· 

Fahrerlagerradar vom ADAC GT Masters in Hockenheim

Ehemaliger Fußballnationalspieler zu Gast

Haug, Theissen, Singer, Laudenbach: zahlreiche Rennsportgrößen vor Ort

Neues Fahrzeug der ADAC Formel 4 vorgestellt

 

Fußballstar in Hockenheim

Der ehemalige deutsche Fußballnationalspieler Cacau besuchte als Gast des „Club of Champions“ von ADAC GT Masters-Partner herrenausstatter.de am Samstag die Deutsche GT-Meisterschaft in Hockenheim. Der 40-Jährige, der 2007 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister wurde, gab vor dem ersten Rennen dem Starterfeld des ADAC GT Masters das Signal zum Starten der Motoren. Anschließend überreichte er bei der Siegerehrung die Pokale.

Meisterehrung

 

SimRacing-Star Moritz Löhner wurde in Hockenheim von ADAC Sportchef Thomas Voss für seinen Titelgewinn in der ADAC GT Masters eSports Championship powered by EnBW mobility+ ausgezeichnet. Der Dörr-eSports-Pilot erhielt für seinen Titelhattrick einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro.

Rennsportgrößen zu Besuch

 

Gleich mehrere Motorsportgrößen verfolgten vor Ort den vorletzten Saisonlauf der Deutschen GT-Meisterschaft. Der langjährige Mercedes-Sportchef Norbert Haug (68) war ebenso in Hockenheim vor Ort wie sein ehemaliger Kollege bei BMW Motorsport, der jetzige ADAC Klassik-Referent Prof. Dr. Mario Theissen (69). Ebenfalls an der Rennstrecke war Norbert Singer, langjähriger Renningenieur bei Porsche. Der inzwischen 81-Jährige war von 1970 bis 1998 an den 16 Siegen der Schwaben bei den 24 Stunden von Le Mans beteiligt. Auch Norbert Vettel, Vater des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian und von ADAC GT4 Germany-Fahrer Fabian, ließ sich die Rennen in Hockenheim nicht entgehen.

Neuer Porsche-Sportchef vor Ort

 

Thomas Laudenbach, neuer Leiter Porsche Motorsport, gab in Hockenheim seinen Antrittsbesuch beim ADAC GT Masters. Der Diplom-Ingenieur leitet seit dem 1. Oktober die Rennsportabteilung des schwäbischen Unternehmens. Auch Alexander Pollich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Deutschland GmbH, besuchte die Deutsche GT-Meisterschaft in Hockenheim und verfolgte das Finale des Porsche Carrera Cup Deutschland, in dem der Niederländer Larry ten Voorde erfolgreich seinen Titel verteidigte.

Erinnerung an Kurt Gewinnus

 

In Gedenken an Kurt Gewinnus zierte an diesem Wochenende der Schriftzug „We miss you KUG“ das Podium der ADAC Formel 4. Gewinnus, seit Jahrzehnten im Motorsport aktiv und Förderer zahlreicher Spitzenfahrer, war im August verstorben. Der Gründer des Rennteams KUG Motorsport ist vor allem durch seine Rolle als Teamchef ein großer Name im Motorsport. Gegründet wurde sein Team im Jahr 1975. Gewinnus stieg mit seinem Rennstall als eines der ersten Teams in die 1991 gegründete ADAC Formel Junior ein und blieb den Formelnachwuchsserien bis in die jetzige Ära der ADAC Formel 4 treu. Unter seiner Leitung absolvierten Rennfahrer wie der spätere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ihre ersten Erfahrungen im Formelsport.

Maro Engel und Toksport WRT im Fokus

 

In der neuesten Video-Dokumentation von „ADAC GT Masters Backstage live aus der eBay Box“ dreht sich alles um Mercedes-AMG-Werksfahrer Maro Engel (36/Monte Carlo) und das Mercedes-AMG Team Toksport WRT. Die Filmcrew von ADAC GT Masters-Partner eBay besuchte den Rennfahrer in Monaco und blickte hinter die Kulissen des Rennstalls, der in diesem Jahr mit Engel und Luca Stolz (26/Brachbach) um den Titel der Deutschen GT-Meisterschaft kämpft. Zu sehen gibt es den Beitrag unter https://youtu.be/Rc-KS5bMSGk.

Die Zukunft der ADAC Formel 4

 

Am Samstag stellte der ADAC im Rahmen der Deutschen GT-Meisterschaft in Hockenheim das Fahrzeug vor, mit dem die Nachwuchstalente in der ADAC Formel 4 ab dem Jahr 2022 an den Start gehen werden. Die markanteste Änderung stellt der Überrollbügel Halo dar, den Motorsportfans bereits aus der Formel 1, der Formel 2 und der Formel 3 kennen. Der rundum neue Rennwagen hat 20 PS mehr Leistung, der Fiat-Abarth-Motor leistet nun 180 PS. Für die zweite Fahrzeuggeneration vertraut die ADAC Formel 4 auf das bewährte Technikpaket mit einem Chassis von Tatuus aus Italien, einem Motor von Fiat Abarth und Reifen von Pirelli.

Ausblick auf die Saison 2022

 

Audi und BMW zeigten den Zuschauern in Hockenheim ihre neuen GT3-Autos für 2022. Die Marke mit den vier Ringen stellte im Fahrerlager neben dem R8 LMS GT3 evo II auch den neuen TCR-Rennwagen RS 3 LMS aus. Für Aufsehen beim Publikum sorgte auch der neue BMW M4 GT3, der wie der R8 in der kommenden Saison im ADAC GT Masters starten soll.

Carrera Cup auch 2022 beim ADAC GT Masters

 

Deutschlands traditionsreichster Markenpokal, der Porsche Carrera Cup, startet auch in der kommenden Saison auf der Plattform des ADAC GT Masters. An sechs Rennwochenenden (Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring, Lausitzring, Sachsenring und Hockenheim) treten die spektakulären Cup-Elfer als Partnerserie der Deutschen GT-Meisterschaft an.

Studienreise

 

Gleich mehrere Studentengruppen, darunter der Studentische Automobilverband und die Duale Hochschule Baden-Württemberg, besuchten mit rund 90 Teilnehmern das Rennwochenende im Badischen. Die Nachwuchsingenieure blickten begeistert hinter die Kulissen der Deutschen GT-Meisterschaft.

 

Neuer Name

Am 4. November wird die Streamingplattform TVNOW.de, auf der alle Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft und ihrer Rahmenrennserien im Livestream gezeigt werden, in RTL+ umbenannt. RTL+ ist mit monatlich bis zu 7 Mio. Nutzern das mit Abstand führende deutsche Entertainment-Angebot im Streaming-Markt. Die Fans des ADAC GT Masters können dort weiterhin die Qualifyings und Rennen live und als Wiederholung verfolgen. Und auch über die Partnerserien ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 wird dort im gewohnten Umfang live berichtet. Alle Rennen der gesamten Saison werden auch bei RTL+ kostenlos re-live zur Verfügung stehen.

 

Text und Bilder: ADAC MOTORSPORT

Kommentar schreiben

Kommentare: 0