Der BMW M4 GT3 lief bei seinem ersten Einsatz auf der härtesten Rennstrecke der Welt wirklich hervorragend."

Die erste Ausfahrt mit dem BMW M4 GT3 auf der Nordschleife ist für Schubert Motorsport geglückt. Am vergangenen Wochenende trat das Team aus Oschersleben erstmals mit dem neuen GT3-Boliden von BMW M Motorsport in der legendären Grünen Hölle an und präsentierte sich dabei auf Anhieb stark. Die BMW-Werksfahrer Jesse Krohn und Alexander Sims belegten zusammen mit GT3-Rookie Niklas Krütten beim Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie den fünften Rang. Das Trio hatte das Rennen zwischenzeitlich angeführt, bevor es als bestplatzierter BMW M4 GT3 im Feld der insgesamt 128 Teilnehmer die Zielflagge sah.

Neben der Speerspitze in der SP9-Klasse setzte Schubert Motorsport im Markenpokal abermals einen BMW M2 CS Racing ein. Teamgründer Torsten Schubert und seine Söhne Stefan von Zabiensky und Michael von Zabiensky erlebten bei den Testfahrten einen turbulenten Start in die Saison auf dem Nürburgring. Am Renntag meisterte das Trio die Distanz von vier Stunden fehlerfrei und erreichte in seiner Wertung den fünften Platz.

Führungsrunden und Top-5-Resultat beim Debüt mit dem BMW M4 GT3

 

 

Für Schubert Motorsport begannen mit der 67. ADAC Westfalenfahrt die intensiven Vorbereitungen für das 50. ADAC TOTAL 24h-Rennen. Der Langstreckenklassiker auf der Nürburgring-Nordschleife findet dieses Jahr vom 26. bis 29. Mai statt und der Auftakt zur NLS bot Fahrern und Team die perfekte Gelegenheit, erste Kilometer mit dem neuen BMW M4 GT3 abzuspulen. Am Freitag gab es einige technische Herausforderungen zu meistern, um das Auto für Qualifying und Rennen vorzubereiten.

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Trotz geringer Fahrzeit in den Trainings verlief das Zeittraining äußert vielversprechend. Krohn fuhr in 7:52.889 Minuten die fünftschnellste Zeit. Der 31-jährige Finne verlor auf der 24,358 Kilometer langen Streckenvariante lediglich zweieinhalb Sekunden auf die Pole Position. Beim Rennstart machte er sich die gute Ausgangslage zunutze und gewann in der Anfangsphase einen Platz. Gegen Halbzeit des Rennens übernahm Schubert Motorsport die Führung.

In seinem ersten GT3-Rennen lieferte sich Krütten in der Spitzengruppe einen sehenswerten Schlagabtausch. Der 19-jährige Nachwuchspilot aus Trier hielt den Anschluss an die Konkurrenz und übergab für den finalen Stint an Sims. Der Brite überquerte den Zielstrich nach vier Stunden als Sechster mit weniger als einer Minute Rückstand auf den Sieger. Durch eine Strafe für den Viertplatzierten rückte Schubert Motorsport im Gesamtresultat eine Position auf.

Jesse Krohn: "Unter dem Strich war es ein positives Wochenende. Wir haben am Freitag etwas Zeit verloren und sind mit wenig Testkilometern direkt ins Qualifying gegangen. Dort haben wir mit Platz fünf einen guten Job gemacht und dann im Rennen über weite Strecken geführt. Es war sehr gut, uns dort vorne zu sehen. Letztendlich wäre es aber schwierig geworden, bis zum Schluss um den Sieg zu kämpfen. Uns hat auf den Geraden etwas Topspeed gefehlt. Dennoch können wir mit unseren ersten Erfahrungen im BMW M4 GT3 auf der Nordschleife sehr zufrieden sein. Das Team hat ausgezeichnet gearbeitet und wir haben eine gute Basis, auf der wir aufbauen können."

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Alexander Sims: "Das war ein wirklich guter erster Einsatz mit dem BMW M4 GT3. Das Team hat beim Rollout einen hervorragenden Job gemacht, denn wir hatten von Anfang an ein gutes Setup. Obwohl der Freitag nicht planmäßig verlaufen ist, hatten wir bei unseren Runden am Ende des Tages sofort ein gutes Gefühl. Wir haben für das Qualifying ein paar Änderungen vorgenommen, die in die richtige Richtung gingen. Jesse ist eine super Runde gefahren und danach hatten wir ein sauberes Rennen. Das Auto lief einwandfrei und es war wichtig, erste Erkenntnisse unter Rennbedingungen zu sammeln. Wenn wir so weiterarbeiten, werden wir für das 24-Stunden-Rennen ein schnelles Paket haben."

Niklas Krütten: "Ich bin mit meinem ersten GT3-Rennen wirklich sehr zufrieden. Nachdem wir am Freitag wertvolle Zeit verloren hatten, war es für mich eine große Herausforderung, die Strecke und das Auto gleichzeitig kennenzulernen. Ich bin mit nur acht Runden Erfahrung in meinen ersten Stint gegangen und musste im Rennen einige Dinge lernen. Die Nordschleife ist extrem anspruchsvoll, aber ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt. Die Balance war super und ich war in der Lage, mehrere Runden hinter Laurens Vanthoor und Christopher Mies zu folgen. Es war sehr lehrreich, im Verkehr von ihnen zu lernen und ihre Linien zu studieren. Das Auto lief perfekt, das Team hat auf und neben der Rennstrecke einen super Job gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Rennen."

Team liefert starkes Comeback mit dem BMW M2 CS Racing

 

 

Im Markenpokal mit dem BMW M2 CS Racing erlebte die Truppe am Freitag keinen optimalen Start. Am Vormittag wurde das Auto bei einem Unfall in Mitleidenschaft gezogen. Die Crew von Schubert Motorsport arbeitete bis tief in die Nacht daran, den 365 PS starken Boliden aus dem Hause BMW M Motorsport für das Rennen fit zu machen. Nach dem gelungenen Kraftakt ging das Fahrertrio am Samstag im Qualifying wie geplant auf die Strecke und stellte Startplatz fünf im Grid sicher.

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Das Rennen nutzten die Fahrer in erster Linie, um sich auf die bevorstehende Saison auf der Nordschleife einzuschießen. Torsten Schubert und Stefan von Zabiensky hatten am Testtag keine Runden gedreht und schüttelten bei ihren Stints den Rost der langen Winterpause in der Eifel ab. Nach einer fehlerfreien Vorstellung sprang für sie und Teamkollege Michael von Zabiensky der fünfte Platz in der Cup-Wertung des BMW M2 CS Racing heraus.

Torsten Schubert: "Unser Fokus liegt natürlich auf der Vorbereitung des BMW M4 GT3 für das 24-Stunden-Rennen. Wir wollen dort endlich einmal ganz vorne ankommen und auf das Podium fahren, nachdem wir schon oft nah dran waren. Zusammen mit meinen Söhnen den BMW M2 CS Racing zu fahren ist einfach eine große Freude für uns alle. Stefan konnte leider letztes Jahr beim 24-Stunden-Rennen nicht dabei sein. Das werden wir dieses Jahr nachholen. Beim Auftakt der NLS wieder im Auto zu sitzen, hat uns allen viel Spaß gemacht. Aber wir freuen uns besonders darüber, dass die Fans wieder an der Strecke sind. Diese Atmosphäre hat uns sehr gefehlt."

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Michael von Zabiensky: "Das Wochenende begann für uns sehr schwierig. Beim Test am Freitag ist mir ein Fehler unterlaufen, bei dem das Auto schwer beschädigt wurde. Wir waren bis 4:00 Uhr am Samstagmorgen mit den Reparaturarbeiten beschäftigt. Ich möchte mich bei allen Mechanikern und dem gesamten Team für den großartigen Einsatz bedanken. Im Rennen lief es relativ gut. Unsere Pace wurde über die Distanz immer besser. Nach der langen Nacht wollten wir vor allem ein sauberes Rennen haben und ins Ziel kommen. Das haben wir geschafft und mit Platz fünf noch ein solides Ergebnis erzielt."

 

Teammanager Marcel Schmidt: "Die Saisoneröffnung der Nürburgring Langstrecken-Serie war ein wichtiger erster Test für die bevorstehenden Herausforderungen auf der Nordschleife. Für unser Team und die Fahrer war am Wochenende schon alles dabei. Nach einem kniffligen Freitag und viel schweißtreibender Arbeit haben wir am Renntag eine lupenreine Vorstellung abgeliefert. Der BMW M4 GT3 lief bei seinem ersten Einsatz auf der härtesten Rennstrecke der Welt wirklich hervorragend. Jesse und Alex haben einen super Job gemacht und die Performance von Niklas war in jeder Hinsicht beeindruckend. Wir sehen uns mit unserem Paket auf einem guten Weg und freuen uns auf die nächste Runde in der Eifel."

 

Text: Schubert Motorsport

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