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PS-starker „Wintersport“ im Dezember: FIA Rallycross WM fährt Saisonfinale am Nürburgring

Nürburgring und Serienpromoter IMG verlegen FIA World RX of Germany

Neuer Termin nun am 12. und 13. Dezember geplant

Saison-Planung 2020 am Ring: „Jedes Event wird einzeln betrachtet“

 

Nürburg. Für 2020 steht schon frühzeitig fest: Die rasantesten Schlitten im Dezember werden in diesem Jahr von den Piloten der FIA World Rallycross Championship presented by Monster Energy am Nürburgring gesteuert. Das ursprünglich für den August geplante Motorsport-Highlight in der Eifel ist verlegt worden und findet nun am 12. und 13. Dezember statt. Das Rennen ist gleichzeitig das Saisonfinale bei dem die letzten Punkte in der Meisterschaft vergeben werden. Durch die Kombination von außergewöhnlich PS-starken Fahrzeugen und winterlichen Bedingungen können sich die Zuschauer auf besonders abwechslungsreiche Action freuen. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer sich das einzigartige Erlebnis sichern möchte, kann dies bereits für 39€ tun. Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre freier Eintritt. Jugendliche bis 15 Jahre und Menschen mit Handicap erhalten 50% Ermäßigung.

 

„Dass wir nun die FIA World Rallycross Championship in den Dezember verlegen konnten, ist für alle Beteiligten ein Erfolg. Es bestätigt sich nun, wie wichtig es ist, frühzeitig die Gespräche mit Veranstaltern zu führen und bei der Suche nach Lösungen flexibel zu sein“, sagt Mirco Markfort im Hinblick auf den neuen Termin im Dezember. Durch die Bestimmungen der Corona-Bekämpfungsverordnung, die unter anderem das Verbot von Großveranstaltungen, zunächst bis zum 31. August, zur Folge hat, musste die Rennstrecke zusammen mit dem Serienpromoter IMG den ursprünglichen August-Termin der FIA World RX of Germany verschieben.

 

Markfort: „Müssen jedes Event und jedes Angebot einzeln betrachten“

Was das Verbot der Großveranstaltungen nun für den Nürburgring letztendlich bedeutet, wird sich erst noch zeigen müssen. Eine genaue Definition, was eine Großveranstaltung überhaupt ist, gibt es derzeit seitens der Behörden nicht. Dementsprechend schwierig ist es für den Nürburgring, sicher planen zu können, wie Markfort erklärt: „Wir können nur nach bestem Gewissen und im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten, Konzepte für die Angebote am Ring erstellen sowie Gespräche mit Veranstaltern führen. Jedes Event und jedes Angebot müssen wir einzeln betrachten und mit den Behörden diesbezüglich in Kontakt treten.“ So versucht der Nürburgring die schwierige Situation bestmöglich zu meistern, um auch nach der Corona-Krise weiterhin als Wirtschaftsmotor für eine ganze Region fungieren zu können. Fest steht: Der Nürburgring hat mit seinem weitläufigen Gelände vielfältige Möglichkeiten Veranstaltungen und alle Beteiligten räumlich zu entzerren. Darüber hinaus können weitere Maßnahmen dazu beitragen, das Sicherheitsniveau für jeden Einzelnen zu erhöhen.

 

Bei den Planungen für die großen Veranstaltungen lautet das Motto weiterhin: „Wenn möglich verschieben anstatt absagen. “ Neben der FIA World Rallycross Championship so auch neue Termine für das ADAC TOTAL 24h-Rennen (24. - 27. September), den Fisherman's Friend StrongmanRun (14. November), einige Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie oder das Comedy-Format „NightWash Live“ (14. November / Indoor-Event). Andere Events wie das Musikfestival Rock am Ring, der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ oder der Int. ADAC Truck-Grand-Prix mussten hingegen leider für dieses Jahr abgesagt werden.

 

Text und Bild: Nürburgring Pressemitteilung

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