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ROWE RACING geht auf DTM-Zeitreise nach Zolder

Drittes Rennwochenende für Timo Glock und Sheldon van der Linde / Beide Piloten haben gute Erinnerungen an den belgischen Kurs

 

St. Ingbert, 3. August 2021 – Viel größer könnte der Kontrast für ROWE RACING nicht sein: Nach dem Auftritt auf dem modernen und weitläufigen Lausitzring unternimmt die Mannschaft aus St. Ingbert eine Zeitreise in die Geburtsstunden der DTM. Das dritte Rennwochenende führt das Team und seine beiden Piloten Timo Glock und Sheldon van der Linde ins belgische Zolder. Dort hatte am 11. März 1984 das erste Rennen der DTM‑Geschichte stattgefunden. Und noch heute versprüht die Strecke rund eine Autostunde entfernt von Aachen, die sich selbst als „Home of DTM“ bezeichnet, das Flair der guten alten Zeit, mit einer engen Boxengasse, einer oft noch schmalen Piste und klassischen Kiesbetten – ein „old school“-Kurs ganz nach dem Geschmack der Fahrer, der wenig Raum für Fehler bietet.

 

ROWE RACING war 2017 schon einmal in Zolder am Start, in der Blancpain GT Series fehlte seinerzeit allerdings das Rennglück. Bessere Erinnerungen an die exakt vier Kilometer lange Strecke, die 2019 nach 17 Jahren Pause in den DTM-Kalender zurückgekehrt ist, haben die beiden Fahrer. Sheldon van der Linde, der mit seinem #31 BMW M6 GT3 nach den ersten vier Saisonrennen mit 28 Punkten auf Platz sechs der Fahrerwertung liegt, hatte in Zolder am 19. Mai 2019 in seinem erst vierten DTM-Rennen seine erste Pole Position in der Traditionsserie geholt. Nummer zwei hatte er zuletzt mit ROWE RACING in der Lausitz folgen lassen.

 

Timo Glock, der mit seinem #16 BMW M6 GT3 noch auf seine ersten Punkte in dieser Saison wartet, war in Zolder im vorigen Jahr einmal im Qualifying der schnellste Mann. Beim zweiten von insgesamt vier Zolder-Rennen 2020 hatte sich der ehemalige Formel-1-Pilot seine insgesamt sechste Pole Position in der DTM geholt. In diesem Jahr dürfte es allerdings für beide ROWE RACING-Piloten schwer werden, an diese Ergebnisse anzuknüpfen. Denn die Stop-and-Go-Charakteristik der der Strecke mit engen Kurven und Schikanen kommt dem BMW M6 GT3 mit seinem langen Radstand nicht entgegen.

 

Die Action in Zolder, wo ähnlich wie am Lausitzring auch wieder einige Zuschauer vor Ort sein dürfen, beginnt am Freitag (6. August) um 12.10 Uhr mit dem 45‑minütigen 1. Freien Training, das 2. Freie Training läuft von 15.30 bis 16.15 Uhr. Am Samstag (7. August) wird im Qualifying von 10.40 bis 11.00 Uhr die Startaufstellung für das erste Rennen des Wochenendes ermittelt. Rennstart ist dann zur traditionellen DTM-Zeit um 13.30 Uhr (ab 13.00 Uhr live in SAT.1). Am Sonntag (8. August) beginnt das 20‑minütige Qualifying um 10.10 Uhr, bevor das Rennen wieder um 13.30 Uhr (ab 13.00 Uhr live in SAT.1) startet. Alle Trainingssitzungen und Rennen sind auch im Livestream unter DTM Grid zu sehen.

 

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Ich freue mich auf das Rennwochenende in Zolder, da die Strecke einen ganz eigenen Charme und ein besonders Flair hat. Alles ist ein bisschen ‚old school‘ und hebt sich von den modernen Rennstrecken ab. Allerdings ist dadurch alles auch ein bisschen enger und gedrängter als noch zuletzt am Lausitzring, daher müssen wir unsere Abläufe an die Gegebenheiten anpassen. Die Strecke selbst dürfte für uns ein einer der härtesten Kurse werden, da die engen Kurven und Schikanen dem BMW M6 GT3 nicht entgegenkommen und wir auf den kurzen Geraden unsere Stärken im Top Speed nicht wirklich ausspielen können. Aber wir werden alles versuchen, um das Beste daraus zu machen.“

 

Timo Glock, #16 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich freue mich auf die nächsten DTM-Rennen und bin gespannt darauf, wie wir mit dem BMW M6 GT3 in Zolder klarkommen werden. Das ist sicher nicht die einfachste Strecke für unser Auto. Außerdem müssen wir schauen, was das Wetter am Wochenende machen wird. Ich hoffe, dass ich ein gutes und rundes Wochenende abliefern und vielleicht auch meine ersten Punkte in diesem Jahr holen kann.“

 

Sheldon van der Linde, #31 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Die dritte Runde der DTM in Zolder wird eine spannende Angelegenheit – und für uns mit Blick auf die Performance sicher etwas härter als der Lausitzring, denn die Streckencharakteristik verlangt dem Auto mehr ab. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir in beiden Rennen einige gute Punkte holen können. Mein Ziel ist es, in diesem Jahr noch ein paar Siege einzufahren. In Zolder wird das sicherlich schwierig, aber ich möchte dort einige Punkte für die Meisterschaft zu holen. Das klare Ziel ist es, konstant in die Punkteränge zu fahren. Das Team hat an den ersten beiden Rennwochenenden als Newcomer in der DTM einen wirklich guten Job gemacht. Ich freue mich also darauf, zu sehen, dass sie sich als Team weiter so gut entwickeln, und hoffe, dass ich ihnen mit meinen Ratschlägen helfen kann, noch schneller voranzukommen.“

 

Text: ROWE Pressemitteilung

Bild: DTM Media

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