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Start-Ziel-Sieg auf dem Lausitzring: Belgier Nico Verdonck triumphiert im Toyota

Ben Green im BMW Zweiter vor William Tregurtha im Mercedes-AMG

Rennen zwei am Sonntag: Start um 15:10 Uhr – live in SPORT1

 

Schipkau (24.07.2021). Mit einem Start-Ziel-Sieg hat Nico Verdonck den DEKRA Lausitzring im Sturm erobert. Der Belgier feierte im dritten Saisonrennen der DSTM Trophy nicht nur seinen ersten Sieg in der Rennserie für seriennahe GT-Sportwagen, sondern erzielte auch den ersten Sieg für Toyota und für sein Team Ring-Racing aus Boxberg unweit des Nürburgrings. Im Ziel trennten Verdonck weniger als eine halbe Sekunde von Ben Green (GBR), der im BMW von FK Performance Motorsport Zweiter wurde. Greens Landsmann William Tregurtha (Mercedes-AMG, CV Performance Group) komplettierte als Dritter das Podium. Nach dem dritten Podiumserfolg in Folge geht Tregurtha auch am Sonntag im zweiten Rennen des Wochenendes – ab 15:00 Uhr live in SPORT1 – als Tabellenführer an den Start. Auch über das Streaming-Portal DTM Grid (grid.dtm.com) ist das Rennen weltweit zu verfolgen. 

 

„Zunächst Glückwunsch an Ring-Racing und Toyota“, freute sich Nico Verdonck, dessen Teamkollegin Stéphane Kox (NLD) auf Rang elf die beste von drei Rennfahrerinnen im Feld war. „Wir hatten bislang ein schwieriges Wochenende, doch das Rennen war richtig gut. Ich freue mich, dass ich den ersten Supra-Sieg in der DTM Trophy einfahren konnte.“

 

William Tregurtha, als Tabellenführer zum Lausitzring angereist, nahm das Samstagrennen von der Pole-Position aus in Angriff. Der Österreicher Florian Janits (True Racing by Reiter Engineering) im KTM und Nico Verdonck folgten auf den Startplätzen zwei und drei. Während Tregurtha einen schlechten Start erwischte und schon in Turn 1 auf Position drei zurückfiel, übernahm Verdonck sofort die Führung vor Janits. Die zweite Position holte sich Tregurtha bereits in der zweiten Kurve zurück. Unterdessen kollidierten im Hinterfeld einige Fahrzeuge, in Folge dessen Christopher Rink (GER/BMW/Hofor Racing by Bonk Motorsport) und Laura Kraihamer (AUT/KTM/True Racing by Reiter Engineering) das Rennen aufgeben mussten und Moritz Löhner (GER/ BMW/FK Performance Motorsport) ans Ende des Feldes zurückfiel.

 

Spitzenreiter Verdonck und Verfolger Tregurtha jagten im Abstand von nur drei Zehntelsekunden um den Kurs, während sich das Duo vom Rest des Feldes mehr und mehr löste. In den folgenden Runden konnte KTM-Neueinsteiger Janits mehr und mehr zum Duo aufschließen. Spektakuläre Positionskämpfe gab es vor allem im Mittelfeld. Der Schweizer Yann Zimmer (BMW/FK Performance Motorsport) und Tim Heinemann (GER) im Aston Martin von PROsport Racing kämpften um die sechste Position, während der Schweizer Lucas Mauron (Audi/Heide-Motorsport) verlorene Positionen gutmachte, nachdem er aufgrund eines Ausrutschers in die Wiese zurückgefallen war.

 

Schließlich musste in der siebten Runde das Safety-Car das Feld einbremsen. Was war passiert? Der US-Amerikaner Chandler Hull (BMW/Walkenhorst Motorsport) und Mauron kollidierten eingangs der Start-Ziel-Geraden. In der Folge drehte sich der Audi von Mauron direkt vor Chandler in die Mauron, während Chandler den Audi auf der Beifahrerseite traf und vor sich herschob. Für beide war das Rennen damit beendet.

 

Zur elften Runde wurde das Rennen wieder freigegeben, und der Restart sorgte für massive Verschiebungen im Feld. GT-Routinier Verdonck machte an der Spitze alles richtig und behielt die Führung, Ben Green und Teamkollege Zimmer nahmen vor Tregurtha die Plätze zwei und drei ein. Der amtierende Champion Heinemann rutschte ins Kiesbett und fiel damit bis ans Ende des Feldes zurück.

 

Zimmer, Tregurtha, Theo Oeverhaus (GER/BMW/Walkenhorst Motorsport) und Janits bildeten in den Schlussrunden ein spektakuläres Kampfquartett um den vierten Platz. Auch Simone Riccitelli (ITA/BMW/Ceccato Racing) und Michael Schrey (GER/BMW/Hofor Racing by Bonk Motorsport) holten schnell auf das Quartett, in dem häufig die Positionen wechselten, auf. In der 15. Runde übernahm Tregurtha die dritte Position vom Schweizer Zimmer. An der Spitze lag Verdonck hauchdünn vor Ben Green.

 

Text und Bild: DTM Trophy Media

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