· 

Ben Dörr und Jan Philipp Springob mit Pirelli Pole Position Award

In den beiden Qualifikationen zur ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring waren Aston Martin-Pilot Ben Dörr und Jan Philipp Springob im Audi die schnellsten Piloten im 27 Wagen starken Feld.

Fahrer von Aston Martin und Audi waren in den beiden Qualifikationen zur ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring ganz vorne im Klassement. Im ersten Zeittraining sicherte sich Ben Dörr (16/Butzbach, Dörr Motorsport) im Vantage GT4 mit 1:34,382 Minuten die Bestzeit. „Heute ist ein super Tag, denn es ist meine erste Pole-Position in der ADAC GT4 Germany“, jubelte Dörr, der sich das britische Fahrzeug mit Nico Hantke (17/Hürth) teilt. „Es hat einfach alles gepasst. Das Auto ist top und unser Team macht wieder einmal einen grandiosen Job.“

 

Jan Philipp Springob

„Im vollen Feld der ADAC GT4 Germany war es nicht leicht, eine freie Runde zu bekommen. Als meine Reifen am besten waren, hatte ich viel Verkehr und wurde etwas aufgehalten. Später auf der letztendlich schnellsten Runde war die Strecke dann aber frei. Grundsätzlich wäre also sogar noch eine bessere Zeit möglich gewesen“, blickte Dörr auf die Session zurück.

Hugo Sasse (17/Aschersleben, Prosport Racing) machte die reine erste Startreihe für Aston Martin im Samstagrennen perfekt. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der sich den Vantage GT4 mit Mike David Ortmann (22/Ahrensfelde) teilt, lag final 0,100 Sekunden zurück. Startplatz drei und somit eine gute Ausgangslage für das Rennen sicherte sich Tabellenführer Gabriele Piana (35/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport), der im BMW M4 GT4 0,175 Sekunden zurücklag.

Piana und Teamkollege Michael Schrey (38/Wallenhorst) haben in der Tabelle 21 Punkte Vorsprung auf das Mercedes-AMG-Duo Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA). Die beiden Youngster vom Team Zakspeed werden das Rennen von der zehnten Position aus beginnen. Das verspricht schon am Samstag einen packenden Kampf um die Meisterschaft.

Auch die Qualifikation für Lauf zwei am Sonntag wurde bereits ausgetragen. Hier konnte Jan Philipp Springob (20/Köln, T3 Motorsport) im Audi R8 LMS GT4 mit 1:34,220 Minuten die Bestzeit holen. Das Zeittraining war an Spannung kaum zu überbieten. Nach einer roten Flagge und abtrocknender Strecke wurden die Bestzeiten erst in den letzten Sekunden der Session gesetzt.

„Ich bin natürlich mega happy und hätte die Pole-Position nicht erwartet. Nach der roten Flagge dachte ich, dass es keine Verbesserungen mehr geben würde. Doch dann habe ich beim Anbremsen auf Kurve eins gemerkt, das noch was geht“, meinte Springob, der den Audi gemeinsam mit John Paul Southern (19/USA) fährt.

Rang zwei ging mit einem Rückstand von 0,317 Sekunden an Nicolaj Møller Madsen (28/DNK) im Porsche 718 Cayman von W&S Motorsport. Der Champion von 2020 teilt sich das Cockpit an diesem Wochenende mit Lukas Schreier (26/Leipzig). Auf Platz drei in der Qualifikation kam der Mercedes-AMG von Marschalkowski/Nouet vor dem Aston Martin von Andreas Wirth (36/Waghäusel) und Phil Dörr (20/Butzbach, beide Dörr Motorsport). Die Tabellenführer Schrey/Piana beendeten die zweite Qualifikation auf Platz neun.

Für das Herausfahren des ersten Startplatzes bekamen Ben Dörr und Jan Philipp Springob den Pirelli Pole Position Award verliehen und in diesem Zusammenhang jeweils ein hochwertiges Paar Ski überreicht. „Ich bin schon seit vier Jahren nicht mehr Ski fahren gewesen. Diesen Winter werde ich nun aber wieder einen Urlaub in den Bergen buchen, um die Pirelli-Ski auszuprobieren“, meinte Spingob. Auch Dörr freute sich mächtig: „Mein Bruder Phil hat letztes Jahr bereits die Pirelli-Ski bekommen. Jetzt können wir gemeinsam fahren.“

Die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany werden am Samstag ab 13:30 Uhr und am Sonntag ab 11:45 Uhr ausgetragen und auf RTL+ sowie auf adac.de/motorsport im Stream übertragen. „Nach Startplatz eins ist das Ziel im Rennen auf jeden Fall die Top Drei und nächstes Jahr wird dann um die Meisterschaft gekämpft“, ist Ben Dörr hoch motiviert.

 

Text: ADAC GT4 Pressemeldung

Bilder: Max Bermel

Kommentar schreiben

Kommentare: 0