Luca Ludwig stellt #26 octane126-Ferrari auf die Pole

Bild: Max Bermel
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Forza Ferrari bei den 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring: Luca Ludwig hat am Freitagabend im Top-Qualifying den #26 octane126-Ferrari auf die Pole-Position gezaubert und sich zum ersten Mal die Glickenhaus-Trophy für den schnellsten Fahrer in der „Grünen Hölle“ gesichert. In 8:09,469 Minuten blieb er als einziger Pilot unter der Marke von 8:10 Minuten und bescherte damit seiner Familie die siebte Pole-Position beim „Eifel-Marathon“. Sein Vater Klaus Ludwig ist mit sechs Poles der Rekordhalter am Ring. Für Ferrari war es die zweite Pole-Position nach dem Farnbacher-Team 2011.

„Sensationell! Ich habe es gehofft. Wir mussten das Auto neu aufbauen und hatten gestern noch ein paar Probleme. Aber heute hat alles gepasst. Der Reifen kam nach drei Kurven und war dann perfekt im Arbeitsfenster. Das war eine fast perfekte Runde“, sagte Luca Ludwig, dessen zweite Runde von 8:10,406 Minuten auch noch für Startplatz 1 gereicht hätte. Am Ende hatte er 1,171 Sekunden Vorsprung auf den Brasilianer Augusto Farfus im #99 Rowe-BMW, der mit einer Zeit von 8:10,640 dem Team nach der Pole von 2021 erneut einen Platz in der ersten Startreihe bescherte. „Super! Wir hatten schon damit gerechnet, in der Spitzengruppe zu sein, aber nicht mit einem so engen Feld. Das ist ein Hinweis darauf, wie spannend das Rennen wird. Ich bin sehr zufrieden mit dem Quali“, sagte Farfus.

Rang drei ging an den Briten Jordan Pepper im #7 Konrad-Lamborghini, Platz vier an Christopher Haase im #22 Car-Collection-Audi. Schnellster Mercedes-AMG war der #12 Bilstein-Mercedes-AMG mit Luca Stolz, bester Porsche der #25 Huber-Porsche mit Nico Menzel.

Bild: Max Bermel
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Sheldon van der Linde, Engel, Jaminet und Cairoli sichern das Weiterkommen

 

Vor dem finalen Showdown hatten im Top-Qualifying 1 noch vier Fahrer ihren Teams die letzten freien Plätze bei der Jagd nach der Glickenhaus-Trophy und den besten Startplätzen gesichert. Dabei setzten sich Sheldon van der Linde im #98 Rowe-BMW, Maro Engel im #4 Getspeed-Mercedes-AMG, Matthieu Jaminet im #27 Toksport-Porsche sowie Matteo Cairoli im #28 Dinamic-Porsche und bescherten jeweils einem Teamkollegen ebenfalls das Erlebnis von zwei freien Runden durch die „Grüne Hölle“. Maro Engel konnte so nicht auf die Jagd nach seiner dritten Glickenhaus-Trophy nach 2016, 2019 und 2020 gehen. „In meiner ersten Runde hatte ich noch Gelbe Flaggen im Hatzenbach. Dann volle Attacke – ich wüsste nicht, wo ich noch Zeit mehr hätte finden sollen. Ich habe alles gegeben und zum Glück hat es noch gereicht.“ Sheldon van der Linde fuhr in 8:11,039 Minuten die bis dahin beste Zeit des Wochenendes, nachdem er zuvor auch schon in 8:14,771 Minuten die schnellste Runde aller drei Qualifying-Sitzungen erzielt hatte. „Meine Runde war ganz sauber, wir haben geliefert“, sagte der Südafrikaner, der am vorigen Wochenende bereits beide DTM-Rennen auf dem Lausitzring gewonnen hatte.

Gridwalk für die Fans am Freitagabend

 

Auch nach dem Kampf um die Pole-Position ging es am Vorabend der 50. 24h Nürburgring für die Zuschauer spannend weiter: In der Müllenbachschleife brachte die Falken Drift Show die Fans auf den vollbesetzten Rängen zum Toben, während parallel in der Boxengasse der Gridwalk mit großer Autogrammstunde aller Teams ebenfalls bestens besucht war. Viele weitere Attraktionen auf und neben der Strecke machen den Besuch aber auch am Samstag und Sonntag attraktiv: Karten sind an den geöffneten Tageskassen am Nürburgring sowie an den Eingängen zu den Zuschauerbereichen an der Nordschleife erhältlich.

Bild: Max Bermel
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Volles Programm vor Ort, umfangreiche Liveberichte

Nachdem die Positionen für den Start der 24h Nürburgring bezogen sind, kann es am Samstag um 16:00 Uhr endlich losgehen. Bevor es für die 135 Teilnehmer aber in den spektakulären Fight durch Tag und Nacht geht, erwartet die Zuschauer am Nürburgring ein volles Programm. Auf der Strecke gibt es spannenden Motorsport mit den Tourenwagen Legenden, den beiden Läufen zur FIA WTCR und dem BMW M Race of Legends mit unvergessenen Weltklassepiloten aus 50 Jahren BMW M. Auch die Legenden-Ausstellung im ring°boulevard, das Ravenol-Riesenrad im Fahrerlager und viele weitere Angebote und Aktionen von Partnern machen den Besuch mehr als lohnenswert. Wer das Geschehen am Ring von zu Hause aus verfolgen möchte, ist bei Free-TV-Partner NITRO richtig, der ab 13:40 Uhr in eine 27-stündige Non-Stop-Liveübertragung beginnt. Ebenfalls durchgehend auf Sendung sind die offiziellen Livestreams bei YouTube (www.YouTube.com/24hNBR) und auf der offiziellen Veranstaltungshomepage (www.24h-rennen.de/live).

 

Text: 24h Rennen Media

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