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MANN-FILTER Team HTP WINWARD feiert ersten Mercedes-AMG-Sieg 20/21

Großer Showdown mit anschließendem Donnergrollen beim Saisonfinale der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear: Das LEGO® Technic™ 3h-Rennen wurde zur Sternstunde für das Team MANN-FILTER Team HTP WINWARD. Jack Sedgwick, Aleksi Elomaa und Teemu Suninen holten im Mercedes-AMG GT3 ihren ersten Saisonsieg. Zwar überquerten das Trio nur auf Rang drei die Ziellinie, wurde am Ende jedoch trotzdem auf Platz eins gewertet. Die Teams Schnitzelalm Racing, BMW Team GB und BMW Bank, die im Rennen die Plätze eins, zwei und vier belegt hatten, wurden aufgrund eines Regelverstoßes nachträglich disqualifiziert.

 

 

Es hat nicht sollen sein. Debütant Daniel Juncadella und Jay Mo Härtling konnten den ersten Sieg im Mercedes-AMG GT3 von Schnitzelelm Racing beim Saisonfinale der DNLS nur eine Stunde lang genießen. Danach folgte die herbe Enttäuschung: Die Rennleitung disqualifizierte die Sieger sowie die auf den Positionen zwei und vier platzierten Teams. Alle drei hatten in der Simulation iRacing beim Boxenstopp den sogenannten „Fastrepair“ genutzt, um mit nur einem Mausklick alle Beschädigungen am Fahrzeug wieder instand zu setzen. Dies ist während des Rennens je Team einmal erlaubt, allerdings muss laut Reglement in Folge dessen eine 5-Minuten-Strafe abgesessen werden. Dies haben die betroffenen Teams versäumt. „Es spielt keine Rolle, ob der Fastrepair bewusst oder versehentlich angewendet wurde“, erklärt Rennleiter Frank Taller, der dieses Amt auch in der realen Nürburgring Langstrecken-Serie ausübt. „Die Disqualifikationen waren unumgänglich, denn es ist für uns nicht nachvollziehbar, ob sich durch die Verwendung ein Vorteil verschafft wurde oder nicht.“

 

Hinter dem MANN-FILTER Team HTP WINWARD rückten die Teams CoRe SimRacing mit Carl E Jansson und Sindre Setsaas im Lamborghini Huracán GT3 EVO sowie Haupt Racing Team Heusinkveld mit Jan Sentkowski, Adam Christodoulou und Mats-Thorge Huthsfeldt im Mercedes AMG GT3 auf die Positionen zwei und drei vor. Den bestplatzierten BMW M4 GT3 pilotierten Jan Marschalkowski und Vasilios Beletsiotis für das Team KEEPONRACING-RN Vision STS auf Rang vier. Mit Rang fünf feierten Maximilian Fritz und Christian Andreas Franz im Lamborghini Huracán GT3 EVO des H&R-Team 5Star ihr bestes Saisonergebnis.

 

Sieg beim Heimrennen für das LEGO® Technic™ Esports Team

Sie kamen, sahen und siegten. Mack Bakkum und Dayne Warren feierten in der Klasse Cup 2 auf Anhieb ihren ersten Sieg in der DNLS. Im Porsche 911 GT3 Cup des LEGO® Technic™ Esports Team setzten sich die beiden Profi-Simracer von COANDA Simsports gegen H2-PERFORMANCE SRT mit den Fahrern Thomas Asmussen und Lucas Lippert durch. Platz drei ging an MRS-GT Racing @Deutsche Payment mit Florian Bodin und Marvin Otterbach. Die Cup-2-Seriensieger Martin Ascher und Marcus Jirak schieden nach sieben Runden unfallbedingt aus.

In der SP10 lieferten sich erneut Team RSO und CoRe SimRacing ein spannendes Duell um den Sieg. Die Führung wechselte mehrfach. Drei Runden vor Schluss unterlief CoRe-Pilot Marius Golombeck dann ein kleiner Fahrfehler mit großer Wirkung. Der Routinier erwischte in der Tiergartensenke den Curb auf der rechten Seite unglücklich, musste seinen Porsche abfangen und touchierte dabei den BMW M4 GT4 mit Nils Carstensen am Volant. Beide drehten sich, schlugen in die Streckenbegrenzung ein, konnten ihre Fahrt aber fortsetzen. „Bei uns war die Spur verstellt, das Lenkrad stand quer und das Heck hat mitgelenkt“, sagte Carstensen. „Unser Glück war, dass der CoRe Cayman scheinbar noch mehr beeinträchtigt war als unser BMW.“ Am Ende überwog bei den SP10-Champions die Freude über den vierten Saisonsieg. „Hinter uns liegt eine fantastische Saison und wir freuen uns schon jetzt auf den Saisonstart im November.“

 

Ein gewohntes Bild bot sich in der Klasse SP3T.

Felix Luding und Jürgen Frank behielten im Audi RS 3 LMS von SimRC auch im fünften Saisonrennen eine weiße Weste. Saisonübergreifend stehen nun acht Siege in Folge zu Buche. „Auch wenn ich das nach jedem Rennen sage, auch heute war der Sieg für uns kein Spaziergang“, sagte Frank. „Wir hatten eine gute Pace und sind fehlerfrei durchgekommen. Und unsere Konkurrenz hat sich erneut Patzer geleistet.“

Nach dem Saisonfinale in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear geht die Rennaction in der Grünen Hölle ohne Pause weiter. Am 27. März steht mit der 66. ADAC Westfalenfahrt das erste von neun Rennen in der realen Welt auf dem Programm. Die DNLS findet am 27. November 2021 ihre Fortsetzung.

 

Text und Grafiken: VLN Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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