Pech für Walkenhorst beim Saisonhighlight

Nürburgring. Das ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring am Fronleichnamswochenende (20. bis 23. Juni) war auch in diesem Jahr das ultimative Highlight im Motorsport Kalender. Ein gigantisches Event auf der längsten, schönsten aber auch gefährlichsten Strecke der Welt mit 160 Fahrzeugen in 24 Klassen, 600 Fahrern und über 200.000 Zuschauern. BMW war mit 45 Nennungen die mit Abstand am stärksten vertretene Marke im Starterfeld.

 

Dieses Jahr schickte das Walkenhorst Team zwei GT3-Fahrzeuge ins Feld. Der M6 GT3 #101 Playstation, Gewinner des Qualifikationsrennens startete mit Christian Krognes, David Pittard, Lucas Ordonez und Nicholas Yelloly. Das Cockpit des zweiten M6 GT3 #100 Total wurde von Henry Walkenhorst, Andreas Ziegler, Jörn Schmidt-Staade und Jordan Tresson geteilt. Auch im Cup5 durfte Walkenhorst nicht fehlen, denn hier wurde der M240iR #238 mit Michael Mohr, Guy Stewart, Florian Weber und Jörg Breuer eingesetzt. Vor allem für den Teamhauptsponsor war das eine sehr wichtige Veranstaltung - 65 TOTAL Gäste durfte das Team Walkenhorst willkommen heißen und am Wochenende betreuen.

 

Wie heißt es so schön „Fahr zur Hölle und bleib das ganze Wochenende“. Der normale Wahnsinn begann jedoch bereits am Montag mit der Ankunft der Trucks, gefolgt von der technischen Abnahme am Dienstag. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen herrschte am Nürburgring eine grandiose Stimmung. Am Mittwoch ging es primär um „FANLOVE“, denn wie jedes Jahr ist der traditionelle Adenauer Racing Day ein Muss. Der M6 GT3 #100 Total und das Z4 GT3 Taxi waren zusammen vertreten. Ein Augenschmaus für all die Fans.

 

Ob Interviews, Fotos oder Autogramme – auf dieser Veranstaltung gab es keine Barrieren zwischen Fahrer und Fans. Für Rennfieber sorgte bereits der Donnerstag mit dem freien Training und dem Qualifying. Platz 10 ging an den PRO M6 GT3 #101 Playstation und Platz 23 an den M6 GT3 #100 Total. Der M240iR ergatterte den 9. Platz im Cup5. Das Top 30 Qualifying folgte am Freitag, bei dem um die Startplätze gefahren wurde. Auf Platz 13 ging es für die #101 ins Rennen und für die #100 auf Platz 26.

 

Renntag. Nach dem offiziellen „Gridwalk“ bei dem Familie, Freunde und Fans nochmal die Chance hatten bei den Fahrern und Teams zu sein begann die Einführungsrunde pünktlich um 15:10 Uhr und das Rennen um 15:30 Uhr. Pure Konzentration, Leistung und Professionalität waren angesagt. Die ersten Stunden verliefen ganz gut und auch die Fahrer waren sehr zufrieden bis leider der M6 GT3 #101 Playstation nicht mehr am Rennen teilnehmen konnte. Das Team versuchte alles jedoch wurde entschieden, das Fahrzeug nicht mehr einzusetzen. David Pittard schlug im Bereich Breidscheid ein als er auf eigener Kühlflüssigkeit ausrutschte. Ein sehr trauriges Ereignis für ihn und auch das Team. Ein bitteres Aus noch in der Anfangsphase des Rennens. BMW erlitt bei diesem Rennen einige harte Rückschlage, denn in den ersten vier Stunden wurden insgesamt vier M6 GT3 wieder abgestellt und konnten nicht am Rennen teilnehmen. Die grüne Hölle machte ihrem Namen alle Ehre. Leider sah es für den M6 GT3 #100 Total Nachts nicht besser aus, denn auch dieser musste nach einem Einschlag auf Grund von Öl, welches sind auf der Strecke befand abgestellt werden. Und weil nach der zwei die drei folgt, kam es bei dem M240iR #238 ebenfalls zu einem frühzeitigen Ausschied. Nach einem Unfall arbeitete das Team hart um das Auto wieder ins Rennen zu schicken, was auch gelang. Dennoch blieb die Hölle hart und nach einigen Stunden verunfallte die #238 erneut und musste ebenfalls das Rennen frühzeitig beenden.

 

„Was für ein hartes Rennen und was für Rückschläge für uns als auch BMW. Nichtsdestotrotz sind wir stolz auf jeden Fahrer und jedes Teammitglied. Trotz der wochenlangen Vorbereitung und Arbeit freuen wir uns jedes Mal erneut auf diese Herausforderung in der Eifel. Ich muss auch erwähnen, dass die Zusammenarbeit mit Team Speedline Racing, welches den Z4 GT3 #50 und den M4 GT4 #51 einsetzten, reibungslos und sehr professionell verlief. Leider konnte der beliebte Zetti trotz Motoraustausch das Rennen nicht beenden. Beim M4 GT4 #51 zeigte das Team super Leistung und brachte diesen auf Platz 2 in der SP8T ins Ziel. Klasse Job kann ich nur sagen. Für uns geht es jetzt zurück nach Melle, denn nächste Woche geht es weiter zum SPA Test. In einem Monat steht nämlich schon das sensationelle 24H Rennen in SPA, Belgien an “, so Teammanager, Niclas Königbauer.

 

Text: Walkenhorst Motorsport

Bild: Max Bermel

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