Engel und Götz holen Doppel-Pole für Mercedes-AMG

Der ehemalige DTM-Pilot Maro Engel hat am Freitag in einer Zeit von 8:10,910 Minuten im Black-Falcon-Mercedes-AMG #2 die Pole Position für das 47. ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring geholt. Engel war auf der 25,738 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke 0,137 Sekunden schneller als Markenkollege Maximilian Götz im Mann-Filter-Mercedes-AMG #48 und wird damit am Samstag um 15:30 Uhr das Feld von 156 Autos ins größte Rennen der Welt führen. Mit seiner Bestzeit sicherte sich Engel auch die begehrte Glickenhaus-Trophy für den schnellsten Fahrer am Ring, die ihm 45 Minuten vor dem Start übergeben wird. Das Rennen wird live und in voller Länge bei NITRO im Free-TV übertragen, Fans können das komplette Geschehen auch rund um die Uhr auf der Homepage www.24h-rennen.de im Liveticker, Livetiming und Livestream verfolgen.

 

„Auf dieser Strecke zwei Runden absolutes Vollgas fahren zu dürfen, ist so geil. Aber es ist immer noch ein 24-Stunden-Rennen. Ein Riesen-Dank geht auch an die Fans“, sagte Engel, der zum zweiten Mal nach 2016 auf die Pole Position fuhr. Es ist auch erst das zweite Mal, dass ein Mercedes-AMG GT3 auf Startplatz eins steht. Der geschlagene Maximilian Götz meinte: „Es ist eine große Ehre, vom Team das Vertrauen für diese zwei Runden zu bekommen. Wenn man am Ende die Pole aber so knapp verpasst, ist man natürlich nicht ganz zufrieden.“

 

Vorjahres-Polesitter knapp geschlagen

Engel und Götz hatten jeweils auf ihrer zweiten Runde ihre Zeiten noch einmal verbessert und damit Laurens Vanthoor im Manthey-Porsche #911, der nach den ersten Umläufen geführt hatte, noch auf Rang drei verwiesen. Der Belgier hatte im vergangenen Jahr noch auf der Pole gestanden und auch am Nachmittag noch im zweiten Qualifying die Bestzeit gesetzt. Insgesamt hatten sich dort noch drei PRO-Teams und acht PRO-AM-Starter die letzten elf Plätze im Top-Qualifying gesichert. 17 Fahrzeuge hatten den Platz im Einzelzeitfahren und damit auch die begehrte blaue Lampe, die die schnellsten Autos im Feld schon von weitem sichtbar macht, bereits in den ersten beiden VLN-Läufen sowie im 24h-Qualifikationsrennen perfekt gemacht. Als bester Audi im Top-Qualifying fuhr der Phoenix-Audi #4 mit Frederic Vervisch am Steuer als Vierter in die zweite Startreihe. Auf Rang zehn landete der Octane-126-Ferrari #55, direkt dahinter der Konrad-Lamborghini #7 mit Marco Mapelli. Als bester BMW-Pilot landete Christian Krognes im Walkenhorst-BMW #101 auf Position 13.

 

Drei Porsche gewinnen ADAC 24h-Classic

Schon am Nachmittag war das 24h-Classic-Rennen ausgetragen worden. Der Sieg ging an den Essener Michael Küke im Porsche 911 Carrera RSR, der die Drei-Stunden-Distanz alleine bewältigte. „Ich fahre seit 2004 bei diesem Rennen mit und habe jetzt das erste Mal gewonnen“, sagte Küke, der sich gegen Dr. Edgar Althoff / Jörg Müller (Porsche RSR) durchsetzte. Das Podium wurde komplettiert durch einen dritten Porsche, den die Brüder Marc und Dennis Busch pilotierten.

 

Deutsches Team holt Doppelpodium in der FIA WTCR

Im ersten Rennen des FIA WTCR Cups hat das deutsche All-inkl.com-Team mit Esteban Guerrieri auf Rang zwei und Nestor Girolami auf Platz drei ein Doppelpodium eingefahren. Vor den beiden argentinischen Honda-Piloten landete Hyundai-Pilot Norbert Michelisz aus Ungarn. Lokalmatador Benjamin Leuchter kam in seinem VW Golf als Siebter ins Ziel.

 

Text: 24h Rennen Presse

Bild: Max Bermel

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