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Wer sammelt weitere wichtige Meisterschaftspunkte in der DTM Trophy? Dreikampf zwischen Tregurtha, Green und Schrey

Routinier Michael Schrey gegen zwei englische Youngster

Laura Kraihamer vor Heimspiel in der Steiermark optimistisch

Live vom Red Bull Ring: SPORT1+ und DTM Grid zeigen beide Rennen

 

München/Spielberg (31.08.2021). Es ist ein offener Dreikampf zwischen einem deutschen Routinier und zwei Youngster aus England. Auf dem 4,326 Kilometer langen Red Bull Ring (03. bis 05. September) beim ersten Gastspiel der DTM Trophy in der Steiermark kämpfen die Favoriten um weitere wichtige Meisterschaftspunkte: das siebte Saisonrennen am Samstag, das das Ende der ersten Halbzeit in der DTM Trophy markiert, und das achte Rennen am Sonntag als Start in die zweite Saisonhälfte. William Tregurtha, Mercedes-AMG-Pilot aus dem Team der CV Performance Group, liegt vor dem vierten Rennwochenende der Nachwuchsserie auf der DTM-Plattform mit 110 Punkten an der Tabellenspitze, gefolgt von seinem ehemaligen WG-Mitbewohner Ben Green im BMW von FK Performance Motorsport mit 107 und Markenkollege Michael Schrey aus der Mannschaft von Hofor Racing by Bonk Motorsport mit 88 Zählern. 28 Punkte, drei für die Pole-Position und 25 für den Sieg, gibt es am Samstag noch zu verdienen, um Halbzeit-Meister zu werden.

 

Tregurtha, 21 Jahre alt und in Bedford zu Hause, stand in sechs Rennen vier Mal auf dem Podium, feierte einen Sieg, holte zwei Pole-Positions und ging einmal leer aus. Sein Freund Green, zwei Jahre älter und aus Waltham Abbey, ist der einzige Fahrer in der hartumkämpften DTM Trophy, der bislang zweimal gewinnen konnte, zweimal auf der Pole-Position stand und wie Tregurtha viermal vom Podium jubelte. Schrey stand dreimal auf dem Podium, gewann ein Rennen und erkämpfte eine Pole-Position. Mit vier Siegern in sechs Rennen unterstreicht die DTM Trophy ihre Ausgeglichenheit. Nico Verdonck (BEL) im Toyota von Ring-Racing konnte ein Rennen für sich entscheiden, ist mit 65 Punkten Tabellenvierter vor dem Schweizer BMW-Piloten Yann Zimmer (FK Performance, 50) und Titelverteidiger Tim Heinemann (PROsport Performance, 49) im Aston Martin.

 

Michael Schrey hat Spaß am Sprintformat der DTM Trophy

„Die DTM Trophy ist sehr hart umkämpft, das habe ich nicht anders erwartet“, sagt Michael Schrey, der seine erste Saison in der Serie bestreitet. Der 38-Jährige aus Osnabrück zählt zu den Routiniers im 21-köpfigen Starterfeld und kann bereits auf zahlreiche nationale und internationale Erfolge mit seriennahen GT-Rennwagen verweisen. „Acht bis zehn Fahrer kommen für Siege in Frage. Ich glaube, das zeigt auch, dass die Balance of Performance ganz gut getroffen ist.“ Der zweimalige Champion der VLN Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring, der aus einer Rennfahrer-Familie stammt und an der Seite von Vater Wolfgang quasi im Fahrerlager groß geworden ist, hat Spaß am Format der DTM Trophy: „Alleine für mich verantwortlich zu sein, reine Sprintrennen zu bestreiten, ohne taktische Zwänge – das ist der entscheidende Unterschied zu vergleichbaren Serien. Dadurch ist auch der Speed auf der Strecke höher.“

 

Auch sein Teamchef Michael Bonk sagt: „Ich finde die DTM Trophy super klasse. Uns war früh klar, dass wir da mitmachen müssen.“ Drei BMW setzt Hofor Racing by Bonk Motorsport ein, für Schrey, Christopher Rink (GER) und Philipp Stahlschmidt (GER). „Mit dem aktuellen dritten Platz sind wir sehr zufrieden. Am Ende der Saison wollen wir gerne bestplatzierter BMW sein und am liebsten natürlich den Titel gewinnen“, so Bonk. Auch Schrey ist bisher zufrieden: „Bei diesem hohen Leistungsniveau dürfen wir zufrieden sein.“ Der Familienvater geht davon aus, dass es bis zum Schluss beim Dreikampf zwischen ihm, Tregurtha und Green bleibt. Dabei ist klar, welcher Platz ihm am Ende am liebsten wäre.

 

Für das Gastspiel auf dem Red Bull Ring rechnet sich Michael Schrey gute Chancen aus. „Ich kenne die Strecke gut, sie sollte dem BMW liegen. Unser Turbomotor ist vielleicht ein kleiner Vorteil speziell beim Start, unser Reifenverschleiß leider ein Nachteil. Jedenfalls freue ich mich auf diese Strecke mit ihrem tollen Ambiente, auf ein Wochenende mit gutem Wetter.“

 

KTM-Werksfahrerin Laura Kraihamer schielt beim Heimspiel am Red Bull Ring auf erste Punkte

Laura Kraihamer, eine von drei Rennfahrerinnen im Feld, blickt optimistisch auf ihr Heimspiel. Die 30-jährige Österreicherin (True Racing by Reiter Engineering) hat wie Schrey ebenfalls schon einige Erfolge in der Steiermark gefeiert. „Ich liebe den Red Bull Ring“, sagt die KTM-Werksfahrerin.“ Sie hofft, dass möglichst viele Österreicher ihr die Daumen drücken, damit es mit den ersten Punkten der Saison endlich klappt. „Ich finde es mega, dass die Fans wieder ins Fahrerlager dürfen. Das Fahrerlager war ja nie leer, aber die Fans waren nicht da und somit fehlte eine gewisse Stimmung aus Leidenschaft und Adrenalin.“

 

Neu im Starterfeld ist Sebastian Kornely aus Binningen, der die restliche Saison im #31 Audi von Heide-Motorsport bestreitet. Zudem ist der Österreicher Florian Janits zum zweiten Mal nach Lausitzring dabei und steuert anstelle seines verhinderten Landsmannes Reinhard Kofler den #23 KTM von True Racing by Reiter Engineering.

Die beiden Rennen zur DTM Trophy werden am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr gestartet und live von SPORT1+ sowie über das Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen.

 

Text und Bilder: DTM Trophy Pressemeldung

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