· 

M4 x 4 – Vierfachsieg für den neuen BMW M4 GT3

Der neue BMW M4 GT3 feierte ein fulminantes Debüt in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear. Vier M4 auf den ersten vier Positionen – der virtuelle GT3-Prototyp aus München ließ beim TÜV Rheinland 3h-Rennen die Konkurrenz alt aussehen. Ihren zweiten Saisonerfolg feierten Sami-Matti Trogen und Alex Arana für das MAHLE RACING TEAM. Laurin Heinrich und Elias Seppanen belegten für BS+COMPETITION Rang zwei. Die Vorjahresmeister in der SP9, Bruno Spengler und Kay Kaschube, wurden für das Team BMW Bank Dritte vor Alessandro Bico und Jesse Krohn vom BMW Team Großbritannien.

 

Im neuen Lamborghini Hurracán GT3 Evo, ebenfalls ein Debütant in der DNLS, feierten die CoRe SimRacing-Piloten Sindre Setsaas und Carl E. Jansson mit Rang fünf ebenfalls einen respektablen Einstand. Platz sechs ging an Adam Christodoulou, Jan Sentkowski und Mats-Thorge Huthsfeldt im Mercedes-AMG GT3 des Haupt Racing Team Heusinkveld.

„Heute ging alles über die Strategie“, sagte Trogen nach dem Rennen. „Wir wussten, dass wir selbst bei langen Stints mit dem Reifenverschleiß gut hinkommen würden. Das war am Ende unser Trumpf.“ Nicht vollends zufrieden mit Platz zwei war Heinrich: „Im Qualifying sah für uns alles noch ganz gut aus. Nach Runde zwei zeichnete sich jedoch ab, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. Je abgefahrener die Reifen waren, desto anspruchsvoller wurde die Fahrt.“ Bis zur vorletzten Runde führten Spengler und Kaschube das Feld an, doch die Strategie der Vorjahresmeister ging nicht auf. „Wir mussten dann doch noch unseren dritten Stopp einlegen“, räumte Spengler ein. „Vielleicht hätten wir im zweiten Stint noch ein paar Liter sparen können, dann wäre unser Plan vielleicht aufgegangen. Aber Platz drei ist ein super Ergebnis.

 

In der Klasse Cup 2 wird die Luft für Ascher Racing immer dünner, die Konkurrenz schließt merklich auf. „Wir hatten keine ruhige Minute – ich bin mit Adrenalin vollgepumpt“, sagte Martin Ascher, der sich den Porsche 911 GT3 von Ascher Racing mit Markus Jirak teilte. „Drei Stunden lang haben wir am absoluten Limit agiert, sind mit unseren Mitstreitern stellenweise im Paarflug Stoßstange an Stoßstange durch die Grüne Hölle. Das hat mega Spaß gemacht.“ Platz zwei ging an Buttler-Pal Motorsport mit den Fahrern Keanu Buschmann und Till Norwig. Dritte wurden Thomas Asmussen und Lucas Lippert im Elfer von H2-Performance SRT.

 

3 – 2 – 1: Erster Saisonsieg für CoRe SimRacing in der SP10

Im vergangenen Jahr war Marius Golombeck in der SP3T siegverwöhnt. Nun hat es für CoRe SimRacing auch endlich in der Klasse SP10 geklappt. Nach den Plätzen drei und zwei in den vorangegangenen Rennen, folgte zur Saisonhalbzeit der erste Sieg. „Endlich ist es mal so gelaufen, wie wir es geplant hatten“, sagte Pascal Stix, der sich das Cockpit des Porsche 718 Cayman GT4 CS mit Golombeck teilte. „In der ersten Saisonhälfte hatten wir Pech und es sind einige Dinge schiefgelaufen. Heute war alles perfekt. Wir haben im ersten Stint einen Vorsprung herausgefahren und konnten danach die Führung verwalten.“ Nils Carstensen und Nils Lorenz hatten im Cayman des Team RSO zum ersten Mal in dieser Saison das Nachsehen. Platz drei ging an die schnellsten BMW-Fahrer in der SP10, Marius Zug und Robert Heger im BMW M4 GT4 von BS+COMPETITION.

 

In der Klasse SP3T war erneut SimRC das Maß der Dinge. Felix Luding und Jürgen Frank feierten saisonübergreifend den sechsten Sieg in Folge und können so bei Rennen vier bereits die Meisterschaft für sich entscheiden „Wir hatten beim Start Glück, dass wir mit zwei Fahrzeugen in Reihe eins standen. Danach mussten wir jedoch zwei Stunden lang alles geben, um die Führung zu verteidigen.“ Auf den weiteren Positionen wurden Marcel Tie, Sven Glatzel und Patrick Kubinji vom Team Heusinkveld sowie Steen Ledger und Lars Bol von Full Send Racing abgewinkt.

Das vierte Rennen der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie presented by Goodyear findet in fünf Wochen statt. Am 20. Februar führt das NIMEX 3h-Rennen über die gewohnte Distanz von drei Stunden.

 

Text und Bild: DNLS Media

Kommentar schreiben

Kommentare: 0