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Konstanz ist Trumpf: BWT Mücke Motorsport startet mit drei Audi R8 LMS im ADAC GT Masters 2019

BWT Mücke Motorsport setzt die Evolutionsstufe des Audi R8 LMS im ADAC GT Masters ein

Starke Fahrerpaarungen mit Beständigkeit: Fünf Piloten aus dem Vorjahr wieder an Bord

Peter Mücke: "Ich möchte keine Prognose wagen, denn im ADAC GT Masters entscheidet der Moment."

Die Winterpause ist angezählt! In acht Wochen startet für BWT Mücke Motorsport die dritte Saison im ADAC GT Masters. In den vergangenen beiden Jahren erzielte die Traditionsmannschaft aus Berlin drei Siege und insgesamt sechs Podiumsplatzierungen. In der hart umkämpften 'Liga der Supersportwagen', die zu den weltweit führenden GT-Serien gehört, hat die Mannschaft auch 2019 hohe Ansprüche. 

 

Zum ersten Mal wird die Evolutionsstufe des Audi R8 LMS im ADAC GT Masters eingesetzt. Das Upgrade wurde von BWT Mücke Motorsport bereits beim 24-Stunden-Rennen von Dubai gefahren, das die Mannschaft auf Rang fünf abschloss. Mit neuem Rennkalender, Regelanpassungen und verändertem Punktesystem heißt die teaminterne Divise Konstanz: fünf der sechs letztjährigen Piloten werden erneut für BWT Mücke Motorsport in den drei Audi R8 LMS des Teams angreifen. 

 

Erfahrung kombiniert mit Jugend im BWT Audi R8 LMS #26 

 

Seit dem Einstieg ins ADAC GT Masters ist Stefan Mücke fester Bestandteil des Fahreraufgebotes. Im vergangenen Jahr feierte der Ford-Werkspilot, der zudem in der FIA World Endurance Championship an den Start geht, seinen ersten Sieg in der 'Liga der Supersportwagen'. Auf dem Autodrom Most bescherte er seinem Team den Debüterfolg im Audi und trug sich dazu als erster ADAC GT Masters-Sieger auf dieser Rennstrecke in die Geschichtsbücher ein. 

 

Von seinem Erfolgshunger und seiner riesigen Erfahrung wird dieses Jahr sein Teamkollege profitieren: Nikolaj Rogivue. Mit 22 Jahren zählt Rogivue zu den jüngsten Fahrern im Feld, obwohl er bereits in seine dritte Saison geht. Seinen Speed stellte der Schweizer schon mit zwei Podiumsplatzierungen im hart umkämpften Feld des ADAC GT Masters unter Beweis. Mit Stefan Mücke an seiner Seite möchte Rogivue um den Titel in der Juniorwertung für Fahrer unter 25 Jahren kämpfen und auch im Konzert der Großen das ein oder andere Ausrufezeichen setzen. 

 

 

Alte Paarung im neuen Gewand auf dem BWT Audi R8 LMS #25 

 

Zwei bekannte Gesichter greifen 2019 wieder für BWT Mücke Motorsport ins Lenkrad: Der deutsche Christopher Haase und Jeffrey Schmidt aus der Schweiz teilen sich den BWT Audi R8 LMS #25. Haase zählt zu den absoluten Urgesteinen des ADAC GT Masters. 2007 wurde er der erste Meister der Serie und belegt mit seinen elf Siegen Rang drei der ewigen Bestenliste. 

 

Auch Schmidt ist kein unbeschriebenes Blatt in der 'Liga der Supersportwagen'. 2018 holte er in Most für BWT Mücke Motorsport sensationell die erste Pole Position im ADAC GT Masters und gewann im Anschluss an der Seite von Stefan Mücke das Rennen. Nach diesem Triumpf lag der 24-Jährige sogar zwischenzeitlich auf dem zweiten Meisterschaftsrang. Optimal: Haase und Schmidt teilten sich bereits in der Saison 2017 das Auto und sind perfekt aufeinander eingestimmt. 

 

 

Never change a winning Team im kfzteile24 Audi R8 LMS #24 

 

Dieser Spruch trifft wohl auf niemanden so gut zu wie auf Audi Sport Fahrer Markus Winkelhock und seinen Teamkollegen Mike David Ortmann. 2018 teilten sich die beiden Deutschen bereits den orangen Renner und erkämpften neben einem Podium im Gesamtklassement auch einen Sieg für Ortmann in der Juniorwertung. Das Ziel für diese Saison ist klar: Gemeinsam wollen sie für Ortmann Rang 1 in der Juniorwertung einfahren und mit dem Audi #24 auch im Gesamtklassement ganz vorne angreifen. 

 

Beide Piloten sind eindrucksvolle Beispiele für die erfolgreiche Nachwuchsförderung von BWT Mücke Motorsport. Winkelhock startete von 2001 bis 2003 gemeinsam mit dem Team in verschiedenen Formel-3-Meisterschaften. Mittlerweile zählt er mit insgesamt fünf Siegen bei den legendären 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring sowie von Spa-Francorchamps zu den weltweit erfolgreichsten GT-Langstrecken-Piloten. Auch Ortmann begann seine Rennkariere 2015 mit dem Team in der ADAC Formel 4. Nach zwei erfolgreichen Jahren mit drei Siegen und insgesamt zehn Podiumsplatzierungen stieg er mit BWT Mücke Motorsport ins ADAC GT Masters auf. 

 

 

Die wichtigsten Fakten zum ADAC GT Masters 2019 im Überblick 

 

Die Saison startet traditionell am letzten April-Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben, bevor mit Autodrom Most (Tschechien), dem Red Bull Ring (Österreich) und dem Circuit Zandvoort (Niederlande) drei Auslandsgastspiele anstehen. Im Hochsommer reist der Tross schließlich an den Nürburgring und von dort aus weiter nach Hockenheim. Das große Saisonfinale findet vom 27. - 29. September auf dem Sachsenring statt - zum ersten Mal seit der Saison 2010 ist damit eine andere Rennstrecke als der Hockenheimring Austragungsort des letzten Events. 

 

Ebenfalls neu ist die Punkteverteilung. Da auch 2019 wieder mehr als 30 Supersportwagen an den 14 Rennen teilnehmen werden, hat sich der ADAC für eine neue Abstufung der Punkte entschieden. Zähler gibt es nun bis zum 15. Gesamtrang, was eine noch spannendere Saison verspricht. Auch die Handicap-Gewichte, die für Chancengleichheit unter den Piloten sorgen sollen, wurden angepasst. So mussten zwei professionelle Fahrer früher 30 Kilogramm zuladen, nun nur noch 20. 

 

 

Die Stimmen zur Saison 

 

Michael Weiss (Technischer Leiter): "Der Saisonauftakt in Dubai lief für uns nicht zu 100 Prozent wie erhofft, entsprechend fokussiert sind wir nun auf die dritte Saison im ADAC GT Masters. Wir haben bereits Erfahrung mit dem Produktupdate von Audi gesammelt und werden diese noch mit weiteren Testfahrten untermauern. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Fazit positiv. Nun müssen wir warten, wie die Balance of Performance ausfallen und wie der Audi R8 LMS eingestuft wird. In Dubai hat das meiner Meinung nach größtenteils gut funktioniert. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Kontinuität bei den Fahrern punkten und ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden können. Die Vorfreude ist riesig." 

 

Matthias Kieper (PR & Teammanagement): "Aller guten Dinge sind drei! Mit genau dieser Einstellung starten wir in unsere dritte Saison im ADAC GT Masters und haben den Meistertitel im Visier. Die Autos sind optimal vorbereitet, die Fahrerpaarungen lassen auf Top-Ergebnisse hoffen und unser Teamgefüge ist hervorragend. Den dritten Rang in der Teamwertung haben wir bereits erreicht, nun wollen wir noch höher hinaus. Natürlich dürfen wir die starke Konkurrenz mit zahlreichen Werksfahrern auch von anderen Marken nicht unterschätzen, wir müssen uns aber mit unserem Paket auch keineswegs verstecken. Für die Treue in der bereits dritten Saison geht ein besonderes Dankeschön an unseren Titelsponsor BWT und auch an unseren Partner kfzteile24, ohne die diese Erfolge gar nicht möglich wären." 

 

Peter Mücke (Teamchef): "Das ADAC GT Masters wird von Jahr zu Jahr härter. Man sollte die Konkurrenz nie unterschätzen und seine Erwartungen zu hoch schrauben. Es kommt immer auf die Tagesverfassung an und auch ein bisschen auf die Hilfe des Renngottes. Wir sind gut vorbereitet und haben ein sehr konstantes Fahreraufgebot mit sechs Top-Piloten, was natürlich von Vorteil sein kann. Jeder kennt untereinander Stärken und Schwächen und alle sind perfekt aufeinander eingespielt. Trotzdem möchte ich keine Prognose wagen, denn in dieser Serie entscheidet der Moment. Selbst wenn wir ein Top-Auto und Top-Fahrer haben, können wir nicht automatisch davon ausgehen, zu gewinnen. Das ADAC GT Masters ist für mich weltweit die stärkste GT-Serie. Gleichzeitig gibt es bei all der Sonne auch Wolken. Es ist fraglich, wie lange die Serie so noch bestehen kann, denn sie wird viel zu teuer. Es fehlt die Unterstützung durch den Veranstalter, die Werke und auch die Sponsoren. Die Teams selbst können die Kosten nicht mehr alleine tragen. Es wird Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen." 

 

 

Text und Bild: Mücke Motorsport

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