
IronForce Racing sagt den geplanten Start beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ab, das vom 14. bis 17. Mai 2026 in Nürburg stattfindet, nachdem das Team um Jan-Erik Slooten und Timo Scheider sein Projekt mit dem Porsche 911 GT3 RS MR aufgrund technischer Herausforderungen nicht rechtzeitig fertigstellen kann und stattdessen Einsätze in der Nürburgring Langstrecken-Serie anpeilt.
Das ambitionierte Projekt galt als eines der spannendsten Vorhaben für die diesjährige Ausgabe des Langstreckenklassikers. Über Monate hinweg arbeitete die Mannschaft intensiv daran, einen seriennahen Porsche 911 GT3 RS MR für den Einsatz auf der Nordschleife vorzubereiten. Ziel lag darin, den Boliden gemäß Reglement umzurüsten und konkurrenzfähig an den Start zu bringen.
Im Verlauf der Vorbereitungen traten jedoch erhebliche Probleme auf, insbesondere in den Bereichen Elektronik und Software. Die Verantwortlichen analysierten die Situation detailliert und kamen zu dem Schluss, dass ein zuverlässiger Start zum geplanten Termin nicht sichergestellt werden kann. Jan-Erik Slooten erklärte, dass mehrere offene Baustellen eine rechtzeitige Fertigstellung verhinderten, während Timo Scheider betonte, dass das Team keine Teilnahme riskieren wollte, ohne vollständig vorbereitet anzutreten.
Trotz der Absage hält IronForce Racing am Gesamtprojekt fest und richtet den Fokus nun auf die Nürburgring Langstrecken-Serie. Dort soll das Fahrzeug nach Abschluss der Umbauarbeiten und ersten Testkilometern erstmals eingesetzt werden. Die Entscheidung markiert somit keinen Rückschritt, sondern eine strategische Verschiebung, um langfristig konkurrenzfähig aufzutreten.
Während das Team 2026 nicht ins Rennen eingreift, planen die Verantwortlichen dennoch Präsenz rund um das Event und wollen Fans vor Ort ein eigenes Rahmenprogramm bieten. Gleichzeitig unterstreicht die Entscheidung den Anspruch, nur unter optimalen Bedingungen beim 24-Stunden-Rennen anzutreten und das Projekt nachhaltig erfolgreich umzusetzen.
Text: NRingInfo











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