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DTM-Renndirektor Niels Wittich: „Wir wollen hartes, aber faires Racing“

Das Weltklasse-Ensemble der DTM hört auf sein Kommando: Regelhüter Wittich

Mit großer Erfahrung: DTM-Partner AvD stellt 13-köpfige Crew der Rennleitung

DTM 2021: Kurze Zeitstrafen für mehr Gerechtigkeit

 

München (05.08.2021). Niels Wittich agiert an der Spitze einer 13-köpfigen Crew des Automobilclub von Deutschland (AvD), der 2021 erstmals die sportliche Organisation der DTM und der Rahmenrennen wie DTM Trophy, DTM Classic und andere übernommen hat. Der 49-Jährige aus Erlensee bei Frankfurt ist der Renndirektor der DTM. So hören die Weltklassepiloten der DTM 2021 am bevorstehenden dritten Rennwochenende der Traditionsserie im belgischen Zolder auf sein Kommando. „Wir wollen hartes, spannendes aber faires und sicheres Racing“, hat Niels Wittich als Credo für die DTM ausgegeben. Genau das hat die DTM in den bisherigen Rennen, je zwei in Monza und am Lausitzring, geliefert, sehr zum Gefallen der Zuschauer, die auch in Zolder wieder zugelassen sind.

 

Weitreichende Erfahrungen aus über acht Jahren als Renndirektor diverser Rennserien bringt Niels Wittich mit, auch aus der Formel 1, wo er in dieser Saison bereits bei mehreren Rennen im Einsatz war. „Die DTM ist eine reizvolle Aufgabe“, so Wittich, der seit 20 Jahren als Motorsport-Funktionär unterschiedliche Positionen inne hat. Für den Automobil-Weltverband FIA ist er nicht nur als  Renndirektor, sondern auch als Rennstrecken-Inspekteur tätig.

Um bei kleineren Vergehen auch angemessen reagieren zu können, wurden für die DTM 2021 zwei neue Zeitstrafen eingeführt. „Wir können kurze Zeitstrafen von fünf und von zehn Sekunden verhängen. Im engen Positionskampf sind das spürbare Strafen, aber damit ist für den Fahrer der Rennausgang nicht gleich aussichtslos wie beispielsweise bei einer Durchfahrtsstrafe“, erklärt Wittich, dem mit Oliver Grodowski und Christian Vormann zwei ebenfalls international sehr erfahrene Stellvertreter zur Seite stehen. „Uns ist durchaus bewusst, dass wenn wir eingreifen, dies nicht bei allen Beteiligten gut ankommt, wenn wir beispielsweise das Safety Car auf die Strecke senden. Doch meistens geht es um die Sicherheit, und da gibt es keine Kompromisse.“

 

Einen sicheren und fairen Ablauf der Rennen sowie die Einhaltung der Regeln gilt es konsequent und doch auch mit Fingerspitzengefühl umzusetzen. „Wir sind eine sehr erfahrene Truppe. Ich kenne alle schon seit Jahren“, sagt Wittich über die Crew von Sportorganisator AvD, die vom  Renndirektor und dessen Stellvertreter über Sportkommissare, Jury-Sekretär, Medical Delegate, AvD Media Delegate Race Control bis hin zum Fahrer des Safety Cars reicht. „AvD und ITR arbeiten seit Monaten zielstrebig und effizient zusammen und sind gut vorbereitet in diese Saison gestartet“, so Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR. Der AvD als Deutschlands ältester Automobilclub ist nicht nur als Sportorganisator involviert, sondern auch als Presenter der Übertragungen der DTM Trophy auf SPORT1 und als Organisator historischer Themen im Rahmen der DTM Classic.

 

Text und Bild: DTM Media

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