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RED BULL RING 2021: VIEL ERHOFFT, WENIG ERREICHT

Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Rennwochenende auf dem Red Bull Ring in Spielberg standen gut, doch am Ende blieb Precote Herberth Motorsport hinter den eigenen Erwartungen zurück. Vor allem Lokalmatador Klaus Bachler hatte sich von seinem ADAC GT Masters-Heimspiel in der Steiermark mehr erhofft.

 

„Das war nix“, bringt es Bachler auf den Punkt. „Wir waren gut vorbereitet und nur zu gern hätte ich mir ein paar Punkte oder ein Top-5-Ergebnis bei diesem Rennen gewünscht. Jedoch hatten wir so viel Pech und so viele Probleme, dass wir nun mit leeren Händen dastehen.“

 

Einen besonders bitteren Moment erlebte Bachler, der sich den Porsche 911 GT3 R mit der Schweizerin Simona De Silvestro teilt, im Sonntagslauf. Nach einer starken Anfangsphase hatte der 29-Jährige die Podestplätze vor Augen. Eine übermütige Attacke eines Kontrahenten beförderte ihn jedoch ins Aus und damit raus aus dem Kampf um die Spitzenplätze. Schon am Vortag machte eine unverschuldete Kollision alle Chancen auf Punkte zunichte.

 

Robert Renauer und Sven Müller betrieben Schadensbegrenzung und sammelten im Schwesterfahrzeug Punkte. Im ersten der beiden Rennen erkämpfte sich das Duo den neunten Rang. „Mehr war nicht herauszuholen. Alles in allem war es ein enttäuschendes Wochenende, an dem mehr drin gewesen wäre – deutlich mehr“, resümiert Renauer.

Damit liegt der volle Fokus auf die nächste Station im Kalender: Zandvoort (9. bis 11. Juli). Der Kurs an der niederländischen Küste gehört zweifelsohne zu Robert Renauers Lieblingsrennstrecken. 2018 gewann der 36-Jährige auf dem Dünenkurs und machte mit diesem Erfolg einen wichtigen Schritt zum späteren Titelgewinn im ADAC GT Masters.

 

Text und Bild: Pressemeldung Herberth Motorsport

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