· 

Wieder einmal erfolgreiche Wochen für die NRingInfo-Supporter Krütten, Sturm, Rink, Steinmetz und Keeevin Sports and Racing

Niklas Krütten punktet in Zandvoort und baut Führung in der Junior-Wertung aus

Niklas Krütten mit perfektem Start und vielen Führungsrunden in der ELMS

ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort: Joel Sturm holt weiteres Top-Ergebnis vor 14.500 Zuschauern

Keeevin Sports and Racing siegt in der Klasse V4 - Rink mit erneutem Podiumserfolg in der Cup3-Klasse

Viertes Punkteresultat für Patrick Steinmetz in der ADAC GT4 Germany 2022

Niklas Krütten punktet in Zandvoort und baut Führung in der Junior-Wertung aus

Bild: Alexander Trienitz
Bild: Alexander Trienitz

Das dritte Rennwochenende des ADAC GT Masters in Zandvoort war für Niklas Krütten eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach taktischem Pech im ersten Qualifying und einem unverschuldeten Ausfall in Rennen 1 zeigte das Team eine starke Moral und wurde am Ende mit Platz elf am Sonntag und wichtigen Punkten für den Meisterschaftskampf belohnt. In der Fahrerwertung belegt das Duo mit nur fünf Punkten Rückstand auf die Spitze Platz drei. Ihren Vorsprung in der Junior-Wertung bauten die Youngster sogar weiter aus. Krüttens Mannschaft von Schubert Motorsport liegt in der Teamwertung ebenfalls aussichtsreich auf der dritten Position.

Bild: Alexander Trienitz
Bild: Alexander Trienitz

Mit einem Doppelsieg im Gepäck reiste der 19 Jahre alte Trierer an die niederländische Nordseeküste, um zusammen mit seinem Teamkollegen Ben Green (GB) für das Team Schubert Motorsport die Spitze in der Gesamtwertung zu verteidigen. Doch einsetzender Regen kurz nach Beginn des ersten Zeittrainings dämpfte die Euphorie des Führungsduos. Ohne eine bis dahin gefahrene schnelle Runde im BMW M4 GT3 war man nun gegen die Zeiten der Konkurrenz, die noch im Trockenen auf die Strecke gegangen war, chancenlos. Die Aufholjagd wurde im Rennen durch viel Verkehr und schlechte Überholmöglichkeiten zur Mammutaufgabe. Zehn Minuten vor dem Fallen der Zielflagge fuhr ein Konkurrent zudem gegen einen Reifen von Krüttens BMW M4 GT3 und verursachte dadurch einen Schaden. Der ehemalige ADAC Stiftung Sport Förderpilot mussten den Boliden in der Box abstellen.

Auch der Sonntag gestaltete sich zunächst schwierig für das Team. Im Qualifying kämpfte man mit der Pace und ging vom letzten Platz aus in den zweiten Lauf in Zandvoort. Doch die Piloten gaben nicht auf und zeigten Kampfgeist. Es wurden Plätze durch Überholmanöver von Krütten und taktisches Geschick des Teams beim Boxenstopp gut gemacht. Ben Green zeigte bei seinem Stint ebenfalls keine Schwächen und das Team wurde am Ende mit dem Glück des Tüchtigen belohnt. Nachdem einige Konkurrenten durch technische Defekte oder Strafen in der finalen Runde noch Plätze verloren, sammelte das Duo wertvolle Punkte und hält somit weiterhin den Anschluss an die Spitze.

Bild: Alexander Trienitz
Bild: Alexander Trienitz

Niklas Krütten: „Ich habe versucht, am Sonntag einen guten Start zu erwischen und konnte auch Daniel Juncadella direkt überholen. Vor mir war Maximilian Götz, zu dem ich auch aufschloss. Ich war nah dran, aber das Überholen hier in Zandvoort ist sehr schwierig. Wir haben uns dann entschieden, als die ersten Boxenstopps begonnen hatten, einen Overcut zu machen. Ich fuhr schnelle Runden und konnte einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der gereicht hat, nach unserem Stopp vor Götz zu sein. Zum Rennende haben wir von Strafen und technischen Defekten der Konkurrenz profitiert und als Elfter noch Punkte gesammelt. Das war wichtig für die Meisterschaft.“

Text: Pressemeldung Niklas Krütten / 9pm Media

Niklas Krütten mit perfektem Start und vielen Führungsrunden in der ELMS

Bild: Jules Beaumont
Bild: Jules Beaumont

Der 19 Jahre alte Trierer Niklas Krütten beendete den dritten Lauf der European Le Mans Series (ELMS) im italienischen Monza mit seinem Team COOL Racing auf Platz acht. Nach einer starken Anfangsphase mit knapp 30 Führungsrunden, warfen ein technischer Defekt und insgesamt 30 Sekunden Zeitstrafe die Mannschaft zurück und verhinderten so einen Podiumsplatz. Der Rückstand auf die Gewinner betrug 31,790 Sekunden. In der Gesamtwertung liegt COOL Racing mit dem Fahrertrio Nicolas Lapierre (FRA), Yifei Ye (CHN) und Niklas Krütten auf Platz fünf der LMP2-Wertung.

Der Beginn des Rennens hätte für Startfahrer Niklas Krütten kaum besser laufen können. Von Platz fünf aus zeigte der ehemalige ADAC Stiftung Sport Förderpilot seine ganze Klasse und konnte sich bereits nach der ersten Schikane bis auf die zweite Position vorkämpfen. Mit sehr schnellen Runden und taktischem Geschick gelang es Krütten bereits im vierten Umlauf auf der 5,793 Kilometer langen Strecke in Monza, die Führung zu übernehmen. Von insgesamt 28 Führungsrunden, die das Team im Laufe des Vier-Stunden-Rennens absolvierte, saß der deutsche Nachwuchspilot 24 Umläufe am Steuer des LMP2-Boliden Oreca 07 Gibson mit der Nummer 37.

Bild: Jules Beaumont
Bild: Jules Beaumont

Leider sorgte ein technischer Fehler für einen Rückschlag: Während Krüttens erstem Boxenstopp startete der Motor wegen eines defekten Sensors, was eine 10-Sekunden-Strafe zur Folge hatte. Nach 32 Runden übergab Niklas Krütten bei seinem zweiten Stopp an den COOL Racing Teameigner und Fahrerkollegen Nicolas Lapierre. Im Verlauf des Rennens kam es aufgrund eines Geschwindigkeitsvergehens unter Full-Course-Yellow-Bedingungen zu einer weiteren Zeitstrafe von 20 Sekunden. Diesen Rückstand konnte das Team nicht wieder gut machen und sah auf Platz acht die Zielflagge.

Niklas Krütten: „Das war ein sehr schwieriges Rennen für uns. Obwohl mein Stint zum Beginn des Rennens optimal lief und ich uns von Platz fünf bis zur Führung bringen konnte, nahm das Unglück mit dem ersten Boxenstopp seinen Lauf. Ein Sensorfehler verursachte das Starten des Motors während des Service. Dafür gab es eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe. Zudem waren wir unter FCY einmal zu schnell und wurden mit weiteren 20 Sekunden Strafe belegt. Irgendwie hat das Glück heute nicht für uns gearbeitet. Das Team hat wieder einmal einen Superjob gemacht und das Auto war schnell, aber 30 Sekunden holt man bei dieser starken Konkurrenz nicht mehr auf.“

Für Niklas Krütten geht es nun in eine rund vierwöchige Sommerpause, vom 5. bis zum 7. August steht dann der nächste ADAC GT Masters Lauf auf dem Nürburgring an. Dort startet er im BMW M4 GT3 für das Team Schubert Motorsport. Das nächste ELMS-Rennen findet am 28. August in Barcelona statt.

 

Text: Niklas Krütten Pressemeldung / 9pm Media

ADAC GT Masters auf dem Circuit Zandvoort: Joel Sturm holt weiteres Top-Ergebnis vor 14.500 Zuschauern

Bild: Gruppe C
Bild: Gruppe C

Joel Sturm ist weiter in der Erfolgsspur. Bei der dritten Veranstaltung der deutschen GT-Meisterschaft auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort holte der 20-Jährige in beiden Rennen wichtige Punkte für die Meisterschaft. Das Rennen am vergangenen Sonntag beendete der ADAC GT Masters-Rookie auf Platz fünf. Es war das vierte Top5-Ergebnis im sechsten Saison-Rennen für das Duo Joel Sturm und Teamkollege Sven Müller vom Team Allied Racing. Auch in der Junior-Wertung punktete Joel kräftig und holte als Zweiter das vierte Junior-Podium im sechsten Lauf.

Im ersten Qualifying am Samstagmorgen brach auf der Rennstrecke an der niederländischen Nordseeküste das totale Chaos aus. Es fing während des Qualifyings plötzlich an zu regnen und einige Fahrer hatten bei trockenen Bedingungen noch keine schnelle Zeit gesetzt. Joel beendete das Qualifying im Porsche 911 GT3 R als 16. Mit einer Rückversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung des Samstagsrennens und einem gebrochenen Front-Splitter im Rennen fuhren Sturm/ Müller noch auf den elften Platz vor und holten fünf Zähler für die Gesamtwertung. Im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen qualifizierte Sven Müller den Allied-Porsche für den achten Startplatz, fuhr damit den Start und die erste Rennhälfte. Für die zweite Rennhälfte übernahm Joel den #22 Porsche. Nach einer super Leistung aller Beteiligten fuhr Joel nach einer Stunde Renndauer als Fünfter ins Ziel. Elf Punkte für den fünften Platz machten mit den Punkten aus dem ersten Rennen insgesamt 16 wichtige Zähler für die hart umkämpfte deutsche GT-Meisterschaft.

Bild: Gruppe C
Bild: Gruppe C

Joel Sturm: “Nach Pech mit dem Wetter und einer Grid Strafe mussten wir das erste Rennen von P21 starten. Ich konnte das Auto nach guten Fights und einer guten Aufholjagd auf P9 an Sven übergeben. Beendet haben wir das Rennen auf P11. Wichtige Punkte, aber leider nicht das Top-Ergebnis auf das wir gehofft hatten. Eine Kollision bereits in der ersten Kurve beschädigte unseren Splitter stark und zerstörte ein besseres Ergebnis. In Rennen zwei ist Sven von P8 gestartet und wir landeten durch gutes Reifenmanagement am Ende auf P5 gesamt und P2 in der Juniorwertung. Nicht das Wochenende auf das wir gehofft haben.”

Weiter geht es für Joel Sturm im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Vom 5.-7. August hat Joel in der Eifel eine Art “Heimspiel”, wenn dort die Rennen sieben und acht in der deutschen GT-Meisterschaft ausgetragen werden. Zuvor steht für das GT3-Talent noch ein besonderes Highlight auf dem Programm. Vom 28.-31. Juli startet Joel zusammen mit Allied Racing beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps/ Belgien, dem weltweit größten GT3-Rennen. Vorher sind noch Testfahrten auf dem Nürburgring geplant, um optimal für das GT Masters-Wochenende Anfang August vorbereitet zu sein.

 

 

Text: Susanne Roßbach

Keeevin Sports and Racing siegt in der Klasse V4 - Rink mit erneutem Podiumserfolg in der Cup3-Klasse

Beim dritten Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken Serie startete der NRingInfo Supporter Christopher Rink und das NRingInfo-Supporter Team Keeevin Sports and Racing. Für beide Parteien war es ein erfolgreiches Wochenende, bei dem man einiges zählbares mit nach Hause nehmen konnte. 

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

In der Klasse V4 konnte sich das Team von Keeevin Sports and Racing den Klassensieg mit einer Runde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten  sichern. Pilotiert wurde der BMW 325i von den beiden Norwegern Juha Miettinen und Dan Berghult. In der VT2-FWD musste das Team hingegen einen Ausfall verbuchen. Der Renault Megané mit der Startnummer 499 schaffte es leider nicht über die Ziellinie.

Bild: Marc Hilger
Bild: Marc Hilger

Für Christopher Rink (Smyrlis Racing) war es erneut ein erfolgreiches Rennen, denn mit Platz drei konnte der Frankfurter einen weiteren Podiumsplatz in der Klasse Cup3 verbuchen. Besonders hervorzuheben ist, dass man nach dem Training lediglich die 11. Startposition erreichte, dann aber im Rennen mit einer starken Performance bis auf das Podium fuhr. 

Viertes Punkteresultat für Patrick Steinmetz in der ADAC GT4 Germany 2022

Bild: Alexander Trienitz
Bild: Alexander Trienitz

Im Rekordstarterfeld der ADAC GT4 Germany war Schubert Motorsport mit dem BMW M4 GT4 erneut auf ein lehrreiches Wochenende aus. Rookie Patrick Steinmetz und Teamkollege Michael von Zabiensky platzierten sich in den Trainings auf den Plätzen 13 und 15 solide im Mittelfeld der 27 Teilnehmer. Die Qualifyings liefen mit den Startpositionen 20 und 26 hingegen nicht nach Wunsch. Wie bei den vorherigen Events orientierte sich das Duo in den Rennen jeweils nach vorne.

Am Samstag hatte sich Patrick Steinmetz in Richtung der Top-10 vorgearbeitet, als ein Regenschauer für eine rote Flagge sorgte. Nach der Rennunterbrechung überquerte Michael von Zabiensky in einem Schlussspurt bei schwierigen Bedingungen die Ziellinie als 17. Die Aufholjagd am Sonntag verlief für den BMW M4 GT4 mit der Startnummer 10 mit Platz 13 erfolgreicher. Das vierte Punkteresultat der Saison stockte das Konto des Fahrerduos auf 20 Zähler auf.

Patrick Steinmetz: "Zandvoort war für uns ein Auf und Ab. Wir haben in den Trainings wieder gezeigt, dass wir die Pace für Punkte haben. Das Qualifying ist leider nach wie vor unsere Schwachstelle. Wir haben den Reifen nicht optimal genutzt und hatten dadurch eine schwierige Ausgangslage für die Rennen. Im ersten Lauf war ein Top-10-Resultat drin, doch im Regen hat die Balance nicht ganz gepasst. Der Sonntag lief für uns besser. Wir sind gut durchs Feld gekommen und haben gezeigt, dass unsere Rennpace konkurrenzfähig ist. Unter dem Strich war es ein Wochenende mit gemischten Gefühlen."

 

Text: Schubert Motorsport

Kommentar schreiben

Kommentare: 0