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BMW Junior Team mit dem BMW M6 GT3 erneut auf dem Podium – Gelungene Rennpremiere für den neuen BMW M4 GT3

Das BMW Junior Team bleibt in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) auf der Nürburgring-Nordschleife (GER) auf der Erfolgsspur. Nach ihren beiden Siegen in den Läufen vier und fünf kämpften Max Hesse (GER), Dan Harper (GBR) und Neil Verhagen (USA) im #44 BMW M6 GT3 auch beim siebten Lauf auf Samstag bis zum Schluss um den Sieg. Nach sechs Rennstunden belegten sie den zweiten Platz auf dem Podium. Zudem gab der neue BMW M4 GT3 beim siebten NLS-Lauf seine Rennpremiere. Pilotiert wurde er von Philipp Eng (AUT) und Augusto Farfus (BRA).

 

In der Qualifikation am Samstagmorgen sicherten sich die BMW Junioren den fünften Startplatz. Mit einer fehlerfreien und starken Leistung aller drei Fahrer nahm das Trio bald Kurs auf das Podium und kämpfte um seinen nächsten Sieg. Zudem sorgten sie mit dem #44 BMW M6 GT3 für die schnellste Rennrunde. Am Ende holten Hesse, Harper und Verhagen als Zweite ihren nächsten Podestplatz, ihr Rückstand auf den siegreichen Manthey-Porsche betrug weniger als 20 Sekunden.

 

 

Der neue BMW M4 GT3, der sich noch in der Test- und Entwicklungsphase befindet, trat in seinem ersten Rennen außer Konkurrenz in der Prototypen-Klasse SP-X an. Fahrzeuge in dieser Klasse müssen, unabhängig von ihrem Qualifikationsergebnis, am Ende des GT3-Feldes starten. Von dort aus arbeiteten sich Farfus und Eng mit dem #55 BMW M4 GT3 bis in die Top-10 nach vorn. Aufgrund einer geplanten Tankleerfahrt rollte das Fahrzeug in den Schlussminuten auf Platz zehn liegend ohne Benzin am Eingang der Boxengasse aus.  

 

Eine Top-6-Platzierung gab es auch für den #35 BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport: Jörg Müller, Mario von Bohlen, Dennis Fetzer (alle GER) und Thomas Neubauer (FRA) belegten den sechsten Rang. David Pittard (GBR) sprintete beim Start im #34 Walkenhorst Motorsport BMW M6 GT3 von Platz zehn auf den zweiten Rang nach vorne, zwei Reifenschäden warfen ihn und seine Teamkollegen Christian Krognes (NOR) und Ben Tuck (GBR) dann jedoch weit zurück. Der #36 BMW M6 GT3 des Teams, pilotiert von Henry Walkenhorst, Jörg Breuer und Andreas Ziegler (alle GER), erreichte das Ziel auf dem 14. Gesamtrang und dem zweiten Platz der Klasse SP9 AM.

 

Seine ersten Erfahrungen auf der Nordschleife sammelte Jake Dennis (GBR). Nachdem der Drittplatzierte der ABB FIA Formula E World Championship 2021 am vergangenen Wochenende im Fanatec GT World Challenge Endurance Cup seine GT-Premiere für BMW M Motorsport gab, geht er nun seine Nordschleifen-Lizenz an. Dennis trat im siebten NLS-Lauf gemeinsam mit Niklas Krütten (GER) im #652 BMW M240i Racing vom Adrenalin Motorsport Team Alzner Automotive an. Das Duo belegte den zweiten Rang in der Klasse BMW M240i.

 

Stimmen nach dem siebten Lauf der NLS 2021.

 

Mike Krack, Leiter BMW M Motorsport: „Es war für uns ein rundum gelungener Tag auf der Nordschleife. Herzlichen Glückwunsch an unsere drei BMW Junioren Max, Dan und Neil – sie haben in ihrem BMW M6 GT3 bis in die letzte Runde um ihren nächsten NLS-Sieg gekämpft und können auch mit Platz zwei mehr als zufrieden sein. Mit ihrer fehlerfreien Performance haben die drei eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf der Nordschleife inzwischen zu den absoluten Spitzenteams gehören. Dazu kommt die erfolgreiche Rennpremiere unseres neuen BMW M4 GT3. Das Fahrzeug lief wie ein Uhrwerk, wir hatten weder am gestrigen Testtag noch heute in Qualifying und Rennen irgendwelche Probleme. Augusto und Philipp haben sich begeistert von der Performance des BMW M4 GT3 gezeigt und bestätigt, wie gut der BMW M4 GT3 auf der Nordschleife zu fahren ist. Insgesamt sind wir mit diesem NLS-Samstag sehr zufrieden.“

 

Max Hesse, #44 BMW M6 GT3, BMW Junior Team: „Es war ein gutes Sechs-Stunden-Rennen für uns. Das Team hat eine Top-Leistung gezeigt, und am Ende war es sehr, sehr eng. Es war natürlich ein bisschen schade, dass es mit dem Sieg nicht ganz geklappt hat, aber in zwei Wochen werden wir wieder versuchen, zu gewinnen. Man muss auch ehrlich sagen: Die Manthey-Jungs sind hier auf der Nordschleife sehr stark, die Fahrer sind die amtierenden Sieger des 24-Stunden-Rennens, und von daher können wir recht happy sein, dass unser Rückstand nach sechs Stunden weniger als 20 Sekunden betragen hat.“

 

Neil Verhagen, #44 BMW M6 GT3, BMW Junior Team: „Wenn man so nah am Sieg dran ist, sind die Gefühle natürlich etwas bitter-süß. Aber ich denke, dass wir mit dem heutigen Tag mehr als zufrieden sein können. Das BMW Team RMG, Max, Dan und ich haben heute das Maximum herausgeholt. Wir wussten, dass wir alles geben müssen und dass alles passen muss, damit wir konkurrenzfähig sind. Und genau das ist uns gelungen. Ich bin super happy mit dem Team und meinen Teamkollegen. Danke an BMW und alle Beteiligten, die das möglich gemacht haben, denn es war definitiv nicht einfach. Wir haben das gesamte Rennen über um den Sieg gekämpft, und die Entscheidung fiel erst ganz am Schluss. Nun pushen wir weiter, um auf die oberste Stufe des Podests zurückzukehren.“

 

Dan Harper, #44 BMW M6 GT3, BMW Junior Team: „Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nach zwei Siegen kann ein zweiter Platz, vor allem, wenn man so dich an Platz eins dran war, natürlich zunächst etwas enttäuschend sein. Aber wir können sehr zufrieden sein. Das Team und wir drei Fahrer haben einen guten Job gemacht, wir haben das maximal mögliche herausgeholt und viele Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Und eine Champagnerdusche ist immer schön.“

 

Philipp Eng, #55 BMW M4 GT3: „Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, und es war für mich eine Ehre, gemeinsam mit Augusto das Debütrennen des BMW M4 GT3 zu bestreiten. Das Auto ist extrem gut fahrbar. Wenn man es mit dem BMW M6 GT3 vergleicht, ist es bei noch besserer Performance noch einfacher zu fahren. Heute war wieder einiges los auf der Nordschleife, und ich hatte schon die eine oder andere Situation mit anderen Fahrzeugen. Doch da kam wieder ins Spiel, dass man mit dem BMW M4 GT3 auch offline überholen kann, ohne dass man sofort in Probleme gerät. Mein Fazit: Es war klasse, das Rennen ist reibungslos gelaufen, und ich würde mit dem Auto sofort ins 24-Stunden-Rennen starten.“

 

Augusto Farfus, #55 BMW M4 GT3: „Es war ein sehr emotionaler Tag. Denn ich erinnere mich noch an meinen ersten Rollout in Dingolfing, und nun sind wir nach all den Monaten hierher an die Nordschleife gekommen, und ich bin den ersten Rennstart mit dem neuen BMW M4 GT3 gefahren. Es war einfach großartig. Danke an BMW für einen herausragenden Job. Das Auto ist problemlos gelaufen. Wir konnten den Speed des neuen Fahrzeugs im direkten Vergleich mit der Konkurrenz messen. Es war eine tolle Erfahrung, das Auto fühlt sich super an, und ich kann es kaum erwarten, wieder damit auf die Nordschleife zu gehen.“

 

 

Jake Dennis, #652 BMW M240i Racing: „Es war fantastisch, die Nordschleife endlich kennenzulernen. Sie wurde meinen Erwartungen definitiv gerecht. Jeder hat mich gewarnt, wie schwierig sie ist, und die gesamte Strecke ist einfach beeindruckend. Es gibt nicht die eine Kurvenkombination, die aus den anderen heraussticht, sondern es sind einfach 25 Kilometer Herausforderung. Es ist so am Limit, und wenn die Bedingungen auch noch gemischt sind, wie wir es heute Morgen im Qualifying hatten, dann ist es noch anspruchsvoller. Aber das gehört zur Nordschleife dazu und macht sie so besonders. Es war eine großartige Erfahrung, und der BMW M240i Racing ist ein tolles Auto, um die Strecke kennenzulernen. Und dass es am Ende Platz zwei in der Klasse war, war natürlich super.“

 

Text: BMW Motorsport

Bild: Max Bermel

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