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Einführungsseminar 2020 mit vielseitigem Themenangebot

Nachwuchstalente kamen in der Gesundheitsakademie Chiemgau zusammen

Viertägiger Lehrgang mit abwechslungsreichem Seminar- und Kursangebot

Eltern-Coaching erneut wichtiger Bestandteil des Einführungslehrgangs

 

München/Bad Endorf. Bevor die meisten Nachwuchspiloten der ADAC Stiftung Sport in ihr Motorsportjahr 2020 starten, stand, wie in jedem Jahr, die vielseitige Einführungsveranstaltung in Bad Endorf an. Das viertägige Programm beinhaltete unterschiedliche Seminare, Workshops und Coachings aus vielen Themenbereichen, wie Ernährung, Sponsoring, Medien sowie Anti-Doping. Zusätzlich wurde neben Trainings zur Wettkampfvorbereitung auch eine umfassende Leistungsdiagnostik nebst Datenerfassung zur körperlichen Leistungsfähigkeit durchgeführt. Training und sportliche Betätigung stellte einen wesentlichen Baustein des diesjährigen Einführungskurses dar. Ein besonderer Fokus wurde zudem während der Veranstaltung auf den Bereich Karriereplanung gelegt. Der Personalchef von Porsche Motorsport, Markus Dreckmann, stand als Referent zur Verfügung.

 

"Auch in diesem Jahr kam eine hochmotivierte Truppe an ausgesuchten jungen Motorsportlerinnen und -sportlern in Bad Endorf zusammen. Die große Breite an Themenangeboten wurde sowohl von den neu aufgenommenen Piloten als auch von den Talenten, die bereits in den vergangenen Jahren dabei waren, sehr gut aufgenommen. Wir hatten ein hochkarätiges Expertenteam vor Ort, das den Förderkader der ADAC Stiftung Sport professionell unterstützte und den Pilotinnen und Piloten eine optimale Saisonvorbereitung sowie allerlei nützliche Tipps, Hinweise und Übungen für die Rennsaison bot", resümierte der Vorstandsvorsitzende der ADAC Stiftung Sport Wolfgang Dürheimer.

 

In der Saison 2020 stehen 29 Nachwuchstalente im Förderkader der ADAC Stiftung Sport. Beim alljährlichen Einführungslehrgang versammelten sich Rennfahrerinnen und Rennfahrer aus neun Disziplinen. Auch Eltern waren in Bad Endorf mit dabei. Im Eltern-Coaching standen Andreas Günther, Vater des ehemaligen Stiftungsfahrers und heutigen Formel-E-Piloten Maximilian Günther, sowie Jakob Folger und Stiftungsratsmitglied Peter Öttl, die Väter der Motorrad-WM-Piloten Jonas Folger und Philipp Öttl, den Eltern für Fragen zur Verfügung. Der Austausch von Tipps und Erfahrungen der Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil des viertägigen Seminars, das am letzten Abend mit der traditionellen gemeinsamen Bergtour einen weiteren Höhepunkt verzeichnete.

 

Besonders für die in diesem Jahr neu zum Kader hinzugekommenen Fördertalente war der Lehrgang in der Gesundheitsakademie Chiemgau eine wichtige Erfahrung. "Es hat in der ganzen Gruppe richtig viel Spaß gemacht und ich habe tolle Leute kennengelernt", sagte Rallyepilot Nick Loof, der zum ersten Mal in Bad Endorf dabei war. "Die Tests haben gezeigt, dass sich meine harte Arbeit über den Winter gelohnt hat. Es waren sehr anstrengende, aber auch super erfolgreiche vier Tage und ich bin der Stiftung für ihre Unterstützung sehr dankbar." Die Kaderpiloten werden während der gesamten Saison vom Team der ADAC Stiftung Sport intensiv betreut. Zu diesem Förderprogramm zählen finanzielle und materielle Unterstützung sowie Coachings und Schulungen unterschiedlicher Fachbereiche.

 

Was ist die ADAC Stiftung Sport?

Die ADAC Stiftung Sport wurde 1998 gegründet und ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Die Arbeit der Stiftung ist großteils durch Spendengelder finanziert. Die Stiftungsziele Nachwuchsförderung von Motorsportlern, Sicherheit im Motorsport und Hilfe für verunfallte Amateurmotorsportler sind seit mehr als 20 Jahren in der Satzung der ADAC Stiftung Sport festgeschrieben. Zu den ehemaligen Stipendiaten zählen unter anderem der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, DTM-Champion René Rast und Motocross-Star Ken Roczen.

 

Text und Bild: ADAC Motorsport

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