
SCHERER SPORT PHX hat beim motorsportlichen Saisonhöhepunkt, den ADAC 24h Nürburgring, eine Reihe vielversprechender Leistungen gezeigt. Nach dem Sieg von Ben Green/Christopher Haase/Alexander Sims (GB/D/GB) im April bei den 24h Nürburgring Qualifiers sicherte sich das Fahrertrio beim 24-Stunden-Rennen Startplatz drei. Ein unglücklicher Unfall des Audi R8 LMS in der dritten Rennstunde nach einem Missverständnis wegen drei verschiedener Flaggensignale bedeutete allerdings das vorzeitige Ende. Das Team SCHERER SPORT PHX ist mit Schwung in das wichtigste Rennen des Jahres gestartet. Nach dem Sieg beim erfolgreichen Vorbereitungsrennen am 19. April ging die Mannschaft von Christian Scherer, CEO der Scherer Gruppe, und Ron Moser, Geschäftsführer SCHERER SPORT PHX, mit vielen Ambitionen ins 24-Stunden-Rennen. Ausverkaufte Ränge sorgten an einem Wochenende der Superlative für eine unvergleichliche Atmosphäre in der Eifel. Nicht zuletzt die spannenden Zweikämpfe von Christopher Haase mit Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hatten seit Saisonbeginn ein großes Publikum für den Langstreckensport begeistert.
Im Top-Qualifying 3 am Freitag sicherte sich der zweimalige Sieger Christopher Haase mit der drittbesten Zeit einen Platz in der zweiten Startreihe. Nach dem Start hielt sich der 38 Jahre alte Profi-Pilot auf der fünften Position, bevor er das Cockpit nach sieben Runden an Ben Green übergab. Der 28 Jahre alte Brite bewältigte die intensive und von Unfällen geprägte frühe Phase des Rennens gut, bevor er den Audi seinem Landsmann Alexander Sims überließ. In der 17. Rennrunde erzeugten drei unterschiedliche Signale der Streckenposten in kurzer Abfolge im Streckenbereich Pflanzgarten für eine unübersichtliche Situation. Der vormalige Gesamtsieger Sims konnte bei begrenzter Sicht einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden und beschädigte dabei die vorderen Chassisträger des Audi R8 LMS. Da solche Schäden nicht an der Rennstrecke repariert werden können, blieb dem Team nur der Rückzug des Autos.
Christian Scherer: „Unserem gesamten Team gilt ein riesiges Dankeschön. Die Mannschaft hat wie immer auf höchstem Niveau gearbeitet und viel Herzblut in unseren Einsatz gesteckt. Ebenso hat unser Organisationsteam die Veranstaltung für die Scherer Gruppe mit viel Liebe vorbereitet. Mein Dank gilt auch unseren drei Fahrern, die alles gegeben haben. Der frühe Ausfall ist enttäuschend, aber die Situation, in die Alex geraten ist, war einfach missverständlich und nicht die Schuld von Alex. So etwas kann leider vorkommen.“
Ron Moser: „Es war beeindruckend, wie gut sich unsere Fahrer und Ingenieure im Lauf des Wochenendes immer weiter verbessert und den Audi auf den Punkt abgestimmt haben. Wir hatten gute Karten. Alle waren bis in die Haarspitzen motiviert. Das Missverständnis, das zum Ausfall führte, tut jedem von uns sehr leid. Die Tatsache, dass die Rennleitung keine Strafe ausgesprochen hat, zeigt, dass Alex keine Schuld trifft. Statt einer Belohnung haben wir nun viel Arbeit vor uns. So kann Motorsport manchmal sein. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und unseren Fahrer für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken.“
Ben Green: „Ich war zum ersten Mal für SCHERER SPORT PHX am Start gewesen und habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Natürlich hätten wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht, aber dieses Rennen ist oft absolut unberechenbar. Im Team herrschte am ganzen Wochenende ein guter und absolut professioneller Spirit. Vielen Dank an alle für die tolle Atmosphäre und die gute Arbeit.“
Christopher Haase: „Wir haben den Scherer-Audi über das Wochenende Schritt für Schritt verbessert, was die Stärken des Teams unterstreicht. In den ersten beiden Rennrunden hatten meine Reifen kaum Grip, danach konnte ich mich auf Platz fünf halten. Solche Missverständnisse, wie sie sich rund um Alex ergeben haben, können auf der Nordschleife leider immer wieder vorkommen. Die Mannschaft hätte ein besseres Ergebnis für ihre harte Arbeit verdient.“
Alexander Sims: „Wir waren gut vorbereitet, doch auf der Nordschleife können manchmal Kleinigkeiten entscheiden. Ich fuhr in einem Pulk, als wir eine Double-Yellow-Zone erreichten. Als dahinter die Grüne Flagge geschwenkt wurde, beschleunigten wir wieder. Direkt dahinter folgte allerdings eine Code-60-Zone. Während die Fahrer vor uns noch reagieren konnten, hatte ich in dieser Ziehharmonika-Situation keine Chance und lief auf meinen Vordermann auf. Es tut mir sehr leid für das gesamte Team.“
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Text: Scherer Sport PHX Pressemitteilung











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