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TROTZ STARKER TEAMLEISTUNG DOPPELTER RÜCKSCHLAG IN LE MANS

Die 89. Auflage der 24 Stunden von Le Mans zeigte sich für Project 1 von ihrer dunklen Seite: Ständig wechselnde Witterungsbedingungen prägten den Langstreckenklassiker, der für die Mannschaft aus Lohne mit zwei vorzeitigen Ausfällen endete. Die Pace für Spitzenplatzierungen der Gewinner von 2019 war da.

 

Für den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 56 endete der Lauf vorzeitig. Grund dafür war ein Unfall von Egidio Perfetti, der den widrigen Bedingungen des Langstreckenrennens zum Opfer fiel. „In der Anfahrt zur ersten Schikane brach das Auto auf einer rutschigen Stelle unerwartet aus. Für mich war es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, das Auto abzufangen“, beschreibt er seinen Unfall im Bereich Mulsanne.

 

Wie heikel die Lage in den späten Abendstunden war, bewiesen zahlreiche Unfälle in kürzester Zeit. „Der Wechsel zwischen nassen oder zumindest feuchten Streckenabschnitten sowie trockenen Stellen war für Teams und Fahrer unvorhersehbar. Diese Umstände haben letztendlich zum Ausfall geführt“, erklärt Axel Funke, Teamchef von Project 1.

 

Zuvor hatten Perfetti sowie seine beiden Teamkollegen Riccardo Pera und Matteo Cairoli dank einer starken Pace die Spitzenplätze im Visier. Von Startplatz drei aus mischte das Trio im Kampf um die vorderen Plätze der LMGTE Am-Kategorie mit. Die Pace der drei Project 1-Piloten war zeitweise sogar auf dem Niveau der Teams aus der leistungsstärkeren Pro-Klasse. 

 

Auch die Vorstellung von Anders Buchardt, Dennis Olsen und Robby Foley war stark.

Doch auch für die Besatzung, die das Schwesterfahrzeug pilotierte, sollte das Rennen ein vorzeitiges Ende haben. Nachdem das Trio in der ersten Rennhälfte mit einer Aufholjagd beeindruckte, machte ein Aufhängungsschaden in der Nacht die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung zunichte. 

 

Der Ausfall war für Funke aus einem besonderen Grund bitter: „Die Leistungskurve unserer Jungs der Startnummer 46 zeigte die ganze Woche über nach oben“, erklärt er. „Man hat gesehen, dass sich die Vorbereitungen ausgezahlt haben. Doch das Rennen hat mal wieder gezeigt, wie herausfordernd Le Mans ist. Die beiden Ausfälle hat keiner im Team verdient, denn alle haben hart für den Erfolg gearbeitet. Nun blicken wir nach vorn und setzen alles daran, die Saison mit guten Ergebnissen zu beenden.“

 

Am 30. Oktober und 6. November stehen die beiden finalen Läufe der FIA WEC auf dem Programm. Austragungsort ist der Bahrain International Circuit.

 

Text und Bild: Project1 Pressemeldung

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