
Die Formula Winter Series etabliert einen neuen Austragungsmodus. Ziel diese Turnier-
Prinzips ist, weniger Autos pro Rennen auf die Strecke zu bringen. Außerdem erhalten auch Rookies und Mittelfeldpiloten mit dem „Contenders Race“ eine größere Bühne.
Weniger Autos pro Rennen, aber doppelte Anzahl an Rennen
Die Formula Winter Series ist für viele die optimale Trainingsplattform im Winter, bringt sie doch den ambitionierten Formel 4 Piloten auf insgesamt fünf FIA-homologierte Strecken in Spanien und Portugal. Im Laufe ihrer vier vergangenen Saisons hat sie sich zudem zu einer ernstzunehmenden und ausgesprochen wettbewerbsfähigen Meisterschaft entwickelt. Der Promotor Gedlich Racing stellt nun ein Turnier-Prinzip vor, bei dem die Anzahl der Starter auf 28 Autos pro Rennen limitiert ist. Durch die Verdoppelung der Anzahl der Rennläufe werden dennoch mehr Startplätze
bereitgestellt.
Ein Qualifying führt jeden Fahrer in zwei Vorrunden
Es beginnt alles mit zwei Qualifyings, in denen jeweils 28 Autos um die besten Positionen für die ersten beiden Rennen kämpfen. Die Besten aus Gruppe A und die besten aus Gruppe B starten jeweils
in ein eigenes Rennen gemäß der Qualy-Ergebnisse. Der Clou ist, daß im jeweils zweiten Rennen die geraden bzw. ungeraden Qualifizierungs-Plätze gegeneinander starten. Nur die besten kommen ins
Masters Race - eigenes Rennen für´s Mittelfeld! Am Ende eines jeden FWS-Wochenendes steht als großer Showdown das „Masters Race“, das aus den 28 Besten der ersten beiden Rennläufe besteht. Dazu
werden die Positionen aus den ersten beiden Rennen addiert. Die besten 14 jeder Vorrunde kommen ins Masters Race. Zusätzlich gibt es für die Piloten, die in Summe der beiden ersten Rennergebnisse
weiter hinten landen, ein eigenes Rennen, das „Contenders Race“. So haben auch Rookies oder aufsteigende Fahrer, die noch nicht auf Top-Niveau unterwegs sind, die Chance auf ein eigenes Rennen
und somit gesteigerte Wahrnehmung in TV und Presse.
Neues Punktesystem sorgt für mehr Ausgeglichenheit und Chancen für Aufsteiger
Das neue FWS-Punktesystem wird ab sofort die Plätze 1 bis 14 der beiden Vorrunden und des Masters Race berücksichtigen. Außerdem gibt es Punkte für die ersten drei im Contenders- Race Punkte (3-2-1). Es lohnt sich also auch für Aufsteiger, das Contenders Race auf dem Podium abzuschließen und somit Punkte zu sammeln. Stefan Lehner, Head of Race Series bei Gedlich Racing: „Wir halten das für sehr fair, denn das Contenders Race repräsentiert de facto Piloten mit einer Performance ab Platz 14 aufwärts. Daher schließen wir das Punktesystem von Platz 15 aufwärts an und vergeben Punkte an die ersten drei.“Das neue System belohnt demnach Top-Fahrer, die in jedem Rennen ankommen und keine Ausfälle riskieren, schafft aber auch Anreize für Neulinge und Aufsteiger, das Contenders Race auf dem Podium abzuschließen.
Jerez wieder im Kalender - es bleibt bei fünf Events
Für die Saison 2027 wird Jerez de la Frontera wieder in den Kalender rücken. „Die Strecke ist durch ihr Layout sehr beliebt bei den Fahrern und bietet mit ihrer Lage nahe dem südlichsten Punkt Europas gute Wettersicherheit. Wir freuen uns, 2027 dort wieder zu fahren“, so Lehner. Unverändert bleibt, daß der FWS-Kalender an fünf Locations fährt. Aragón fällt für 2027 aus dem Programm, Portimão, Estoril, Valencia und Barcelona bleiben als besonders beliebte Events unverändert im Programm.
Einschreibung ab Juni
Die Einschreibung zur Serie ist ab dem 1. Juni beim Serienpromotor Gedlich Racing möglich. Bereits in der vorangegangen Saison eingeschriebene Teams werden bevorzugt berücksichtigt, aber auch
neue Teams haben durch die erhöhte Gesamtkapazität der Serie die Chance auf eine Teilnahme.
KALENDER 2027
21/24 JAN 2027 Estoril
04/06 FEB 2027 Portimão
11/14 FEB 2027 Jerez
25/28 FEB 2027 Barcelona
04/07 MAR 2027 Valencia
Text: GT Winter Series Pressemitteilung











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