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Deutsche Umwelthilfe schockt die Touristenfahrer mit Umweltzone

Nürburg. Die Deutsche Umwelthilfe ist in einigen Großstädten der Schreck vieler Autofahrer, doch nun hat sie ein neues Ziel, den Nürburgring. Wie bekannt wurde, möchte die DUH im Bereich zwischen Breidscheid und Galgenkopf eine Umweltzone einrichten, um die Luftqualität für die Eifelaner zu verbessern. Des weiteren wurde eine seltene Fuchsart im Bereich Hedwigshöhe entdeckt, wobei es sich in diesem Fall um den Schwindelfuchs handeln soll, der Anfang April Nachwuchs bekommt. 

Durch diese Regelung würden für Fahrzeughalter eines Diesel betriebenen PKW´s bis Euro-4 nur noch halbe Runden auf der Nordschleife möglich sein, da ab der Zufahrt Breidscheid lediglich Fahrzeuge ab Euro-5 zugelassen sind. Demnach müssten die Betroffenen in Breidscheid von der Strecke fahren und einen Umweg über die L10 in Kauf nehmen um wieder an die Nordschleifenzufahrt zu gelangen. 

 

Reiner Luft (Bereichsleiter DUH Ahr/Eifel): "Uns liegt die Natur und der Mensch am Herzen. Aus diesem Grund möchten wir auch die Sportler am Nürburgring und ganz besonders die Einheimischen vor den Abgasen schützen. Doch auch die vielen Touristen in der Eifel müssen geschützt werden, denn die wollen ihre Ruhe genießen und nicht ständig von Autolärm, Stickoxiden und Rasern belästigt werden. In Kooperation mit der NABU arbeiten wir gerade an einem Konzept, welches schon sehr bald greifen sollte. "

 

Anni Mal ( NABU RLP): " Der Schwindelfuchs ist ein äußerst seltenes Tier, was unbedingt geschützt werden muss. Wir von der NABU werden alles erdenkliche tun, um den Rennstreckenbetrieb im April zu verbieten, sodass der Schwindelfuchs in Ruhe seinen Nachwuchs auf die Welt bringen kann. Ganz besonders möchte ich mich bei unseren Kollegen der DUH bedanken, die uns tatkräftig bei unserem Vorhaben unterstützen"

Text: Max Bermel

Bildquelle: https://www.umwelt-plakette.de/fileadmin/umwelt-plakette.de/Verkehrszeichen/GZ-Umweltzone-rot_1000px.png

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