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Schubert Motorsport M2 Competiton erzielt Klassensieg bei VLN3

Pole Position, Klassensieg und Rang 24 Gesamt: Der M2 Competition startet durch

Christer Jöns und Christopher Dreyspring erzielen Traumergebnis für Schubert Motorsport

 

Ziele sind da, um erreicht zu werden! Genau das ist Schubert Motorsport am vergangenen Wochenende bei der VLN Langstreckenmeisterschaft in eindrucksvoller Manier gelungen. Die Mannschaft aus dem niedersächsischen Oschersleben gewann mit dem selbstkonstruierten M2 Competition die SP8T-Klasse beim dritten Lauf der VLN. Wie bereits in den vergangenen beiden Rennen teilten sich Christopher Dreyspring und Christer Jöns das Fahrzeug. 

 

Wie stark die neuste Entwicklung aus dem Hause Schubert Motorsport ist, wurde bereits im ersten Lauf vor einigen Wochen deutlich. Die für den zweiten Lauf vorgesehenen Entwicklungen konnten kaum getestet werden, da das Rennen nur kurz nach dem Start aufgrund von starkem Schneefall abgesagt wurde. Seither kamen viele Optimierungen wie neue Leichtbautüren und weitere Konstruktionen für Aerodynamik und Fahrwerk hinzu. Auch ein kleineres Lenkrad sowie eine veränderte Fahrposition kommen den Piloten entgegen. 

 

Schon im Qualifying für das 4-Stunden-Rennen zeichnete sich ab, dass es ein starker Tag für Schubert Motorsport werden würde. Mit 8:45.660 Minuten setzte Dreyspring die schnellste Runde und sicherte sich die Pole Position. Die Führungsposition hielt der 20-Jährige unbeeindruckt, als nur kurz nach dem Start Starkregen einsetzte. Er übergab nach einem Doppelstint mit Vorsprung an Jöns. Der erfahrene Nordschleifenspezialist stand vor der Herausforderung, die Regenreifen auf abtrocknender Strecke über die Runden zu bekommen, um keinen weiteren Stopp zu provozieren und damit die Führung möglicherweise zu riskieren. Das gelang Jöns mit Bravour und er kam nicht nur als Klassensieger, sondern sogar auf dem 24. Gesamtrang über die Ziellinie. 

 

Christer Joens: "Wir sind alle überglücklich, denn der Klassensieg war unser Ziel und jetzt haben wir es nach eigentlich nur zwei Veranstaltungen erreicht. Der M2 Competition wird konstant schneller, in allen Bereichen immer weiter optimiert und die Performance verbessert. Als ich das Auto im Rennen übernommen habe, trocknete die Strecke grade wieder ab und eigentlich wäre ein Wechsel auf Slicks sinnvoll gewesen. Wir mussten allerdings taktisch entscheiden, da unsere Konkurrenten nicht gewechselt haben. Das hieß für mich, die Regenreifen über die Distanz zu bringen. Als wir tatsächlich als Klassensieger ins Ziel gekommen sind, war das ein super Gefühl." 

 

Christopher Dreyspring: "Wir haben unter Beweis gestellt, dass der M2 Competition konkurrenzfähig ist und einwandfrei funktioniert. Mit der Pole Position hatte ich allerdings nicht gerechnet, da sehr viele Code-60-Phasen waren und ich zudem viel Verkehr hatte. So blieb mir nur eine freie Runde, deshalb waren wir überrascht. Im Rennen selbst hat es zu Beginn sehr stark geregnet. Ich konnte teilweise kaum mehr etwas sehen, trotzdem ist es gelungen, den Abstand auf unsere Konkurrenten zu vergrößern. Dieser Sieg ist eine Bestätigung und der wohlverdiente Lohn für das ganze Team und jeder einzelne hat sich riesig darüber gefreut." 

 

Text: Schubert Motorsport

Bild: Max Bermel

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