Emil Frey Racing schliesst den offiziellen GT World Challenge Europe Vorsaison-Test in Paul Ricard ab

Emil Frey Racing bereitete sich im französischen Paul Ricard auf die neue Saison vor
Bild: Emil Frey Racing

Vorbereitungen für die erste Runde der GTWC-Saison gehen in die finale Phase

Fokus auf Setup-Optimierung und Sammeln von Reifendaten

Hohe Zuverlässigkeit bei allen drei Autos (#14, #19 und #63)

Emil Frey Racing schloss seine Vorbereitungen für die erste Runde des Fanatec GT World Challenge Europe Endurance Cup mit zwei produktiven offiziellen Testtagen in Paul Ricard ab.

 

Nach einem erfolgreichen privaten Test in Valencia reisten alle drei Lamborghini Huracán GT3 EVO nach Südfrankreich, um dort den Auftakt zur neuen Saison am ersten Aprilwochenende vorzubereiten.

 

Trotz der kühlen Aussentemperaturen befand sich die Strecke während der beiden Tage in einem guten Zustand und das Team absolvierte die Vormittags- und Nachmittagssitzungen ohne Zwischenfälle. Die Lamborghinis wurden jeweils mit verschiedenen Setups getestet, um wertvolle Erkenntnisse über die Performance bei kurzen und langen Stints zu gewinnen.

Jack Aitken, Mirko Bortolotti und Albert Costa fuhren im Auto mit der Startnummer 63 Longruns, um Reifendaten zu sammeln und absolvierten zusammen mit der Startnummer 19 von Giacomo Altoè, Léo Roussel und Arthur Rougier eine Reihe von Qualifying-Runs.

 

Im Allgemeinen berichteten die Fahrer zu Beginn über Probleme des Fahrverhaltens, insbesondere aufgrund des geringen Grips. Altoè zeigte sich jedoch zufrieden mit den Verbesserungen, die nach der Mittagspause am Huracán #19 vorgenommen wurden. Auch die Startnummer 14 drehte zum ersten Mal in dieser Formation seine Runden. Konsta Lappalainen, Stuart White und Tuomas Tujula wechselten sich am Steuer ab.

 

Insgesamt legten die drei Crews am ersten Tag 208 Runden zurück, wobei der Huracán mit der Startnummer 14 mit 104 Runden die meisten absolvierte. Da Zuverlässigkeit ein Schlüsselelement des Endurance Cups ist, war das Team mit der Rundenzahl während des gesamten Tests zufrieden.

Mit dem am ersten Tag erarbeiteten Basis-Setup testeten alle drei Huracán am zweiten Tag verschiedene Möglichkeiten, um die Balance und das Setup in verschiedenen Bereichen zu optimieren. Vor allem die Reifenanalyse stand am zweiten Tag im Mittelpunkt. Angesichts der niedrigen Streckentemperaturen erwies sich der Aufbau der Reifentemperatur sowohl auf den kurzen als auch auf den langen Runs als schwierig.

 

Der Fokus richtet sich nun auf den Saisonauftakt des Endurance Cups, bei dem die Fahrer ihre 2021 errungenen Titel im Silver Cup verteidigen wollen, während sie gleichzeitig einen konkurrenzfähigen Start in der Pro-Kategorie anstreben.

 

Teamstimmen

 

Jürg Flach, Technischer Direktor

“Die neue Reifenspezifikation von Pirelli machte den Test bei den kalten Bedingungen zu einer ziemlichen Herausforderung. Dennoch haben wir an den beiden Tagen sehr gute Fortschritte gemacht und wertvolle Informationen gesammelt.”

 

Fahrerstimme Lamborghini Huracán GT3 EVO #14

 

Léo Roussel (FRA)

“Der Test verlief gut für mich, ich habe mich mit dem Lamborghini zurechtgefunden und wir haben gut mit Giacomo und Arthur gearbeitet, viel mehr als beim ersten Test, als ich das Auto noch kennenlernte. Wir haben an verschiedenen Dingen gefeilt und Lösungen gefunden, aber wir werden sehen, wie es im ersten Rennen in Imola läuft.”

Fahrerstimme Lamborghini Huracán GT3 EVO #19

 

Tuomas Tujula (FIN)

“Das war überraschenderweise mein erstes Mal auf dem Circuit Paul Ricard, also gab es einige neue Dinge zu lernen, was die Strecke angeht, und ausserdem war es erst mein zweiter Einsatz mit dem Team. Ich bin also noch dabei, mich an alle Beteiligten und die Arbeitsabläufe zu gewöhnen, und auch ein bisschen an das Auto. Der erste Tag war ein ziemlich ereignisreicher Lerntag, und am zweiten Tag habe ich angefangen, den Dreh rauszukriegen; ich bin schon recht zufrieden damit, wie wir das Auto über Nacht verbessert haben, und auch mein Fahrstil ist jetzt viel besser, so dass wir viel näher dran sind, wo wir sein sollten.”

 

Fahrerstimme Lamborghini Huracán GT3 EVO #63

 

Jack Aitken (UK)

“Es war ein positiver Start für uns, denn es war das erste Mal, dass wir in diesem Jahr nach einem langen Winter alle als Team zusammen sind. Wir hatten einen wirklich produktiven Fahrplan, bei dem wir einige neue Ideen und Ansätze getestet haben, und wie immer zu dieser Jahreszeit ist es schwer zu sagen, wo man sich auf dem Starterfeld einreiht. Aber mein Eindruck im Lamborghini Huracán GT3 Evo ist wie immer sehr positiv und ich bin froh, zurück zu sein. Ich freue mich auf ein paar weitere Testtage, bevor die Saison in Imola beginnt.”

 

Text: Emil Frey Racing

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