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Nichts ist unmöglich: Toyota-Pilot Tim Heinemann gewinnt auch dramatisches Sonntagsrennen auf dem Lausitzring

Bild: DTM Trophy Media
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Champion der DTM Trophy 2020 muss hart für den Sieg kämpfen

Heinemann schafft fast das Maximum: 57 von 58 möglichen Punkten

 

Sehenswerte Schlussrunde führt Entscheidung im Kampf ums Podium herbei

Zwei Rennen, zwei Siege: Toyota-Pilot Tim Heinemann (GER) gelingt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero der perfekte Auftakt in die Saison 2022 der Talentschmiede DTM Trophy. Nach 19 abwechslungsreichen und teils dramatischen Runden überquerte der Fahrer des Teams Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring Racing den Zielstrich als Erster. Zusammen mit Heinemann, dem Champion der DTM Trophy 2020, durften die BMW-Piloten Theo Oeverhaus (GER, Walkenhorst Motorsport) und Colin Caresani (NLD, Project 1) an der Siegerehrung teilnehmen.

Tim Heinemann musste für seinen zweiten Saisonsieg und seinen insgesamt neunten Erfolg in der Talentschmiede auf der professionellen DTM-Plattform hart arbeiten. Zwei Safety-Car-Phasen machten seine Führungsarbeit jeweils zunichte. Die erste Neutralisation des Rennens erfolgte in Runde vier, als der US-Amerikaner Jordan Wallace (FK Performance Motorsport) seinen BMW im Kiesbett versenkte. Heinemann behauptete die Spitzenposition sowohl beim Start als auch beim Restart in Runde sieben.

In Runde 14 war es dann ein Unfall von Jacob Riegel (Speed Monkeys), der einen Einsatz des Safety Cars notwendig machte. Der Aston Martin des Deutschen steckte nach einem Kontakt mit Caresanis Teamkollegen Louis Henkefend (GER) in der Streckenbegrenzung. In der 17. Runde wurde das Rennen für einen Schlusssprint über nur drei Runden wieder freigegeben. Dabei überraschte der Spanier Marc de Fulgencio im BMW M4 von FK Performance Motorsport Heinemann und zog noch vor der gefürchteten Steilkurve Turn 1 am Toyota vorbei. Heinemann versuchte umgehend, sich die Führung wieder zurückzuholen. Nach einem erfolgreichen Überholmanöver kontrollierte er das Rennen bis zum Schluss. Im Ziel hatte Heinemann 3,115 Sekunden Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger.

Bild: DTM Trophy Media
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Letzte Runde entscheidet Kampf um die Podiumsplätze

 

Im Kampf um die Verfolgerplätze wurde es in der Schlussphase dramatisch. Nach vielen intensiven und sehenswerten Zweikämpfen setzte sich letztlich Oeverhaus vor Caresani durch. Audi-Pilot Thiago Vivacqua (BRA, Heide-Motorsport), der zu Rennbeginn auf der zweiten Position lag und bei beiden Neustarts Positionen einbüßte, rettete mit Rang vier wertvolle Punkte. Mercedes-AMG-Pilot Rodrigo Dias Almeida (BWT Mücke Motorsport) aus Mosambik kam als Fünfter ins Ziel, gefolgt von Riegels Teamkollegen Nick Hancke (GER). De Fulgencio, der zu Beginn der letzten Runde noch auf der zweiten Position lag, wurde bis auf Rang sieben durchgereicht.

 

Sophie Hofmann, die einzige Rennfahrerin im Feld der DTM Trophy, verpasste die Punkteränge im Sonntagsrennen auf dem Lausitzring Turn 1 ganz knapp. Sie landete in ihrem Audi R8 von Heide-Motorsport auf Platz elf, zum letzten Punkt fehlten nur rund zwei Sekunden.

Die nächsten beiden Rennen der DTM Trophy 2022 gehen vom 17. bis 19. Juni über die Bühne. Dann steht eine Premiere an: Erstmals werden die seriennahen GT-Sportwagen der DTM Trophy erstmals im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola antreten. Heinemann reist als Gesamtführender mit 57 Punkten zur Traditionsstrecke in der Emilia-Romagna, dahinter liegen Vivacqua (34) und Oeverhaus (26) auf den Tabellenplätzen zwei und drei.

 

Text: DTM Trophy Pressemeldung

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