
Das Top-Qualifying der 24h Nürburgring brachte am Freitag auf der Nordschleife mehrere späte Wendungen. Im Kampf um die letzten sieben Plätze für das Top-Qualifying 3 setzte sich am Ende der #130 Lamborghini Huracán GT3 EVO2 mit Marco Mapelli, Nick Catsburg und Nicolas Yelloly an die Spitze. Dahinter schafften unter anderem der #34 Aston Martin, der #911 Porsche sowie der #3 Mercedes-AMG mit Max Verstappen den Sprung in die entscheidende Zeitenjagd um die Pole-Position.
Im Top-Qualifying 1 bestimmten zunächst wechselhafte Streckenbedingungen das Geschehen. Nach dem Regen vom Vortag fehlte Grip, einzelne Abschnitte blieben feucht und die Teams wechselten erst nach und nach auf Slicks. Fabio Scherer setzte im #64 Ford Mustang GT3 EVO früh ein Ausrufezeichen, ehe Pavel Lefterov im #7 Lamborghini und später Nick Catsburg im #130 Lamborghini die Spitze übernahmen. Die schnellsten 20 Fahrzeuge zogen anschließend ins Top-Qualifying 2 ein.
Dort rückte Max Verstappen im #3 Mercedes-AMG in den Mittelpunkt. Der viermalige Formel-1-Weltmeister setzte in den ersten gezeiteten Runden mit 8:14.459 Minuten die Bestzeit. Kurz darauf sorgte Maro Engel im #80 Mercedes-AMG für eine längere Code-60-Phase, nachdem er im Bereich Hatzenbach heftig einschlug und das Training nicht fortsetzen konnte. Die beschädigte Radaufhängung hinten links beendete die Session für das zuvor stark eingeschätzte Fahrzeug vorzeitig.
Nach der Freigabe der Strecke nutzten mehrere Teams die letzte Chance auf eine schnelle Runde. Nicolas Yelloly schob den #130 Lamborghini an die Spitze, Christian Engelhart brachte den #7 Lamborghini kurzzeitig auf Rang zwei und Ayhancan Güven rettete den #911 Porsche in letzter Sekunde ebenfalls ins Top-Qualifying 3. Max Hesse zeigte sich nach Platz außerhalb der entscheidenden Plätze realistisch und erklärte, dass dem #99 BMW aktuell die Pace der schnellsten Fahrzeuge fehle.
Für das Top-Qualifying 3 qualifizierten sich schließlich der #130 Lamborghini, der #34 Aston Martin, der #911 Porsche, die beiden Ford Mustang mit den Startnummern 64 und 67, der #3 Mercedes-AMG sowie der #7 Lamborghini. Dort treffen sie auf die bereits gesetzten Fahrzeuge, darunter der #1 BMW M4 GT3 EVO der Titelverteidiger. Erst im Einzelzeitfahren fällt die Entscheidung über die Pole-Position für die 24h Nürburgring.
Text: NRingInfo











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