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Verheißungsvoller Start, ernüchterndes Ende

Eine perfekte Ausgangslage für das Rennen, am Ende aber eine Menge Pech: Für Steve Jans und sein Team Phoenix Racing hätte der Samstag auf dem Nürburgring nicht besser starten können. Mit der Pole-Position sicherte sich der Luxemburger gemeinsam mit Vincent Kolb und Frank Stippler eine optimale Startposition für den sechsten Lauf der VLN. Ein technisches Problem machte in der Schlussphase aber alle Chancen auf ein Podest zunichte.

 

„Mit der Pole-Position und unserer Leistung im Rennen haben wir klar gezeigt, dass wir die Pace haben, um im Kampf um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitzureden. Wir lagen bis zum Ausfall auf den Spitzenplätzen. Ein Podium wäre definitiv möglich gewesen“, resümiert Jans nach dem Lauf. 

 

Bis zum frühzeitigen Rennende lag das Team aus Meuspath konstant in den Top-3. Mit einem konzentrierten und fehlerfreien Stint hielt der 30-Jährige den Audi R8 LMS GT3 die gesamte Zeit über in der Spitzengruppe. Als Zweiter übergab der Luxemburger für die Schlussphase an Teamkollege Kolb, doch der musste den blauen Boliden mit der Startnummer 5 aufgrund eines technischen Defekts an die Box bringen.

 

„Das Team hat alles gegeben, den Audi noch einmal zu reparieren, doch letztlich mussten wir das Fahrzeug vorzeitig abstellen. Das ist natürlich enttäuschend, da das Podest zum Greifen nah war“, so Jans weiter. „Doch wir müssen uns jetzt auf das Positive konzentrieren und das war ganz klar die starke Leistung der gesamten Mannschaft. Ihnen allen gilt ein großer Dank!“

 

Eine neue Chance auf einen Podestplatz hat der Audi-Pilot am 28. September. Dann steht auf der Nürburgring-Nordschleife der siebte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft an.

 

Text: Steve Jans Pressemeldung

Bild: Max Bermel

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