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FIA WTCR startet in Marokko in die zweite Saison

Der Straßenkurs in Marrakesch ist am kommenden Wochenende (5.-7. April) der Schauplatz für den Start der zweiten WTCR-Saison der Geschichte. Nachdem im letzten Jahr die erste Saison des Tourenwagen-Weltcups großen Anklang bei Fans und Fahrern gefunden hat, wird auch 2019 packender Vierradsport erwartet. 

Mit dem Lynk & Co 03 TCR findet sich ein neues Fahrzeug in der WTCR. Eingesetzt werden die vier Boliden von Cyan Racing, die bei der Entwicklung des Autos Unterstützung von Volvo bekommen haben. 

Ansonsten ist es bei den Herstellern Alfa Romeo, Audi, Cupra, Honda, Hyundai und Volkswagen geblieben. Lediglich einen Peugeot wird man 2019 im Feld vergeblich suchen. Von den verschieden Herstellern setzen alle, abgesehen von Alfa Romeo (2), auf verschiedene Teams verteilt vier Autos ein. 

Auf fahrerischer Seite sieht man sowohl viele neue Gesichter, als auch bekannte Fahrer wie den letztjährigen Meister Gabriele Tarquini. 

 

Auch ein Deutscher tritt 2019 in der WTCR an. Der Nordschleifenroutinier Benjamin Leuchter hat in den letzten Jahren mit mehreren Autos in verschieden Serien überzeugen können und wird deshalb in diesem Jahr einen Volkswagen Golf GTI TCR vom SLR Volkswagen Team pilotieren. 

 

Doch auch gestandene Tourenwagen-Piloten wie Yvan Muller, Nicky Catsburg, Thed Björk und Rob Huff sind in diesem Jahr wieder in der WTCR anzutreffen. 

 

Da es im letzten Jahr bei einem vollen Fahrerfeld sichtlich schwer war in die Punkte zu fahren, wurde in diesem Jahr das Punktesystem überarbeitet, sodass nun die ersten 15 Fahrer Punkte bekommen. 

Am Wochenend-Format ändert sich zunächst nichts. Weiterhin werden drei Rennen aufgeteilt an zwei Tagen ausgetragen. 

 

Vorschau auf das Wochenende

 

Da die BOP im letzten Jahr immer sehr ausgeglichen war und es in diesem Jahr noch keine Rennen gab, ist eine Vorhersage der Kräfteverhältnisse sehr schwierig. Das Qualifying bildet jedoch einen großen Anteil an den Rennergebnissen, da es auf dem winkligen Stadtkurs auch im letzten Jahr zu wenigen Überholmanövern kam. Trotzdem war es auch schon im letzten Jahr so, dass es aufgrund der relativ harten Belastung für die Bremsen zu drei spannenden Rennen kam. 

Die Rennen können sowohl am Samstag als auch am Sonntag live auf Eurosport verfolgt werden. 

 

 

Text: Max Renfordt 

Bild: Max Bermel

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