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Wetterchaos und Bestzeit für Mercedes-AMG im ersten Qualifying der 24h Nürburgring

Bild: Tobias Reichert
Bild: Tobias Reichert

Das erste Qualifying der 24h Nürburgring entwickelte sich zu einer echten Eifel-Lotterie. Wechselnde Bedingungen mit Regen, Hagel, feuchten Streckenabschnitten und sogar Sonnenschein innerhalb einer Runde sorgten auf der Nordschleife für schwierige Bedingungen. Trotz zahlreicher Code-60-Phasen und mehrerer Zwischenfälle setzte sich am Ende der #80 Mercedes-AMG GT3 mit Maro Engel, Luca Stolz, Fabian Schiller und Maxime Martin an die Spitze des Klassements.

 

Maro Engel markierte gemeinsam mit seinen Teamkollegen eine Bestzeit von 8:14.957 Minuten und verwies den #1 BMW M4 GT3 EVO von Augusto Farfus, Raffaele Marciello, Jordan Pepper und Kelvin van der Linde auf Rang zwei. Dahinter platzierte sich der #3 Mercedes-AMG GT3 mit Max Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella auf Rang drei. Verstappen übernahm das Fahrzeug zu Beginn der Sitzung selbst und setzte früh ein erstes Ausrufezeichen.

 

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Die Bedingungen änderten sich im Verlauf der Session permanent. Während einige Abschnitte bereits abtrockneten, meldeten die Streckenposten gleichzeitig Regen oder Hagel an anderen Stellen der Nordschleife. Besonders die Bereiche Hatzenbach, Flugplatz, Aremberg und Hohe Acht entwickelten sich zu Problemzonen. Christian Koger schilderte die chaotischen Verhältnisse nach seinem Stint im BMW 325CI eindrucksvoll. Der Pilot sprach von „vier Jahreszeiten in einer Runde“ und berichtete von Sonnenschein auf der Döttinger Höhe, ehe plötzlich Hagel einsetzte.

 

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Auch zahlreiche GT3-Piloten beschrieben die Bedingungen als extrem anspruchsvoll. Christopher Haase erklärte, dass die feuchten Stellen und niedrigen Temperaturen das Reifenmanagement erschwerten. Timo Glock sprach zusätzlich vom dichten Verkehr und fehlender Rücksichtnahme auf der Strecke. Mehrere Fahrer betonten deshalb, dass im ersten Qualifying vor allem Schadensbegrenzung und Datensammlung im Vordergrund standen.

 

Neben den schwierigen Wetterbedingungen sorgten zahlreiche Zwischenfälle für Unterbrechungen und Code-60-Phasen. Der #24 Porsche 911 GT3 R von Laurin Heinrich, Laurens Vanthoor und Ricardo Feller schlug zwischen Metzgesfeld und Kallenhard ein. Zudem brannte der #900 Porsche 911 GT3 Cup im Bereich der Xiaomi-Kurve, ehe ein weiterer Porsche dort kollidierte. Auch technische Defekte häuften sich, unter anderem beim Ford Mustang GT3 EVO vom Haupt Racing Team, beim Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 EVO2 sowie mehreren Cup- und TCR-Fahrzeugen.

 

Trotz der schwierigen Bedingungen zeigten sich viele Teams mit dem ersten Eindruck zufrieden. Thomas Preining erklärte nach seinem Stint im #911 Porsche 911 GT3 R, dass sich das Fahrzeug gut anfühle und das Team klar den Sieg anvisiere. Gleichzeitig mahnten zahlreiche Fahrer zur Vorsicht, da die Bedingungen auf der Nordschleife weiterhin unberechenbar bleiben dürften.

 

Das erste Qualifying endete schließlich unter wechselhaftem Wetter mit trockenen, nassen und vereisten Streckenabschnitten zugleich und lieferte damit einen ersten Vorgeschmack auf ein erneut unvorhersehbares 24h-Wochenende in der Eifel.

 

 

Text: NRingInfo

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