Doppeltes Nürburgring-Rennen, bestmögliches Ergebnis: Racing Group Eifel erfreut über tadelloses „Double Header“-Wochenende

Fabian Peitzmeier und Michael Küke teilen sich den rund 385 PS starken Porsche 718 Cayman GTS bei beiden NLS-Rennen

 

Wechselhaftes Eifelwetter verspricht anspruchsvolle Rahmenbedingungen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt

 

Teamchef Ralf Zensen: „Müssen noch mehr als sonst darauf achten, speziell am Samstag ohne Probleme über die Runden zu kommen“

Barweiler (11.7.2021). Über acht Stunden harter Wettbewerb auf der Strecke, zwei Rennen an einem Wochenende, null Probleme und bestmögliches Resultat: Nachwuchstalent Fabian Peitzmeier (Hürth bei Köln) und sein routinierter Fahrerkollege Michael Küke (Essen) können auf einen erfolgreichen „Double Header“ der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) zurückblicken. Mit dem rund 385 PS starken 718 Caymann GTS überquerten sie die Ziellinie bei beiden Läufen jeweils als erstplatziertes Fahrzeug der SP4T-Kategorie. Am Samstag fuhr das Duo in ihrer mit den deutlich leistungsstärkeren Boliden der SP8T-Wertung zusammengelegten Klasse sogar auf Rang drei. Am Sonntag schlossen sie das Vierstundenrennen mit einer Runde Vorsprung als bestes Fahrzeug auf Rennreifen von NEXEN Tire ab. 

 

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr hat die Breitensport-Meisterschaft auf der 24,458 Kilometer langen Streckenkombination aus Kurzanbindung des Grand Prix-Kurses und „Grüner Hölle“ auch in dieser Saison zwei Läufe an zwei Tagen zu einem geballten Motorsportereignis zusammengezogen. Obwohl das Format kleinere Teams wie die Racing Group Eifel prinzipiell vor größere Schwierigkeiten stellt, kann die Equipe von Ralf Zensen einen erfolgreichen Doppeleinsatz vermelden: Auch beim sechsten NLS-Lauf des Jahres lief der Mittelmotor-Turbo-Sportwagen des Porsche-Kundenteams aus Barweiler wie ein Uhrwerk.

 

„Ich bin sehr stolz, dass wir diese für uns nicht leichte Aufgabe so souverän bewältigt haben“, betont Teamchef Ralf Zensen. „Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle einmal bedanken: bei unserem Einsatzteam rund um Jochen Schruff, allen helfenden Händen, natürlich unseren Fahrern Fabian und Michael für eine tadellose Vorstellung und auch bei allen Angehörigen daheim, die auf uns an diesem Wochenende verzichtet haben – das alles ist ja keineswegs selbstverständlich. Wir haben uns bei beiden NLS-Läufen keinen Fehler erlaubt und sind dafür mit zwei souveränen Rennen belohnt worden. Viel mehr gab es für uns nicht zu gewinnen. Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht und einmal mehr das Potenzial der neu entwickelten Rennreifen von NEXEN Tires aufgezeigt, das war wirklich klasse. Und noch eines ist mir aufgefallen: Fabian hat erneut einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht, auch das ist sehr erfreulich.“

 

„Für uns stand auch an diesem Wochenende wieder die Arbeit mit den neuen Slicks von NEXEN im Mittelpunkt, und die Ergebnisse sind wirklich erfreulich“, fasst Fabian Peitzmeier (24) das letzte Rennwochenende vor der Sommerpause zusammen. „Heute bin ich meine beiden Stints jeweils mit neuen Pneus angegangen, gestern habe ich auf einem Satz Reifen einen Doppel-Turn absolviert – das ging jeweils sehr gut. Über Nacht haben wir an der Fahrwerkseinstellung noch etwas optimiert, damit lag unser Porsche Cayman noch besser. Das Auto lenkt jetzt noch direkter ein und wir haben ein besseres Gespür für die Vorderachse. Heute am Sonntag besaß die Strecke noch etwas mehr Grip als gestern, darum sind auch die Rundenzeiten leicht gesunken. Das hat mega Spaß gemacht. Eigentlich schade, dass jetzt die Sommerpause beginnt!“

 

„Der Porsche der Racing Group Eifel lief einmal mehr einfach super“, betont Michael Küke. „Heute bin ich den Start gefahren und hatte in den ersten Runden viel freie Bahn, das ist natürlich ein Geschenk und hat eine Menge Spaß gemacht. Ich konnte mich super durch das Teilnehmerfeld kämpfen, alle Beteiligten haben sehr fair agiert – diesbezüglich gab es keine besonderen Vorkommnisse, eine runde Sache! Dabei habe ich versucht, den einen oder anderen Klassengegner auf Distanz zu halten. So wie es ausschaut, hat das ja auch weitestgehend geklappt...“

 

Text: KAP 

Bild: Max Bermel

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