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ROWE RACING geht mit einer hochkarätigen Fahrerpaarung in sein „eigenes“ Rennen auf der Nordschleife

BMW DTM-Pilot Philipp Eng und Nick Catsburg im BMW M6 GT3 mit der #99 / Teamchef Hans-Peter Naundorf erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe

 

St. Ingbert, 31. Juli 2019 - Für ROWE RACING ist das „eigene“ Rennen auf der Nordschleife immer ein ganz besonderes, in diesem Jahr aber auch ein besonders schwieriges. Denn ähnlich wie beim enttäuschend verlaufenen ADAC 24h-Rennen erwartet Teamchef Hans-Peter Naundorf beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dem fünften Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife, am kommenden Samstag (3. August) eine schwierige Aufgabe für den BMW M6 GT3 mit der #99 der Mannschaft aus St. Ingbert (siehe unten).

 

Anders als noch zu Beginn der Saison, als ROWE RACING im ersten VLN-Lauf und beim 24h-Qualifikationsrennen noch mit einem Sieg, einem zweiten und zwei dritten Plätzen geglänzt hatte, muss das Team wieder wie beim ADAC 24h‑Rennen mit einer deutlich ungünstigeren Fahrzeug-Reifen-Einstufung an den Start gehen. Erstklassig ist dagegen die Fahrerkombination im BMW M6 GT3 mit der #99. Beim einzigen sechsstündigen Rennen der VLN-Saison werden sich BMW DTM-Pilot Philipp Eng aus Österreich und der niederländische BMW Werksfahrer Nick Catsburg im Cockpit abwechseln. Beide sind bereits im vierten Jahr in Folge für ROWE RACING im Einsatz und haben bereits einige Erfolge mit der Mannschaft aus St. Ingbert eingefahren. Catsburg hatte das Team 2017 auf der Nordschleife zum zweiten Platz beim ADAC 24h-Rennen geführt und war mit der Mannschaft 2018 Zweiter bei den 24 Stunden von Spa. Dort war Eng 2016 beim Sieg maßgeblich am größten Erfolg in der Teamgeschichte von ROWE RACING beteiligt, darüber hinaus war er unter anderem im vorigen Jahr Zweiter beim ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen.

 

Seit 2016 ist die ROWE MINERALÖLWERK GMBH Namenssponsor des ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennens. ROWE RACING hatte diesen VLN-Lauf zuvor von 2012 bis 2015 viermal in Folge gewonnen, wartet seitdem aber noch auf den ersten echten „Heimsieg“. In diesem Jahr werden rund 150 Gäste dem Team vor Ort die Daumen drücken. Das Rennen beginnt am Samstag zur traditionellen VLN-Startzeit um 12.00 Uhr, dauert dann aber statt der üblichen vier insgesamt sechs Stunden.

 

Warum ist die Vorfreude auf das ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf der Nordschleife nicht so groß wie in den letzten Jahren?

 

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Wir wissen bereits im Vorfeld des Rennens, dass wir mit unserem BMW M6 GT3 bei der aktuellen Einstufung des Fahrzeuges kaum konkurrenzfähig sein können. Wir hatten daher sogar überlegt, gar nicht anzutreten. Aber unser ‚eigenes‘ Rennen ist für das Team ROWE RACING und die ROWE MINERALÖLWERK GMBH, die über das Namenssponsoring des Rennens hinaus ja auch Partner der VLN ist, so wichtig, dass wir uns dann relativ schnell doch für den Start entschieden haben. Wir werden am Samstag 150 Gäste an der Nordschleife begrüßen und uns natürlich mit vollem Engagement und Kampfgeist präsentieren.“

Was ist denn genau das Problem der Einstufung des BMW M6 GT3 von ROWE RACING? Zu Beginn der Nordschleifen-Saison lief es doch noch ausgesprochen gut …

 

Naundorf: „Zu Beginn der Saison bis einschließlich zum 24h-Qualifikationsrennen war die Balance of Performance des BMW M6 GT3 noch anders. Bei diesem Rennen setzte aber ein BMW-Team zum ersten Mal exklusiv einen Reifen eines anderen Herstellers ein, der um einiges schneller war als das Reifenmaterial, das uns und auch anderen Teams, nicht nur von BMW, zur Verfügung stand und auch jetzt noch steht. Als Konsequenz aus dem Resultat des 24h‑Qualifikationsrennens wurde dann die BoP für den BMW M6 GT3 angepasst. Und zwar, wie es der Technikausschuss zuvor auch immer gehalten hat, einheitlich für alle BMW-Fahrzeuge – egal mit welchen Reifen sie ausgerüstet waren. Das Ergebnis haben dann beim 24h-Rennen alle gesehen.“

 

Was wäre denn eine Lösung für diese unbefriedigende Situation?

Naundorf: „Der erste Gedanke wäre ja, auch auf den schnelleren Reifen des anderen Herstellers zu wechseln. Dieser steht aber in dieser Saison für uns und andere Teams aus vertraglichen Gründen nicht zur Verfügung. Mittelfristig wäre es eine Idee, die BoP nicht mehr einheitlich für alle Fahrzeuge eines Modells unabhängig von den Reifen auszugeben, sondern angepasst an die jeweiligen Fahrzeug-Reifen-Kombinationen.“

 

Text: Rowe Racing

Bild: Max Bermel

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