Toller Erfolg: Racing Group Eifel by NEXEN TIRE Motorsport holt mit tadelloser Vorstellung Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Ralf Zensen, Fabian Peitzmeier, Norbert Fischer und Christian Dannesberger fahren ein Bilderbuch-Rennen und gewinnen verdient die Klasse SP4T

Tanken, NEXEN TIRE-Rennreifen wechseln und Windschutzscheibe putzen – das war’s: Porsche 718 Cayman GTS lief über 129 Runden problemlos

Teamchef Ralf Zensen: „Wir haben einen kühlen Kopf bewahrt und uns aus jeglichem Schlamassel herausgehalten – das war der Schlüssel zum Erfolg“

Kein Kratzer und keine Beule am Auto, aber einen wichtigen Pokal mehr in der Vitrine: Die Racing Group Eifel by NEXEN TIRE Motorsport hat am Wochenende beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring die Klasse SP4T gewonnen. Der 718 Cayman GTS des Porsche-Kundenteams aus Barweiler lief mit Ralf Zensen, Fabian Peitzmeier, Norbert Fischer und Christian Dannesberger am Steuer über die volle Renndistanz wie das sprichwörtliche Uhrwerk. Auch auf taktischer Seite kam die Eifel-Mannschaft ohne Schnitzer über die Runden und darf sich über eine makellose Vorstellung freuen. Großen Anteil an dieser Performance hatten auch die neu entwickelten Rennreifen von NEXEN TIRE. Sie kamen mit den zum Teil schwierigen Bedingungen auf der über 25 Kilometer langen Kombination aus ursprünglichem Grand-Prix-Kurs und legendärer Nordschleife bestens zurecht und bewiesen große Ausdauer.

Bereits in den Qualifying-Sitzungen hatte das Fahrerquartett rund um Teamchef Ralf Zensen die Schnelligkeit der Kombination aus selbst entwickeltem Turbo-Cayman und NEXEN-Rennreifen unter Beweis gestellt und ging von der Pole-Position in der SP4T ins Rennen. Angesichts von insgesamt 131 Teilnehmern ging die Führung in der stets turbulenten Startphase zwar kurz verloren, aber die Racing Group blieb in Kontakt mit der Konkurrenz und übte enormen Druck aus. Mit Erfolg: Als die Gegner in Schwierigkeiten gerieten, konnten Zensen, Peitzmeier, Fischer und Dannesberger die Chance nutzen und übernahmen die Spitze – sie sollten sie bis zur Ziellinie nach 24 Stunden, 129 Runden über 3.274 Kilometer und insgesamt 29 fehlerfreien Boxenstopps bewahren.

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

„Das war für uns ein Rennen wie aus dem Bilderbuch“, schwärmt Ralf Zensen. „Wir konnten uns aus jeglichem Schlamassel heraushalten und haben von unserer konzentrierten Vorbereitung profitiert. Unser Porsche 718 Cayman GTS war konstant schnell unterwegs und kam ohne ein einziges Problem über die Runden – außer Tanken, Reifenwechseln und Windschutzscheibe-Putzen gab es für uns nichts zu tun. Das können nur sehr, sehr wenige Teams von sich behaupten, denn auf der Strecke ging es mitunter ziemlich ruppig zu. Meine drei Fahrer jedoch haben einen kühlen Kopf bewahrt und einen fehlerfreien Job abgeliefert, dafür möchte ich mich bedanken. Das gleiche gilt für unser Einsatzteam rund um Patrick Steuer. Erfolg auf der Nordschleife ist speziell beim 24-Stunden-Rennen immer das Ergebnis von Teamwork, und das hat bei uns bestens funktioniert!“

Weitere Stimmen nach dem Rennen

 

 

Fabian Peitzmeier:„Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, mit unserem Cayman wieder nachts auf der Nordschleife unterwegs zu sein – in den vergangenen zwei Jahren war das wegen der witterungsbedingten Rennabbrüche ja nur eingeschränkt möglich. Es hat wie erwartet unheimlichen Spaß gemacht, zumal mit den vielen Lagerfeuern, Installationen und Feuerwerken entlang der Strecke auch diese fantastische Festival-Atmosphäre wieder zurückgekehrt ist. Rein technisch war es eine pure Wonne, unser Auto zu fahren. Der Cayman ist schnell, zuverlässig und besitzt ein tolles Handling, das wir auch den Rennreifen unseres Partners NEXEN TIRE verdanken. Die jüngste Entwicklungsstufe kam erst kurz vor dem Start an, sie hat speziell in puncto Ausdauer unsere Erwartungen nochmals übertroffen. Selbst als in der Schlussphase stellenweise noch Regen einsetzte, haben die Slicks erstaunlich gut funktioniert. Darum sage ich: Danke, NEXEN!“

Norbert Fischer: „Das ganze Rennen war ein einziges tolles Erlebnis. Der Porsche 718 Cayman GTS der Racing Group Eifel lässt sich wirklich großartig fahren, speziell auf den langen Vollgasstücken ist er praktisch gleich schnell wie die Autos aus der Topklasse, das hat mich immer wieder aufs Neue beeindruckt. Doch neben dem Auto funktioniert auch das ganze Team perfekt. Das war mein 21. Start bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring, aber ein so problemloses Rennen habe ich zuvor noch nie erlebt.“

Christian Dannesberger:„Die Nordschleife bei Nacht – jetzt kann ich endlich richtig mitreden... Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich denke, wir haben uns diesen Klassensieg redlich verdient, denn wir sind komplett ohne Blessuren und Probleme über die Distanz gekommen. Das ist nur den Wenigsten gelungen, denn es wurde sehr hart und mitunter auch etwas kopflos gefahren. Ein 24-Stunden-Rennen gewinnst du aber weder in der ersten Stunde noch in der ersten Runde oder in der ersten Kurve. Der NEXEN-Cayman GTS war eine pure Freude, denn wir haben eine Fahrwerksabstimmung gefunden, die sehr gut mit den Rennreifen harmoniert.“

Bild: Max Bermel
Bild: Max Bermel

Einen emotionalen Höhepunkt erlebte Racing Group-Teamchef Ralf Zensen bereits im Vorfeld des 24-Stunden-Klassikers auf dem Nürburgring bei der Eröffnung einer Ausstellung zu Ehren von Sabine Schmitz im Museum der Rennstrecke. Die Nordschleifen-Ikone war im vergangenen Jahr nach schwerer Krankheit verstorben.

 

Text: KAP/ Racing Group Eifel by NEXEN Tire Motorsport

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