Nervenaufreibendes Sprintwochenende wurde mit zwei Podestplätzen belohnt

Souveränes erstes Qualifying für die #163 (P2) und die #14 (P3)

Doppelpodium im Nachtrennen: #163 auf P2 und #14 auf P3  

Reifenschaden bei #163 führt zu frühzeitigem Rennaus im zweiten Rennen

 

Für Emil Frey Racing begann das Rennwochenende mit dem freien Training am Freitag Nachmittag, das bei trockenen Streckenbedingungen durchgeführt wurde.

Im nächtlichen Pre-Qualifying brillierte Feller mit soliden Rundenzeiten und schloss seinen Stint auf P3 ab, bevor er die #14 Fontana übergab. Fontana beendete das Pre-Quali auf P4.

 

Siedler hatte mit der #163 derweil weniger Glück. Er crashte zehn Minuten vor Schluss in eine Reifenmauer, wodurch am Lamborghini erheblicher Schaden entstand. Dies führte zu einem frühzeitigen Abbruch des Pre-Qualys. Siedler fühlte sich nach diesem Unfall nicht komplett fit, weshalb er aus Sicherheitsgründen auf die weitere Teilnahme des Rennwochenendes verzichten musste. Norbert Siedler geht es inzwischen wieder besser. Er freut sich bereits auf das nächste Rennen und lässt sich wie folgt zitieren: «Dieses Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie gut das Team von Emil Frey Racing aufgestellt ist. Sie haben es geschafft, den Lamborghini schnell wieder hinzubekommen und sind dann noch zwei Podestplätze eingefahren! Ein Dank an die ganze Mannschaft! Lasst uns in Paul Ricard angreifen!»

Emil Frey Racing wünscht Norbert weiterhin gute Besserung!

 

Qualifying 1

Der französische Pilot Arthur Rougier, der für Emil Frey Racing mit der #114 im Endurance Cup fährt und das Team vor Ort begleitete, sprang kurzfristig ein. Das Team strukturierte die Pilotenbesatzung für die Qualifyings und Rennen wie folgt:

 

Feller (#163), Lappalainen (#114) und Rougier (#14) fuhren das erste Qualifying von Samstag Nachmittag. Für den Schweizer Youngster Feller stellte die Fahrt in der #163 zwar eine Premiere dar, die er jedoch mit Bravur meisterte und gar P2 holte. Rougier’s Heimquali verlief ebenfalls erfolgreich: Er setzte die #14 auf P3 und holte die Pole-Position in der Silberklasse, ohne dabei auch nur eine einzige Trainingsrunde am Magny-Cours Wochenende absolviert zu haben. Die #114 sicherte sich mit Lappalainen die Startposition P21. Das Team von Emil Frey Racing blickte positiv auf das Nachtrennen.

 

Rennen 1

Die Nacht brach an, als insgesamt 27 Fahrzeuge in Magny-Cours an den Start gingen. Feller mit der #163 und Rougier mit der #14 verteidigten deren Startpositionen zwei und drei souverän. Costa übernahm die #163 nach zehn Runden und ging in den Kampf. Auch Lappalainen zeigte eine tolle Performance und machte während der ersten halben Stunde gar vier Positionen gut! Die Bemühungen der #163-Mechaniker-Crew, den Lamborghini wieder auf Vordermann zu bringen, haben sich gelohnt! Denn Feller und Costa fuhren mit der #163 als Zweitplatzierte über die Ziellinie. Fontana und Rougier mit der #14 sicherten sich direkt darauffolgend den dritten Platz in der Gesamtqualifikation und fuhren den Sieg in der Silberklasse ein. Aitken machte mit der #114 ebenfalls zahlreiche Positionen gut und brillierte teilweise sogar mit Sektor-Bestzeiten. Die #114 beendete das Rennen knapp, ausserhalb den Punkten, auf P12.

 

Qualifying 2

Costa (#163), Aitken (#114) und Fontana (#14) gingen im zweiten Qualy an den Start. Es herrschten windige, aber trockene Verhältnisse. Das Qualifying verlief ohne grössere Zwischenfälle. Aitken mit der #114 sprach am Funk, dass der Wind gut spürbar wäre, er jedoch sonst mit dem Fahrzeug zufrieden sei. Es waren noch knapp drei Minuten zu fahren als die Piloten von Emil Frey Racing nochmals alles gaben. Kurz vor Ende des Qualys drehte sich ein Gegnerauto auf der Start-Zielgeraden, was zu einem frühzeitigen Abbruch führte. Die Piloten von EFR sicherten sich für das Rennen die Startpositionen: P2 für die #163, P5 in der Gesamtwertung sowie P1 in der Silberklasse für die #14 und P9 für die #114 und somit starteten alle drei aus den Top 10.

 

Rennen 2

Die starken Windböhen waren auch beim Rennen noch gut spürbar. Aitken legte mit der #114 einen brenzligen Start hin und landete kurzzeitig im Kiesbett. Er navigierte die #114 jedoch schnell wieder auf die Piste. Costa war dem Spitzenreiter Mercedes dicht auf den Fersen. Das Pitstop-Fenster stand kurz bevor, als ein Reifenplatten der #163-Crew einen Strich durch die Rechnung machte. Costa musste dadurch einen unplanmässigen Reifenwechsel einlegen und verlor dabei wertvolle Positionen. Aitken beendete seinen Stint mit der #114 auf P8. Nun war es an Lappalainen, das Fahrzeug weiter in den Top Ten zu halten. Rougier übernahm die #14 und fuhr den zweiten Stint. Feller übernahm die #163, wurde aber kurz darauf wieder in die Box gerufen und musste das Rennen vorzeitig beenden. Der Reifenschaden löste ein technisches Problem aus und man wollte auf aussichtsloser Position kein Risiko mehr eingehen. Knapp 24 Minuten vor Schluss dann eine Full-Course-Yellow Phase, verursacht durch einen verunfallten Gegner. Lappalainen fuhr mit der #114 derweil auf P13 – Rougier mit der #14 auf P8. Die letzen zehn Minuten waren von diversen Unfällen und Unterbrüchen geprägt. Der Franzose brachte die #14 auf dem 8. Rang in der Gesamtqualifikation ins Ziel und holte P3 in der Silberklasse. Lappalainen fuhr den Lamborghini #114 auf P9. Emil Frey Racing beendete das zweite Rennen mit beiden Fahrzeugen in den Top Ten.

 

Text: Emil Frey Racing

Bild: SRO

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