Acht um Acht Teil 11 - Der Jahresrückblick von Dominik Fugel

1. Wie viele Rennen hast du in diesem Jahr absolviert?

Alle Rennen der ADAC TCR Germany, dazu noch zwei Rennen in der VLN und das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring. 

 

2. Bist du mit der abgelaufenen Saison zufrieden?

Alles in allem bin ich mit der Saison sehr zufrieden. Ich konnte einige Podestplätze in der TCR Germany einfahren und zudem noch das 24h Rennen gewinnen. Was man noch hervor heben muss ist, dass wir in dieser Saison mit einem komplett neuen Team an den Start gegangen sind. Der Philipp Köhler, der bei uns alles managt wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen und dafür hat er das wirklich perfekt hinbekommen.

 

3. Was hätte man deiner Meinung nach besser machen können/müssen?

Ich denke da sind sicherlich ein paar kleine Fehler gemacht worden, ob jetzt vom Team oder vom Fahrer, aber in der Konstellation war es die erste Saison, da läuft nicht auf Anhieb alles perfekt. Aus diesen Fehlern müssen wir jetzt lernen, damit diese dann im nächsten Jahr nicht mehr passieren und dann sehe ich auch realistische Chancen eine gute Rolle um die Meisterschaft zu spielen.

 

4. Eine lustige Anekdote aus diesem Jahr?

In Most habe ich mich direkt in der ersten Runde von der fünften Position auf den dritten Rang geschoben. Lange Zeit sah es auch nach einem Podestplatz aus, doch ich war schon gedanklich auf dem Podium und habe dann in einer der letzten Kurven einen Fehler gemacht, was mich auf Rang vier zurück warf. Lustig war das zwar leider nicht, aber in jedem Fall lehrreich. 

5. Was war dein schönster Moment in dieser Saison?

Definitiv der Klassensieg beim 24-Stundenrennen. Überhaupt anzukommen war ein besonderes Erlebnis, aber dann noch zu gewinnen war unglaublich. Alle im Team haben einen super Job gemacht und  jedes Mal wenn ich mich an das Wochenende zurück erinnere bekomme ich Gänsehaut. Aber auch die Pole-Position und der Heimsieg auf dem Sachsenring waren besondere Momente.

 

6. Welches Rennen würdest du gedanklich gerne aus deinem Kopf streichen?

Leider gab es da ein paar Rennen die ich gerne streichen würde. Ob es jetzt auf Grund eines technischen Defekts wie in Zandvoort war, ein Fahrfehler wie in Most oder unverschuldet in einer Kollision auszuscheiden wie am Red Bull Ring und am Nürburgring.  

 

7. Worauf freust du dich in der "Winterpause"?

Ich freue mich schon auf den Winter Cup auf dem Sachsenring der Ende November wieder startet. Vielleicht werde ich mal Skifahren gehen, aber ansonsten hoffe ich auf einen baldigen Saisonstart. 

 

8. Gibt es schon Pläne für die kommende Saison?

Ich denke, dass wir ein ähnliches Programm haben werden wie schon in dieser Saison. Demnach sieht es aktuell wieder nach der TCR Germany und dem 24h Rennen auf dem Nürburgring aus.

 

Interview und Bilder: Max Bermel


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