Traditionell auf Pole: White Angel Viper gibt die erste Nennung ab

Kaum war das Nennportal des 24h-Rennens eröffnet, lag die erste Anmeldung auch schon vor – und die kam von einem alten Bekannten: Das Team der White Angel Viper meldete die Dodge Viper SRT 10 Competition Coupé GT3 für den Nordschleifenklassiker an. Die von Mintgen Motorsport unterstützte Mannschaft bleibt damit seiner langen Tradition treu: Das Team um den Hirrlinger Bernd Albrecht belegt schon seit Jahren den ersten Platz der Nennungsliste und fährt auch 2021 wieder für den guten Zweck.

Das Fahrzeug hat bei den Fans inzwischen Kultstatus und wird, dem Teamnamen entsprechend, in Weiß an den Start gehen.

 

 

Der Einsatz kommt der Stiftung „Fly&Help“ zugute, die Schulen in Entwicklungs- und Schwellenländern auf der ganzen Welt baut. Da Gründer Reiner Meutsch sämtliche Verwaltungs- und Nebenkosten trägt, fließen 100 Prozent der Spenden direkt in den Schulbau.

„Nachdem uns die Pandemie im vergangenen Jahr einen Strich durch die Planung machte, möchten wir nun ein positives Zeichen mit Signalwirkung setzen“, sagt Bernd Albrecht. „Ziel des White-Angel-Viper-Projekt ist es, Spenden für Fly&Help zu sammeln, um dann nach dem 24h-Rennen mindestens eine weitere Schule zu bauen. Gerade in der heutigen Zeit sind der Zusammenhalt und die Menschlichkeit wichtiger denn je. Wir hoffen auf viel Unterstützung durch die Fans und Projektpartner.“

 

Ein Fahrerplatz ist noch zu haben

Der schwäbische Teamchef und Rennfahrer wird von Reinhard Schall (Dettingen Erms) und Dirk Riebensahm (Andernach) im Cockpit verstärkt. Ein Platz ist momentan noch frei – und Teamchef Albrecht freut sich über interessierte Bewerber. Antreten wird die mit E20-Kraftstoff betankte Dodge Viper in der AT-Klasse. Die weiße Giftschlange mit 8,3 Litern Hubraum wird von Manfred Sattler zur Verfügung gestellt, ein Team mit fast 40 Helferinnen und Helfern steht Albrecht ehrenamtlich an der Seite.

Nachdem bekannt wurde, dass 2020 keine Zuschauer und Teamgäste im Fahrerlager beim Langstreckenklassiker in der Eifel zugelassen waren, zog Albrecht die Nennung zurück und löst mit der Rückkehr nun sein Versprechen ein, indem er das Team bei den Nennungen in die Pole-Position stellte.

 

Text und Foto: ADAC Nordrhein