Manthey beendet sein IMSA-Debüt bei den 24 Stunden von Daytona auf den Klassenrängen fünf und zwölf

Bild: Manthey
Bild: Manthey

Manthey beendet seinen Einstand in die IMSA‑Saison 2026 bei den 24 Stunden von Daytona mit den Plätzen fünf (#911, GTD PRO) und zwölf (#912, GTD). Nach einem herausfordernden Qualifying gingen die beiden Porsche 911 GT3 R von den Positionen 14 und 18 in das zweimal rund um die Uhr führende Rennen. Am Morgen des Rennsonntags rückten beide Fahrzeuge nach einer sechseinhalbstündigen Full‑Course‑Yellow‑Phase aufgrund dichten Nebels dank einer passenden Pitstop‑Strategie und fehlerfreien Stints an die Spitze ihrer Klassen vor. Dort behaupteten sie sich nach der Wiederaufnahme des Rennens mit nur etwas über sechs Stunden verbleibender Renndistanz über mehrere Stunden hinweg. Letztlich konnten Klaus Bachler (Österreich), Ricardo Feller (Schweiz), Ayhancan Güven (Türkei) und Thomas Preining (Österreich) diese Positionen unter den wärmeren Bedingungen zum Rennende gegen das stark besetzte GTD PRO‑Feld jedoch nicht verteidigen und sahen nach 662 Rennrunden die Zielflagge als Fünfte. Die Manthey‑1st‑Phorm‑Teamkollegen Ryan Hardwick (USA), Richard Lietz (Österreich), Riccardo Pera (Italien) und Morris Schuring (Niederlande) wurden durch einen ungeplanten Boxenstopp aufgrund erhöhter Motortemperatur sowie eine Durchfahrtsstrafe in den letzten beiden Rennstunden zusätzlich zurückgeworfen und belegten Rang zwölf. Neben den beiden Porsche 911 GT3 R war ein weiteres Manthey‑Fahrzeug auf dem Daytona International Speedway präsent: Der Porsche 911 GT3 RS mit Manthey‑Kit führte als offizielles IMSA‑Safety‑Car zu mehreren Gelegenheiten das Starterfeld über zahlreiche Runden auf dem amerikanischen Rundkurs an. Trotz ausbleibender sportlicher Top‑Resultate zeigte Manthey beim Saisonauftakt der IMSA sein Potenzial und blickt positiv auf den weiteren Verlauf des IMSA Michelin Endurance Cup 2026.

„Das 24‑Stunden‑Rennen von Daytona 2026 – und damit auch der Auftakt unserer ‚Manthey goes USA‘‑Mission – liegt hinter uns. Es war ein spannender Wettbewerb mit vielen Facetten. Auch wenn wir den Nebel aus der Eifel offenbar mitgebracht haben, hat uns das am Ende leider nicht geholfen. Positiv ist, dass beide Fahrzeuge die Zielflagge gesehen haben, auch wenn die Ergebnisse nicht ganz unseren Erwartungen entsprechen. Zwischenzeitlich sah es nach der langen Full Course Yellow Phase in der Nacht so aus, als könnten wir mit beiden Autos um das Podium kämpfen – sowohl in der GTD‑PRO als auch in der GTD. Bei der 911 fehlte uns zum Schluss schlicht die Pace, um mit der Spitze mitzuhalten. Bei der 912 kam neben ähnlichen Herausforderungen noch eine Durchfahrtsstrafe sowie ein Problem mit der Motortemperatur hinzu, was uns weiter zurückgeworfen hat. Unter normalen Umständen wäre dort ein Ergebnis auf dem Niveau der Startnummer 911 absolut möglich gewesen“, fasst Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing, den Rennverlauf zusammen. „Trotzdem bin ich sehr stolz auf das gesamte Team und darauf, was wir in der kurzen Zeit seit der Entscheidung, in den USA an den Start zu gehen, auf die Beine gestellt haben. Wir haben als Mannschaft hervorragend zusammengearbeitet und über weite Strecken in beiden Klassen um die Spitze gekämpft. Am Ende hat uns etwas die Pace gefehlt, aber wir nehmen viele wertvolle Erkenntnisse mit. Jetzt geht es für uns weiter in der ALMS, bevor wir schon bald nach Sebring reisen. Dort wollen wir bis zum Schluss um den Sieg mitkämpfen.“

„Unser erstes IMSA‑Rennen und zugleich der Auftakt in unser 30. Jubiläumsjahr war geprägt von Höhen und Tiefen. Sportlich blieben wir hinter unseren Erwartungen zurück – bis zwei Stunden vor Schluss sah es für beide Fahrzeuge vielversprechend aus, doch im Schlusssprint konnten wir nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten. Unter dem Strich überwiegt jedoch etwas anderes: Wir wurden in den USA unglaublich herzlich empfangen und konnten zeigen, wie gut die Aktivierung und Einbindung unserer Straßen‑ wie auch Motorsportprodukte im Rahmen unseres Schritts in die IMSA und nach Amerika funktioniert. Besonders stolz sind wir darauf, dass das offizielle IMSA‑Safety‑Car mit Manthey‑Kit das Feld häufig angeführt hat. Wir reisen mit vielen positiven Eindrücken nach Hause und freuen uns auf die kommenden IMSA‑Events, bei denen wir unser volles Potenzial zeigen und in entsprechende Ergebnisse umsetzen möchten“, resümiert Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH, den Erstauftritt in Nordamerika.

Vom 18. bis 21. März kehren die IMSA Michelin Endurance Cup Teams für die 12 Stunden von Sebring nach Florida zurück. Zunächst stehen für Manthey die zwei finalen Rennwochenenden der Asian Le Mans Series 2025/2026 in Dubai und Abu Dhabi (31.01. bis 01.02.2026 & 07.02. bis 08.02.2026) auf der Agenda.

 

Text: Manthey Pressemitteilung

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