Fünffachtriumph beim 500. DTM-Rennen: Audi vorzeitig Herstellermeister

Audi vier Rennen vor Saisonende uneinholbar auf Platz eins

René Rast gewinnt Jubiläumsrennen der DTM

Audi-Motorsportchef Gass: „Herstellertitel gehört allen Mitarbeitern bei Audi“

 

Mit TFSI-Power im Eiltempo zum DTM-Titel: Audi hat sich auf dem Lausitzring vorzeitig die Herstellermeisterschaft in der populären Tourenwagen-Rennserie gesichert und ist damit der erste Champion der neuen Turbo-Ära. Vier Rennen vor Saisonende liegt die Marke mit den Vier Ringen uneinholbar auf Platz eins.

 

Nach dem Dreifacherfolg am Samstag gelang Audi im 500. DTM-Rennen am Sonntag sogar ein Fünffachtriumph. Gleichzeitig kamen alle acht Audi RS 5 DTM unter die besten Neun. Damit holte die Marke mit den Vier Ringen zum zweiten Mal in dieser Saison die maximal mögliche Punktzahl in der Herstellermeisterschaft. Zudem ist Audi der erste Hersteller, dem es in der neuen Turbo-Ära gelungen ist, beide Rennen eines Wochenendes für sich zu entscheiden.

 

„Audi hat in der DTM nun drei der letzten vier Herstellertitel gewonnen“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Das ist eine starke Leistung und zeigt, auf welch hohem Niveau unsere gesamte Mannschaft seit Jahren arbeitet. Dazu zählen unsere Fahrer, unsere Teams, unsere Partner und jeder Einzelne, der am DTM-Projekt beteiligt ist. Wenn man den Herstellertitel so früh und mit einem derart großen Vorsprung holt, heißt das, dass wir bisher einfach eine Megasaison gezeigt haben. Ich denke, dass wir schon vier Rennen vor Saisonende sagen dürfen, dass unser Audi RS 5 DTM in diesem Jahr das Auto war, das es zu schlagen galt, und wir auch einen extrem starken und effizienten Motor gebaut haben. Dass dieses Motorenkonzept auch in sehr vielen Audi-Serienmodellen weltweit zu finden ist, macht den Titelgewinn umso wertvoller. Der Herstellertitel gehört auch allen Mitarbeitern bei Audi, die jeden Tag mit viel Herzblut für unsere Marke arbeiten.“

 

Weiter offen ist der Titelkampf in der Fahrermeisterschaft und bei den Teams. Nach seinem Ausfall am Samstag feierte Tabellenführer René Rast vom Audi Sport Team Rosberg am Sonntag von Startplatz vier aus seinen souveränen Sieg. „Das 500. Rennen der DTM-Geschichte zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes“, sagte Rast. „Ein ganz großer Dank geht an die Jungs an der Box, die bis in die frühen Morgenstunden gearbeitet und mir wieder ein perfektes Auto hingestellt haben. Toll ist auch, dass Audi mit einem extrem starken Ergebnis frühzeitig die Herstellermeisterschaft gewonnen hat – wir haben in diesem Jahr das stärkste Paket.“

 

Mit seinem fünften Saisonsieg baute Rast seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Nico Müller vom Audi Sport Team Abt Sportsline auf 20 Punkte aus. Der Schweizer war im Qualifying schneller als Rast, fiel am Start jedoch auf den zehnten Platz zurück. „Wir hatten schon gestern ein kleines Problem mit der Kupplung“, sagte Müller. „Ich bin froh, mit einer aggressiven Strategie und einem frühen Stopp noch auf Platz zwei nach vorn gefahren und mit einem blauen Auge davongekommen zu sein.“

 

Wie am Vortag belegte Mike Rockenfeller vom Audi Sport Team Phoenix den dritten Platz. Damit standen am Sonntag Fahrer aller drei Audi-Werksteams auf dem Podium. „Wenn man von Position zehn startet, kann man mit Platz drei nur glücklich sein“, sagte „Rocky“.

 

Jamie Green verpasste das Podium als Vierter nur knapp. Der Brite hatte sich im Qualifying seine erste Pole-Position seit fast zwei Jahren gesichert. Robin Frijns wurde nach einem kampfbetonten Rennen Fünfter. Loïc Duval kämpfte sich nach einem langsamen Boxenstopp noch auf Platz acht und damit ebenfalls in die Punkteränge nach vorn.

Eine starke Leistung zeigte erneut das Kundenteam WRT Team Audi Sport: Jonathan Aberdein startete bereits zum dritten Mal in diesem Jahr aus der ersten Reihe und sammelte als Siebter im Rennen genauso Punkte wie sein Teamkollege Pietro Fittipaldi auf Platz neun.

 

In der Teamwertung behauptete das Audi Sport Team Abt Sportsline seine knappe Führung vor dem Audi Sport Team Rosberg. Dem Audi Sport Team Phoenix fehlen vor dem Heimspiel auf dem Nürburgring am 14./15. September nur noch sieben Punkte zum dritten Tabellenplatz.

 

Text und Bild: Audi Sport

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