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Ein enttäuschendes Wochenende für PROpeak Performance

ADAC GT Masters: Keilwitz/Martin wieder in den Punkten, wieder nicht gewertet

ADAC GT4 Germany: Lappalainen/Viebahn nach unglücklichem Rennverlauf Achte

Wiesemscheid/Oschersleben (28. April 2019) Das erste Rennwochenende von PROpeak Performance im ADAC GT Masters und in der ADAC GT4 Germany verlief überwiegend enttäuschend. Einen achten Platz nach unglücklichem Rennverlauf im zweiten Lauf der ADAC GT Germany nehmen Joonas Lappalainen und Jörg Viebahn aus Oschersleben mit, Für Daniel Keilwitz und Maxime Martin bleibt nur die Erkenntnis, sich im ADAC GT Masters wieder in die Punkteränge gekämpft zu haben, aber wieder nicht gewertet worden zu sein.

 

Team Manager Steve Buschmann: „Das Wochenende in Oschersleben ist für uns enttäuschend verlaufen, da gibt es nichts zu beschönigen. Wir werden das Wochenende aufarbeiten und uns entsprechend verbessern, vor allem in den Punkten, die uns als Team betreffen.“

 

ADAC GT Masters: Keilwitz/Martin wieder in den Punkten, wieder nicht gewertet

Im nassen Qualifying zum zweiten Rennen des ADAC GT Masters steuerte Maxime Martin den #99 Aston Martin Vantage GT3 auf die 16. Position. Der Belgier verlor im Ein-Stunden-Rennen zwischenzeitlich drei Plätze, aber vor allem wegen eines perfekten Boxenstopps kreuzte Daniel Keilwitz die Ziellinie auf Rang 14. Valentin Hasse-Clot (Frankreich), im Qualifying auf Platz 24, und Teamkollege Hugo de Sadeleer (Schweiz) kamen mit dem #98 Schwester-Auto als 19. im 31 Fahrzeuge zählenden Starterfeld ins Ziel. Allerdings wurden beide Fahrzeuge nachträglich aufgrund bisher unerklärlicher technischer Unregelmäßigkeiten, die nicht mit dem Reglement zu vereinbaren waren, aus der Wertung genommen

Maxime Martin (#99): „Mit dem 16. Platz im Qualifying war ich überhaupt nicht zufrieden. Im meinem ersten Teil des Rennens habe ich vom Vordermann eine Ladung Schmutz abbekommen. Dadurch bin ich etwas von der Linie abgekommen und drei Autos sind durchgerutscht. Das war ärgerlich, denn ich hatte keine Chance, mir diese Plätze wieder zurückzuholen.“

Daniel Keilwitz (#99): „Wir müssen vor allem am Qualifying arbeiten. Durch einen Top-Boxenstopp haben wir drei Plätze gut gemacht. Unsere Pace war gut, aber an Überholen war nicht zu denken. Wir müssen einige Kleinigkeiten verbessern, ansonsten läuft der Vantage gut, und die Performance stimmt mich positiv.“

Valentin Hasse-Clot (#98): „Mein Stint war gut, ich konnte etwas Boden gutmachen. Heute hatte ich ein viel besseres Gefühl im Auto, das war sehr wichtig für mich. Im Qualifying haben wir einen Fehler gemacht, da werden wir uns verbessern,“

Hugo de Sadeleer (#98): „Ich habe mich im Auto gut gefühlt, und auch meine Rundenzeiten waren ordentlich. Wir müssen uns vor allem im Qualifying verbessern und benötigen weitere Tests wie zuletzt in Spa, was ein richtig guter Test war.“

 

ADAC GT4 Germany: Lappalainen/Viebahn nach unglücklichem Rennverlauf Achte

Nachdem Florian Thoma (Schweiz) im #18 Vantage GT4 im Qualifying zum ersten Rennen der ADAC GT4 Germany die Pole-Position erobert hatte, sicherte sich Joonas Lappalainen im #19 Vantage im zweiten Qualifying die vierte Startposition für Rennen zwei. Der junge Finne hielt nach einem guten Start den Anschluss an die Spitze und übergab an fünfter Stelle liegend an Teamkollege Jörg Viebahn (Gummersbach). Der zweimalige GT4-Europameister setzte die beherzte Fahrt fort, wurde dann jedoch zweimal von nachfolgenden Fahrzeugen getroffen und von der Strecke gedrängt. Dadurch gingen zweimal zwei Plätze verloren, letztlich rückte er noch einen Rang vor und kam somit als Achter ins Ziel.

Florian Thoma und Jérémie Lesoudier (Frankreich) waren am Sonntag nicht am Start, nachdem der #18 Vantage nach dem Unfall in Rennen eins vor Ort nicht repariert werden konnte.

Joonas Lappalainen (#19): „Ich habe getan, was möglich war. Wir haben vor allem aus den Kurven heraus nicht genug Leistung. Mein Start war gut, und es war alles in allem ein solides Rennen.“

Jörg Viebahn (#19): „Die beiden Treffer waren total ärgerlich, sie haben uns vier Plätze gekostet. So ist unsere Ausbeute bescheiden. Mit meinen Rundenzeiten war ich soweit zufrieden.“

 

 

Text und Bild: PROpeak Performance

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