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Mehdi Bennani siegt beim zweiten Rennen auf dem Slovakiaring

Der amtierende TCR-Europe-Fahrerchampion Mehdi Bennani bescherte dem Hyundai Elantra N seinen ersten Sieg in einem Sprintrennen. Der Sébastien Loeb Racing-Pilot setzte sich in Rennen 2 auf dem Slovakiaring gegen den CUPRA Leon Competición von Mikel Azcona durch und holte sich den Sieg. Franco Girolami belegte nach einem weiteren spannenden Kampf um den letzten Podiumsplatz den dritten Platz.

 

Nach dem Start von der Pole-Position führte Bennani das Feld in Kurve 1 an, doch den stärksten Start erwischte Girolami, dessen Honda Civic Type-R nach der Hälfte der ersten Runde vom fünften Startplatz auf P2 sprang. Nicht so viel Glück hatte Bennanis junger Teamkollege Sami Taoufik, dessen Auto nach einem Getriebeproblem von der Strecke geschoben werden musste. Das Safety Car wurde vorsichtshalber eingesetzt, aber das Auto war bald wieder sicher in der Boxengasse, so dass die Safety-Car-Phase nur eine Runde dauerte.

 

Nach seinem Sieg in Rennen 1 am gestrigen Tag hatte Azcona in Rennen 2 klare Vorstellungen von einem weiteren Sieg. Der Spanier war vom neunten Startplatz aus ins Rennen gegangen und lag zum Zeitpunkt des Safety-Car-Einsatzes bereits auf dem vierten Platz. Ebenfalls auf dem Vormarsch war der Hyundai i30 N von Mat'o Homola. Nach der Enttäuschung über den verpassten Start in Rennen 1 hatte der Slowake in der ersten Runde vier Plätze gut gemacht und lag auf P8.

 

Nach der Safety-Car-Phase machte Azcona kurzen Prozess mit dem Audi von Klim Gavrilov und sicherte sich den dritten Platz, während Felice Jelmini in einem weiteren Hyundai Elantra von Sébastien Loeb Racing am Ausgang von Kurve 2 überrundet wurde und zwei Plätze verlor. In der nächsten Runde verlor er in der gleichen Kurve eine weitere Position und fiel in etwas mehr als einer Runde von P6 auf P9 zurück. In der folgenden Runde ging Azcona an Girolami vorbei auf Platz zwei und machte sich auf die Verfolgung von Bennani, um sich einen Kampf um den Sieg zu liefern, der für den Rest des Rennens andauern sollte. Weiter unten in der Reihenfolge gab es eine Reihe von Kämpfen. Homola wurde kurz hintereinander von Tom Coronel (für P7) und Felice Jelmini (für P8) überholt, doch der Hyundai konnte sich den achten Platz von Jelmini bald wieder zurückholen. In Runde 6 kam es zu einer Berührung zwischen dem Audi von Dušan Borkovič und dem Hyundai von Niels Langeveld, wobei der Niederländer auf die Wiese musste. Nach einer Überprüfung des Vorfalls entschieden die Stewards, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen.

 

In den letzten Runden des Rennens setzte Azcona Bennani unter Druck und drei Fahrer kämpften um die dritte Position. Auch Coronel wollte in diesen Kampf eingreifen, nachdem er in Runde 8 Isidro Callejas überholt hatte. In der folgenden Runde kam Langeveld mit einem offensichtlichen Überhitzungsproblem an die Box, möglicherweise verursacht durch seinen früheren Ausflug durch das Gras. Baert ging wieder an Homola vorbei auf P8, aber zu diesem Zeitpunkt waren alle Augen auf die beiden Kämpfe um die Podiumsplätze gerichtet.

 

Trotz des intensiven Drucks, den Azcona Runde für Runde ausübte, schaffte Bennani das, was ihm in seiner TCR Europe Saison 2020 nicht gelungen war. Er behielt die Nerven und siegte mit etwas mehr als einer halben Sekunde Vorsprung. Auch Girolami hielt seine Verfolger auf Distanz und sicherte sich den dritten Platz. Dahinter belegte Klim Gavrilov den vierten Platz und Dániel Nagy wurde Fünfter.

 

Ergebnis Rennen 2

1. Mehdi Bennani (Sébastien Loeb Racing, Hyundai Elantra N) 11 Runden

2. Mikel Azcona (Volcano Motorsport, CUPRA León Competición) +0,501

3. Franco Girolami (PSS Racing Team, Honda Civic Type-R) +2,961

4. Klim Gavrilov (VRC-Team, Audi RS 3 LMS) +3,858

5. Dániel Nagy (Zengo Motorsport, CUPRA León Competición) +4,698

 

Meisterschaftspunkte

1. Azcona 84 Pkt; 2. Bennani 62 Pkt; 3. Nagy 60 Pkt; 4. Baert 58 Pkt; 5. Coronel 55 Pkt

 

Die nächste Runde der TCR Europe Serie findet in Südfrankreich auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet am Wochenende vom 29. und 30. Mai statt.

 

 

Text und Bild: TCR Europe

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