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Intensives Racing garantiert: Das ist die DTM Saison 2020 mit zehn Veranstaltungen

Doppelveranstaltungen auf dem Nürburgring, dem Lausitzring und in Zolder, Rückkehr nach Spa-Francorchamps

Emotionales Highlight zu Beginn: Auftakt Mitte Juli auf dem Norisring

Berger: „Kompakter Kalender, für den sich das Warten gelohnt hat.“

Duell Audi vs. BMW ist dank detailliertem Infektionsschutzkonzept möglich

 

Einzeln, doppelt, sogar dreifach – die DTM bietet ihren Fans in dieser Saison Rennaction Schlag auf Schlag. Mit einer Mischung aus Doppel- und Einzelveranstaltungen bestreitet die DTM in der zweiten Jahreshälfte 2020 in drei Ländern Europas insgesamt 20 Rennen. Dabei stehen Läufe in Deutschland sowie Gastspiele im benachbarten Ausland auf der neuen Agenda, die angesichts der zurückliegenden und gegenwärtigen Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie von Grund auf neu gestaltet wurde. Der neue Kalender der DTM sieht gleich zu Beginn ein wahres Highlight vor – den Auftakt bildet der einzigartige Stadtkurs des Norisrings in Nürnberg Mitte Juli. Hinzu kommen Doppelveranstaltungen mit Rennen an jeweils aufeinanderfolgenden Wochenenden auf dem Nürburgring, dem Lausitzring sowie in Zolder (Belgien). Einzelveranstaltungen in Hockenheim, Assen (Niederlande) – das gemeinsam mit dem Nürburgring sogar einen „Triple-Header“ bildet – sowie die DTM Rückkehr nach Spa-Francorchamps (Belgien) runden den Kalender, der bis Anfang November reicht, ab.

 

DTM bringt „Englische Wochen“ nach Deutschland, Belgien und in die Niederlande

Die Monate August, September und Oktober versprechen ein intensives Rennerlebnis: An diesen zwölf Wochenenden stehen allein acht Events der beliebten Tourenwagen-Rennserie auf dem Programm. Für die 16 Fahrer von Audi und BMW heißt es in dieser entscheidenden Phase: „Crunchtime“. Erstmals seit 2005 ist die Traditionsrennstrecke Spa-Francorchamps wieder Teil des DTM Kalenders. Auf dem Nürburgring werden insgesamt vier DTM Rennen ausgetragen – zum ersten Mal seit 2003 sowohl auf dem Grand-Prix- als auch auf dem Sprint-Kurs. Die Rennstrecke in Zolder behält einen festen Platz in der DTM – und kann auf die häufigsten DTM Rennen verweisen, die nicht auf deutschem Boden ausgetragen wurden. Assen, das 2019 eine viel beachtete DTM Premiere feierte, ergänzt die Traditionskurse, zu denen auch Auftakt und Finale zählen: Erstmals bildet das Norisring Speedweekend den Saisonauftakt der Serie, Hockenheim traditionsgemäß den Saisonabschluss.

 

Detailliertes Infektionsschutzkonzept ermöglicht Austragung von Rennen

Damit die rund 600 PS starken DTM Fahrzeuge von Audi und BMW Anfang Juni zu den offiziellen Testfahrten der Serie auf die Rennstrecke zurückkehren können, wurde von der ITR gemeinsam mit Experten ein stetig an die gegenwärtige Situation angepasstes, detailliertes Infektionsschutzkonzept erarbeitet. Ein solch zielgenaues Konzept, das die Gegebenheiten vor Ort sowie die aktuelle Entwicklung rund um die Covid-19-Pandemie stets im Blick hat, ist Voraussetzung für die Austragung von Rennen. Die Vorgaben der beteiligten europäischen Länder sowie der jeweiligen Bundesländer fließen dabei stets aktuell in das Infektionsschutzkonzept ein. Deswegen plant die DTM angesichts der aktuellen Lage zunächst grundsätzlich Rennen ohne Zuschauer vor Ort. Die Entwicklungen rund um die einzelnen Veranstaltungsorte werden jedoch äußerst aufmerksam beobachtet. Sofern es unter sicher- und gesundheitstechnischen Gesichtspunkten möglich und vertretbar ist, werden auch Rennen mit Zuschauern vor Ort in Betracht gezogen.

 

Eintrittskarten werden in flexible Ticket-Gutscheine getauscht

Aus diesem Grund werden Eintrittskarten für die ursprünglich geplanten Veranstaltungen für alle Ticketkäufer in Einklang mit geltendem Recht in flexible Gutscheine umgetauscht. Fans können so auf aktuelle Entwicklungen reagieren und diese Gutscheine entsprechend einsetzen. Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2021 und sind damit auch für Rennen im kommenden Jahr einsetzbar. Die Gutschein-Abwicklung erfolgt ab dem 4. Juni über die E-Mail-Adresse: tickets@dtm.com. Mehr Informationen auf dtm.com

 

Rahmenprogramm: DTM Trophy geht sechsmal mit an den Start

Neben der DTM geht auch die DTM Trophy bei sechs Veranstaltungen mit an den Start. Die neue GT-Serie mit derzeit 20 eingeschriebenen Fahrzeugen trägt ihre Rennen in Spa-Francorchamps, am Lausitzring, bei beiden Nürburgring-Läufen, in Zolder und in Hockenheim aus. Sie bildet das Herzstück des Rahmenprogramms, welches in den kommenden Wochen durch weitere hochkarätige Serien ergänzt wird. 

 

» Stimmen

„Wir danken unseren Fans für ihre Geduld in den letzten Wochen, freuen uns nun aber umso mehr, jetzt einen ausgereiften und äußerst abwechslungsreichen Kalender zu präsentieren, der geballte Rennaction verspricht. Das ist das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten unter ganz besonderen Herausforderungen. Insgesamt ist uns ein kompakter Kalender gelungen, auf den sich das Warten gelohnt hat.“

Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V.

 

„Dieser umfangreiche Rennkalender ist für alle DTM Fans eine fantastische Nachricht. Danke an Gerhard Berger, die Verantwortlichen der ITR und der Rennstrecken sowie alle anderen Beteiligten, die das möglich gemacht haben. Für die Teams und Fahrer wird diese extrem kompakte Saison sehr sportlich. Trotzdem freuen wir uns alle einfach nur darüber, dass es endlich wieder losgeht. Es ist uns bei Audi Sport ein großes Anliegen, in unserer letzten DTM Saison noch möglichst viele Rennen fahren zu können. Ich bin sicher, dass wir tollen Sport sehen werden. Natürlich wäre es ein Traum, wenn das Finale in Hockenheim und vielleicht auch weitere Rennen davor mit Zuschauern stattfinden könnten. Aber jetzt fiebern wir erst einmal dem Saisonstart entgegen und hoffen auf spektakuläre Fernsehbilder. Unser Ziel ist klar: Wir wollen möglichst viele Rennen gewinnen, unsere Titel verteidigen und uns mit vielen tollen Rennen von den DTM Fans verabschieden.“

Dieter Gass, Audi-Motorsportchef

 

„Die Vorstellung des angepassten DTM Rennkalenders lässt uns alle dem Start der Saison umso mehr entgegenfiebern. Die Konzentration auf Deutschland und seine direkten Nachbarländer Belgien und die Niederlande folgt dem Gebot der Stunde, keine unnötig langen Reise- und Transportwege zu haben. Darüber hinaus begrüße ich auch die Ansetzung von aufeinanderfolgenden Rennwochenenden auf derselben Strecke. Das ist ebenfalls ein Ausdruck maximaler Effizienz und Planungssicherheit. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass wir nur Rennen fahren können und wollen, wenn es die allgemeinen Randbedingungen erlauben, die Konzepte dazu von der Politik für gut befunden werden und die Gesundheit und Sicherheit aller an der DTM beteiligten Personen gewährleistet sind.“

Jens Marquardt, BMW-Motorsport-Direktor

 

Text: DTM Media

Bild: Max Bermel

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