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BMW Motorsport News - Ausgabe 19/2019

ADAC GT Masters: Der BMW M6 GT3 gewinnt auf dem Red Bull Ring

ADAC GT4 Germany: Sieg für den BMW M4 GT4

Blancpain GT World Challenge America: Geballte BMW Power in Sonoma

W Series: Visser in Misano als Zweitplatzierte auf dem Podest

British GT Championship: Schwieriges Wochenende in Silverstone

ADAC GT Masters: Der BMW M6 GT3 gewinnt auf dem Red Bull Ring.

Triumphfahrt für den BMW M6 GT3 auf dem Red Bull Ring: Jens Klingmann (GER) und Nicolai Sylvest (DAN) haben das Samstagsrennen im ADAC GT Masters gewonnen. Im Fahrzeug mit der Nummer 14, eingesetzt vom Team MRS GT-Racing, überquerte das Duo nach 40 Runden als Sieger die Ziellinie. Es war der erste Saisonerfolg für den BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters. Im Qualifying hatte Sylvest in einer Zeit von 1.28,539 Minuten die Poleposition für den BMW M6 GT3 erzielt. In einer Session, in der zur Mitte die Führung mehrmals wechselte, gelang ihm rund zehn Minuten vor Ende eine Rundenzeit, die für die Konkurrenz unerreichbar war. Auch im Rennen selbst waren Klingmann und Sylvest nicht zu schlagen und fuhren einen Start-Ziel-Sieg nach Hause. Am Sonntag sicherten sich Klingmann/Sylvest im zweiten Qualifying des Wochenendes den fünften Startrang. Im Rennen konnten sie einen Platz gewinnen und kamen als Vierte ins Ziel. Die nächsten beiden Läufe im ADAC GT Masters werden am 10. und 11. August in Zandvoort (NED) ausgetragen.

 

ADAC GT4 Germany: Sieg für den BMW M4 GT4.

Auch für den BMW M4 GT4 war der Red Bull Ring (AUT) ein mehr als gutes Pflaster. Michael Schrey (GER) und Thomas Jäger (AUT) entschieden das Samstagsrennen auf der Strecke in Österreich für sich. Im #2 BMW M4 GT4 vom Team Hofor Racing by Bonk Motorsport kamen sie nach 37 Runden auf dem ersten Platz ins Ziel. Insgesamt schafften vier BMW M4 GT4 den Sprung in die Top-5. Als Drittplatzierte durften Stephan Grotstollen und Georg Braun (beide GER, MRS Besagroup Racing Team) auf dem Treppchen jubeln. Auch Rang vier und fünf gingen an den BMW M4 GT4. Claudia Hürtgen (GER) und Michael Fischer (AUT, Hofor Racing by Bonk Motorsport) kamen vor Marius Zug (GER) und Gabriele Piana (ITA, RN Vision STS Racing Team) ins Ziel. Beide Fahrerpaarungen mussten vom Ende des Feldes starten. Bereits im Qualifying hatte der BMW M4 GT4 seine Stärken voll ausgespielt. Auf den ersten vier Startplätzen waren drei BMW Rennwagen vertreten. Viel Pech hatte das Duo Thomas Tekaat (GER) und Franjo Kovac (CRO). Sie waren im BMW M4 GT4 vom Team MRS Besagroup Racing von der Poleposition gestartet, mussten sich im Rennen aber mit Rang 13 zufriedengeben. 

 

Im zweiten Rennen in Spielberg (AUT) gelang dem BMW M4 GT4 erneut der Sprung auf das Podest. Bestplatzierte BMW Fahrer waren auf Rang zwei Hürtgen und Fischer. Auf Platz vier folgten Piana und Zug. Position sechs ging an Grotstollen und Braun. Das nächste Event der ADAC GT4 Germany findet vom 9. bis 11. August auf dem Circuit Zandvoort (NED) statt.

 

Blancpain GT World Challenge America: Geballte BMW Power in Sonoma.

In Sonoma (USA) bekamen die Fans an diesem Wochenende jede Menge Racing-Action geboten. Im Rahmenprogramm der Blancpain GT World Challenge America trugen auch die GT4 America Sprint, die GT4 America SprintX, die GT4 West sowie die TC America jeweils zwei Läufe aus. Dabei konnten die BMW Customer Racing Teams zahlreiche Erfolge feiern. In der TC America gingen insgesamt elf BMW Fahrzeuge an den Start, die am Ende einen sensationellen Zehnfacherfolg feierten. Auf dem Podium durften Steve Streimer (USA, Rooster Hall Racing) im #81 BMW M240i Racing, Toby Grahovec (USA, Classic BMW) im Fahrzeug mit der Nummer 26 sowie Robert Nimkoff (USA, Auto Technic Racing) im #20 BMW M240i Racing jubeln.

 

Im ersten Rennen der GT4 SprintX ging Platz eins in der Pro-Am-Klasse, der gleichbedeutend mit dem Gesamtsieg war, an Sean Quinlan und Gregory Liefooghe (beide USA) im #19 BMW M4 GT4 vom Team Stephen Cameron Racing. In der Am-Klasse belegten Kris Wilson und John Allen (beide USA, Auto Technic Racing) im Fahrzeug mit der Nummer 16 den zweiten Platz. Die jeweils schnellste Rennrunde ging ebenfalls an die beiden BMW Duos. Über einen weiteren zweiten Platz durften sich Jon Miller und Harry Gottsacker (beide USA) freuen. Sie fuhren in der Pro-Am-Kategorie der GT4 West im #28 BMW M4 GT4 von ST Racing auf das Podium. In der GT4 Sprint gingen insgesamt vier Top-10-Platzierungen an BMW. In der Pro-Klasse beendete Toby Grahovec (USA) im #26 BMW M4 GT4 auf Platz acht das erste Rennen. In der Am-Klasse belegten Henry Schmitt (USA, Stephen Cameron Racing), Dmitri Novikov (RUS, Rearden Racing) und Marko Radisic (USA, Precision Driving Tech) die Positionen sieben, neun und zehn.

 

In der Pro-Am-Kategorie der Blancpain GT World Challenge America fuhr Schmitt an der Seite seines Teamkollegen Liefooghe erneut auf Rang sieben. Das Duo hatte sich am Steuer des #87 BMW M6 GT3 von Stephen Cameron Racing abgewechselt. Die Sonntagsläufe aller fünf Serien waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

 

W Series: Visser in Misano als Zweitplatzierte auf dem Podest.

Auch im dritten Saisonrennen der W Series, das im Rahmenprogramm der DTM in Misano (ITA) ausgetragen wurde, hat Beitske Visser (NED) erneut eine starke Vorstellung geboten. Nach ihrem Sieg in Zolder (BEL) vor knapp drei Wochen sicherte sich die BMW Motorsport Juniorin nach einem engen Zweikampf mit der späteren Rennsiegerin Jamie Chadwick (GBR) Rang zwei auf dem Podium. Damit konnte sie ihre zweite Position in der Gesamtwertung weiter ausbauen und liegt mit nun 55 Punkten 20 Punkte vor der Drittplatzierten und 13 Zähler hinter der führenden Chadwick. Das vierte Rennen der Saison wird am 6. Juli auf dem Norisring (GER) ausgetragen. 

 

British GT Championship: Schwieriges Wochenende in Silverstone.

Im „Home of British Motor Racing“ – auf der legendären Strecke in Silverstone (GBR) – hat das Team Century Motorsport ein schwieriges Rennwochenende in der British GT Championship erlebet. In der GT4S-Kategorie haben Angus Fender und Andrew Gordon-Colebrooke (beide GBR) im #43 BMW M4 GT4 den Sprung auf das Podest als Viertplatzierte knapp verpasst. Das Schwesterfahrzeug mit der Nummer 42 kam auf Rang zehn ins Ziel. Die beiden BMW M6 GT3, ebenfalls von Century Motorsport eingesetzt, konnten das Rennen am Sonntag nicht beenden. 

 

Text: BMW Motorsport

Bild: ADAC GT Masters

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