
IronForce Racing plant den Start beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 16. bis 17. Mai 2026 in Nürburg und setzt dabei auf einen selbst aufgebauten Porsche 911 GT3 RS MR, wie das Team am Dienstag, 17. März 2026, bekanntgab. Ziel des Projekts liegt in der Teilnahme am Langstreckenklassiker auf der Nordschleife, wobei noch offene Fragen zur Klasseneinstufung und Homologation bestehen.
Das Team präsentierte den seriennahen, modifizierten Boliden im Rahmen eines aktuellen Videoformats. Die Mannschaft rund um Jan-Erik Slooten und Timo Scheider treibt das Projekt mit einem klaren Fokus auf einen konkurrenzfähigen Einsatz voran. Beide Piloten beschrieben den Ansatz als ambitioniert, gleichzeitig aber bewusst wirtschaftlich kalkuliert, um den Einsatz solide umzusetzen.
Technisch unterscheidet sich das Fahrzeug deutlich von klassischen GT3-Boliden. Der Porsche 911 GT3 RS MR bringt mehr Gewicht auf die Strecke und rollt mit schmalerer Bereifung an den Start. Zusätzlich steht das serienmäßige DRS-System im Mittelpunkt der Gespräche mit dem Reglementgeber, da dessen Einsatz aktuell noch nicht final geklärt ist.
Auch organisatorisch bleibt das Projekt in Bewegung. Das finale Einsatzteam hält IronForce Racing derzeit noch unter Verschluss, bestätigte jedoch Unterstützung durch erfahrene Kräfte mit Hintergrund in der Formel 1. Parallel laufen Abstimmungen mit dem ADAC, der dem Vorhaben laut Team positive Signale sendet.
Mit dem außergewöhnlichen Konzept rund um einen seriennahen Porsche verfolgt IronForce Racing einen eigenständigen Ansatz im Feld des 24h-Rennens auf dem Nürburgring. Die kommenden Wochen entscheiden über die finale Klassenzuteilung und damit über die konkrete Ausgangsposition für den Start in der Grünen Hölle.
Text: NRingInfo











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