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Die VLN kommt jetzt erst richtig in Fahrt - AVIA racing mit Vollgas ins zweite Saisondrittel

Nach dem 24h-Rennen am Nürburgring schwinden die Teilnehmerzahlen in der mit den GT3 Fahrzeugen besetzten SP 9 Klasse, aber für die meisten Klassen kommt die Saison jetzt erst richtig in Fahrt. Auch AVIA racing möchte die bisher erreichten Meisterschaftsstände in drei Klassen weiter verbessern und visiert weiterhin auch einen Gesamtmeistertitel an.

München/Nürburg: Am 13. Juli 2019 ruft die VLN Langstreckenmeisterschaft zur 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy. Für AVIA Sorg Rennsport wird der BMW M4 GT4 mit Erik Johansson (SWE) und Heiko Eichenberg (Fritzlar) am Steuer in der Klasse SP 10 starten. Johansson und Eichenberg liegen mit nur 2,92 Punkten Rückstand zu den Tabellenführern in einer guten Angriffsposition auf dem zweiten Klassenrang bzw. dem vierten Platz der Fahrerwertung.

 

Benjamin Sorg, AVIA Sorg Rennsport: „Unsere Piloten werden alles geben, um in der GT4-Klasse weiter auf die Spitze aufzuschließen. Es liegen noch sechs VLN-Rennen vor uns und wir sind erfahren genug, um zu wissen, dass da noch alles offen ist."

 

Ebenso ist in der Klasse Cup 5 für den AVIA Sorg Rennsport BMW M240i Racing Cup mit Inge Hansesætre (NOR), Sindre Setsaas (NOR) und Moritz Oberheim (Schermbeck) noch nichts entschieden. Die Differenz zu den aktuellen Spitzenreitern beträgt 3,43 Meisterschaftspunkte und lässt in der stark besetzten Klasse noch keine Prognose wagen.

 

Daniel Sorg, AVIA Sorg Rennsport: „Das Niveau auf dem die Fahrer sich in der Cup 5 messen ist bei identischem Material besonders hoch. Unsere Piloten sind talentiert und besonnen in der Langstrecke unterwegs und werden weiter Druck nach vorne machen.“

 

In der Gesamtmeisterschafts-Tabelle glänzt die Fahrertruppe des AVIA Clio RS an vierter Stelle bzw. Rang 7 der Fahrer. Lediglich 0,59 Punkte trennen Stephan Epp (Wuppertal), Gerrit Holthaus (Lüdenscheid) und Michael Bohrer (Merzig) von den Erstplatzierten.

 

Weitere wichtige Punkte verspricht sich Stephan Epp in der Klasse H2: „Nach dem bitteren Ausfall beim 24h-Rennen steht der Clio nun wieder bestens vorbereitet da. Wir haben die Zeit genutzt und weitere Updates und Optimierungen umgesetzt. Neben einer verbesserten Luftführung zur Ansaugung und der Kühlung wurden auch einige Teile revidiert.“

 

Selbstbewusst ergänzt der Wuppertaler: „Alle Fahrer sind hoch motiviert und bereit bei VLN 4 wieder voll in der Gesamtmeisterschaft anzugreifen, die H2 Klasse verspricht ein interessantes und großes Gegnerfeld um die nötige Anzahl der Punkte zu erzielen.“

 

Das Punktesystem der VLN Langstreckenmeisterschaft erscheint auf den ersten Blick kompliziert, ist jedoch mit dem Satz „Viel Feind – viel Ehr‘“ recht treffend formuliert. Je mehr Fahrzeuge in einer Klasse genannt werden, um so mehr Punkte gibt es für eine entsprechende Platzierung. Dies ermöglicht jedem Team, unabhängig der Fahrzeugklasse, bei konstanter Teilnahme der Meisterschaft entsprechend Punkte zu sammeln um nach neun Läufen ganz oben auf dem Podest zu stehen. Die Klassen V4, SP3 oder dem Cup 5 stellten die letzten Jahre die Gesamtmeister.

 

Text: AVIA Racing

Bild: Max Bermel

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